Lynas Rare Earths Aktie: Malaysia-Stillstand voraus?
Lynas steigerte den Umsatz im ersten FY27-Quartal um 55 Prozent; für das Dezemberquartal ist wegen Wartungsarbeiten weniger Produktion angekündigt.

Kurz zusammengefasst
- BMO bewertet Lynas mit Outperform
- Kursziel laut Medienberichten bei A$17
- Quartalsumsatz klettert auf A$310,1 Millionen
- Wartungsstillstand begrenzt geplante Dezemberproduktion
BMO Capital hat am Montag die Beobachtung von Lynas Rare Earths mit der Einstufung „Outperform“ aufgenommen. Medienberichten zufolge setzte das Analysehaus das Kursziel auf A$17. Die Aktie steigt heute um 2,2%; neben dem Analystenvotum prägen ein kräftiger Umsatzanstieg und eine angekündigte Produktionsunterbrechung die Nachrichtenlage.
Rekordpreise begleiten den Umsatzanstieg
Lynas meldete am 29. Oktober für das erste Quartal des Geschäftsjahres FY27 einen Bruttoumsatz von A$310,1 Millionen. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entsprach das einem Zuwachs von 55%. Damit erreichte der Quartalsumsatz den höchsten Stand seit dem vierten Quartal des Geschäftsjahres FY22.
Beim durchschnittlichen Verkaufspreis erzielte das Unternehmen ebenfalls eine Bestmarke: Er erreichte A$102,1 je Kilogramm. Das berichtete Quartal endete am 30. September. Reuters berichtete nach der Veröffentlichung über eine positive Kursreaktion.
Für das Dezemberquartal kündigte Lynas allerdings eine niedrigere Produktion an. Als Grund nannte das Unternehmen einen etwa einmonatigen Wartungsstillstand in Malaysia. Die Einschränkung betrifft damit die erwartete Produktion des auf den Berichtszeitraum folgenden Quartals.
Nachhaltigkeitsbericht mit Angaben zur Stromversorgung
Am Freitag veröffentlichte Lynas außerdem seinen Nachhaltigkeitsbericht für das Geschäftsjahr FY26. Er umfasst das am 30. Juni beendete Geschäftsjahr und enthält Angaben zur Energieversorgung am Standort Mt Weld.
Nach Unternehmensangaben lieferte das dortige Hybridkraftwerk in seinen ersten sechs Betriebsmonaten einen durchschnittlichen Anteil erneuerbaren Stroms von 93%. Die Angabe bezieht sich ausdrücklich auf diese erste Betriebsphase und auf das Hybridkraftwerk am Standort, nicht auf die gesamte Stromversorgung des Unternehmens.
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