Lynas Rare Earths Aktie: Rohstoffpreis-Rally

Die Preise für Seltene Erden erreichen Dreijahreshochs, während die Lynas-Aktie trotz starker Umsatzzahlen unter operativen Herausforderungen und politischen Unsicherheiten leidet.

Kurz zusammengefasst:
  • Neodym-Praseodym-Oxid erreicht höchsten Preis seit 2022
  • Umsatz steigt deutlich, Produktion fällt jedoch ein
  • Politische Unsicherheiten in den USA belasten den Titel
  • Analysten sehen langfristig Potenzial für stabile Preise

Die Lynas Rare Earths Aktie steht vor einem bemerkenswerten Paradox: Während die Preise für Seltene Erden auf Dreijahreshochs klettern, schwächelte der Titel zuletzt deutlich. Der Preis für Neodym-Praseodym-Oxid (NdPr) erreichte am 10. Februar etwa 850.000 CNY pro Tonne – das höchste Niveau seit Juli 2022.

Rohstoffpreise auf Höhenflug

NdPr-Oxid ist ein entscheidendes Material für Permanentmagnete in Elektromotoren und Windkraftanlagen. Der jüngste Preisanstieg spiegelt eine Verknappung am Markt wider. Westliche Regierungen haben ihre Unterstützung für heimische Lieferketten ausgebaut – durch Kapitalbeteiligungen, Abnahmeverträge und Preismechanismen. Gleichzeitig wächst die Nachfrage aus Elektromobilität, Verteidigungstechnologie und KI-gestützter Robotik stetig.

Lynas

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Die Rohstoffstärke steht in auffallendem Kontrast zur jüngsten Kursentwicklung. Am 11. Februar schloss die Aktie bei 15,76 AUD, ein Plus von 4,10 Prozent an diesem Tag. Seit Jahresbeginn liegt das Papier etwa 26,69 Prozent im Plus, auf Jahressicht sogar über 128 Prozent.

Unsicherheit belastet

Marktbeobachter führen die Schwäche auf zwei Faktoren zurück: eine breitere Korrektur bei Rohstoffaktien nach Rücksetzern bei Edelmetallen sowie Unklarheiten über die US-Regierungspolitik bei kritischen Mineralien. Die Investmentbank Canaccord Genuity wies Ende Januar darauf hin, dass Washington zwar an der Entwicklung von Lieferketten außerhalb Chinas festhält, der Ansatz jedoch von pauschalen Preisgarantien hin zu selektiven Investitionen, Zöllen und Abnahmevereinbarungen schwenkt.

Operative Herausforderungen

Lynas bleibt der einzige nennenswerte Produzent von separierten Seltenen Erden außerhalb Chinas. Das Unternehmen betreibt Anlagen in Australien und Malaysia, der Ausbau nachgelagerter Kapazitäten in den USA läuft.

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Im Januar meldete Lynas für das zweite Geschäftsquartal (bis 31. Dezember 2025) einen Umsatzanstieg von 43 Prozent auf 201,9 Millionen AUD. Der durchschnittliche Verkaufspreis lag bei 85,60 AUD pro Kilogramm, verglichen mit 49,20 AUD im Vorjahr.

Allerdings beeinträchtigten Stromausfälle in der Anlage Kalgoorlie in Westaustralien die Produktion. Die Gesamtproduktion von Seltenerdoxiden fiel auf 2.382 Tonnen – deutlich unter den 3.993 Tonnen des Vorquartals.

Ausblick bleibt zweigeteilt

Die Diskrepanz zwischen starken Rohstoffpreisen und volatilen Aktienkursen beschäftigt Analysten. Canaccord Genuity wertet den Politikwechsel hin zur gezielten Unterstützung starker Projekte als potenziell positiv für gut positionierte Produzenten. Dies könnte die Marktdisziplin verbessern und langfristig stabilere Preise ermöglichen.

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