Marvell Technology Aktie: Geheime Google-Gespräche
Marvell Technology verhandelt über neue KI-Chips für Google, was den Aktienkurs um über sieben Prozent auf ein neues Jahreshoch katapultiert. Analysten sehen weiteres Potenzial.

Kurz zusammengefasst
- Verhandlungen über KI-Inferenz- und Speicherchips für Google
- Aktie erreicht neues 52-Wochen-Hoch nach Kursgewinn
- Integration von Milliarden-Zukäufen Celestial AI und XConn
- Starkes Wachstum im Rechenzentrumsgeschäft erwartet
Marvell Technology steht vor einem massiven Ausbau seiner Partnerschaft mit Google. Die beiden Konzerne verhandeln intensiv über neue Spezialchips für künstliche Intelligenz. Die Börse reagiert euphorisch. Die Aktie schießt heute um über sieben Prozent nach oben und markiert bei 127,14 Euro ein neues 52-Wochen-Hoch.
Fokus auf KI-Inferenz
Im Zentrum der Gespräche stehen zwei neue Halbleiter. Google plant eine Speichereinheit als Ergänzung zu seinen bisherigen Prozessoren. Parallel dazu entwickeln die Ingenieure einen Chip speziell für KI-Inferenz. Google will damit seine Lieferkette für Spezialchips breiter aufstellen.
Der Markt für diese anwendungsspezifischen Schaltungen wächst rasant. Die Branche verlagert ihren Fokus zunehmend auf die Inferenz. Diese Phase der künstlichen Intelligenz bedient aktive Nutzer. Die Folge: Sie erfordert eine völlig andere Architektur als das anfängliche Training der Modelle.
Analysten sehen weiteres Potenzial
Der heutige Kurssprung krönt eine steile Rally. Seit Jahresbeginn steht ein Plus von rund 67 Prozent auf der Anzeigetafel. Analysten passen ihre Modelle entsprechend an. Oppenheimer hob das Kursziel kürzlich auf 170 US-Dollar an. Die Experten loben die starken Aussichten im Bereich KI-Netzwerke. Stifel sieht den fairen Wert der Papiere bei 140 Dollar.
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Integration der Milliarden-Zukäufe
Neben dem organischen Wachstum treibt das Management die Integration zweier großer Zukäufe voran. Marvell schluckte im Februar Celestial AI für über drei Milliarden Dollar. Deren optische Verbindungstechnologie soll Datenstaus in großen KI-Clustern auflösen. Erste nennenswerte Umsätze erwartet der Vorstand hierfür in der zweiten Jahreshälfte 2028.
Hinzu kommt die Übernahme von XConn Technologies. Dieser Deal stärkt das Portfolio für Netzwerkweichen. Die neuen Produkte sollen ab dem dritten Quartal 2027 Geld in die Kassen spülen. Marvell rüstet sich damit für komplexe KI-Installationen über mehrere Server-Racks hinweg.
Volle Auftragsbücher
Im Mai legt Marvell die Zahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 vor. Das Management peilt Erlöse von rund 2,4 Milliarden Dollar an. Das Rechenzentrumsgeschäft stemmt dabei fast drei Viertel des Gesamtumsatzes. Der Vorstand rechnet für die kommenden Quartale mit einem beschleunigten Wachstum. Die Rekordbestellungen bei der Dateninfrastruktur stützen diese Prognose.
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