Max Power Mining hat Anfang März 2026 mit der Bohrung eines zweiten Wasserstoffbrunnens in Saskatchewan begonnen – nur wenige Monate nach Kanadas erster bestätigter natürlicher Wasserstoffquelle. Parallel dazu wurde das Unternehmen für drei Auszeichnungen bei Kanadas größter Wasserstoffkonferenz nominiert. Die Frage: Lässt sich das geologische System über ein ganzes Becken replizieren?
Bracken-Bohrung testet neue Fallenstruktur
Die neue Bohrung „Bracken“ liegt rund 325 Kilometer südwestlich der Lawson-Entdeckung im Grasslands-Projekt. Anders als Lawson zielt Bracken auf einen anderen geologischen Fallenmechanismus ab – konkret auf die Zone, wo ein großes Reservoir ausläuft. Grundlage sind 34,3 Kilometer neu erworbene 2D-Seismik kombiniert mit älteren Daten.
Die Bohrung soll klären, ob sich das natürliche Wasserstoffsystem über das gesamte Becken erstreckt. Ein positives Ergebnis würde bedeuten: kein Einzelfund, sondern ein reproduzierbares System unter unterschiedlichen geologischen Bedingungen. Das Gebiet liegt zudem in einem bekannten Helium-Korridor, wo Max Power bereits seltene Grundgesteinsformationen identifiziert hat, die mit Westkanadas erster tiefer Wasserstoffquelle in Verbindung stehen.
Lawson als Ausgangspunkt
Die Lawson-Bohrung lieferte im vergangenen Jahr Kanadas erste bestätigte unterirdische Wasserstoffquelle: Gas strömte frei an die Oberfläche, nach der Perforation zeigten sich stabile Anfangsraten und Drücke. Die Wasserstoffkonzentrationen erreichten bis zu 286.000 ppm (28,6 Prozent), Heliumwerte in versiegelten Kernproben lagen bei bis zu 8,7 Prozent.
Seit der Entdeckung hat Max Power analytische Tests vorangetrieben, strukturelle Interpretationen verfeinert und die kommerzielle Bewertung vorbereitet. Eine Bestätigungsbohrung bei Lawson ist kurzfristig geplant.
Land, Technologie und Anerkennung
Mit rund 1,3 Millionen genehmigten Acres und weiteren 5,7 Millionen Acres in Beantragung – darunter der 475 Kilometer lange Genesis Trend – kontrolliert Max Power eines der weltweit größten Landpakete für natürlichen Wasserstoff. Das Bohrprogramm dient auch der Weiterentwicklung des hauseigenen KI-gestützten MAXX LEMI-Modells zur Vorhersage von Wasserstoffvorkommen.
CEO Ran Narayanasamy und das Unternehmen sind für drei Preise bei der Canadian Hydrogen Convention nominiert, die vom 21. bis 23. April 2026 in Edmonton stattfindet: Hydrogen Project Award, Digital Innovation Award und Emerging Hydrogen Leader Award. Narayanasamy wird zudem die erste Panel-Diskussion über natürliche Wasserstofferkundung in Kanada moderieren.
Lithium-Projekt als zweites Standbein
Neben Wasserstoff hält Max Power über die US-Tochter Homeland Critical Minerals eine Lithium-Entdeckung am Willcox Playa Projekt in Arizona. Für 2026 ist ein separater Börsengang von Homeland in Kanada geplant, bei dem Max Power-Aktionäre Anteile erhalten sollen.
Vom Fund zur kommerziellen Bewertung
Max Power hat innerhalb weniger Monate Kanadas erstes funktionierendes Wasserstoffsystem bestätigt, Ressourcenmodellierung vorangetrieben und seismisch gestützte Strukturinterpretation integriert. Mit der Bracken-Bohrung steht nun der Test an, ob sich das System über das gesamte Becken erstreckt – eine Voraussetzung für Reservenmodellierung und wirtschaftliche Bewertung. Die Ergebnisse von Bracken dürften in den kommenden Wochen erste Hinweise liefern, ob Max Power tatsächlich über ein skalierbares Wasserstoffsystem verfügt.
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