Lynas Rare Earths Aktie: Stetige Verbesserungen sichtbar
Lynas-Chefin Lacaze geht nach Milliarden-Erfolg. Neue Führung muss Unabhängigkeit von China bei seltenen Erden sichern.

Kurz zusammengefasst
- Amanda Lacaze tritt nach zwölf Jahren ab
- Börsenwert stieg auf 15 Milliarden Dollar
- Neue Fabrik für schwere seltene Erden
- Aktie fällt nach Gewinnmitnahmen leicht
Nach zwölf Jahren an der Spitze tritt Amanda Lacaze im Juni ab. Die Chefin von Lynas Rare Earths hinterlässt einen Milliardenkonzern. Nun beginnt für den Produzenten seltener Erden die wichtigste Phase seiner Geschichte. Die Unabhängigkeit von China steht auf dem Spiel.
Strategische Allianz mit Washington
Die USA und Australien bauen derzeit eine neue Lieferkette auf. Lynas spielt dabei die Hauptrolle. Das Unternehmen produziert in Malaysia nun gereinigte schwere seltene Erden wie Terbium und Dysprosium. Das Erz dafür stammt aus Westaustralien. Damit findet diese komplexe Trennung erstmals seit drei Jahrzehnten außerhalb Chinas statt.
Der Vorstoß hat einen klaren Hintergrund. Washington will chinesische Materialien bis 2027 aus Rüstungsgütern verbannen. Schwere seltene Erden sind für Kampfflugzeuge und Elektroautos unverzichtbar. Die Raffinerieprozesse verschlingen jedoch viel Geld. Die Folge: Lacaze fordert staatliche Eingriffe. Auf dem Nikkei Asia Forum in Perth verlangte sie feste Preisuntergrenzen. Nur so könne Lynas gegen die billigere Konkurrenz aus China bestehen.
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Suche nach der neuen Spitze
Lacaze übergibt im Juni ein völlig verändertes Unternehmen. Der Börsenwert stieg in ihrer Amtszeit von 400 Millionen auf fast 15 Milliarden Australische Dollar. Der Aufsichtsrat sucht nun weltweit nach einem Nachfolger. Die neue Führungsebene übernimmt einen vollen Terminkalender. Lynas baut seine Anlagen in Malaysia weiter aus. Eine zweite Fabrik für schwere seltene Erden ist für 2028 geplant.
An der Börse reagieren Investoren am Donnerstag mit Gewinnmitnahmen. Die Aktie fällt um 4,5 Prozent auf 11,48 Euro. Ein Blick auf den Chart relativiert diesen Rücksetzer. Seit Jahresbeginn steht ein Kursplus von knapp 60 Prozent auf der Anzeigetafel. Die kommerzielle Nachfrage aus der Autoindustrie entscheidet nun über den langfristigen Erfolg. Militärische Aufträge allein reichen für eine profitable Massenproduktion nicht aus.
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