Marriott Aktie: 618.000-Zimmer-Pipeline auf Rekord
Marriott übertrifft die Erwartungen im ersten Quartal 2026 deutlich, getrieben von starker Nachfrage im Luxussegment und einem wachsenden Franchise-Geschäft.

Kurz zusammengefasst
- Gewinn je Aktie übertrifft Schätzungen
- Umsatzplus von sechs Prozent erzielt
- Rekord-Pipeline mit 618.000 Zimmern
- Nahost-Konflikt belastet regionale Bilanz
Marriott International startet mit Schwung in das Jahr 2026. Der Hotelriese profitiert von einer starken Nachfrage im Luxussegment und übertrifft die Prognosen der Analysten deutlich. Vor allem im asiatisch-pazifischen Raum füllen sich die Betten wieder.
Starke Zahlen im ersten Quartal
Der bereinigte Gewinn je Aktie kletterte auf 2,72 US-Dollar. Analysten hatten im Schnitt mit einem geringeren Wert gerechnet. Der Umsatz stieg derweil um sechs Prozent auf 6,65 Milliarden US-Dollar.
Besonders das Gebührengeschäft mit Franchise-Partnern erweist sich als Wachstumstreiber. Diese Einnahmen legten zweistellig zu und erreichten 1,21 Milliarden US-Dollar. Das bereinigte EBITDA kletterte auf 1,4 Milliarden US-Dollar.
Rekord-Pipeline und Kundenbindung
Außerdem kaufte der Konzern für 700 Millionen US-Dollar eigene Aktien zurück. Die Expansionspläne erreichen neue Rekordwerte. Die Pipeline umfasst aktuell 618.000 Zimmer, was einem Zuwachs von fünf Prozent entspricht.
Fast die Hälfte dieser Projekte befindet sich bereits im Bau. Ein wichtiger Pfeiler bleibt das Treueprogramm Marriott Bonvoy. Es zählt mittlerweile 283 Millionen Mitglieder.
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Gegenwind im Nahen Osten
Der Konflikt im Nahen Osten belastet jedoch die regionale Bilanz. Marriott rechnet dort für das zweite Quartal mit einem Einbruch des Erlöses pro Zimmer um etwa 50 Prozent. Das bremst das globale Wachstum spürbar.
Analystenlob und Jahresausblick
Analysten von Jefferies und Mizuho passten ihre Kursziele nach den Zahlen an. Die Aktie notiert aktuell bei 299 Euro. Mit einem Relative-Stärke-Index von über 73 gilt das Papier technisch als überkauft.
Für das Gesamtjahr peilt der Vorstand einen bereinigten Gewinn je Aktie zwischen 11,38 und 11,63 US-Dollar an. Der Erlös pro verfügbarem Zimmer soll um zwei bis drei Prozent steigen. Anleger blicken nun auf die Umsetzung der KI-Initiativen im digitalen Kundenservice.
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