Max Power Mining: Lawson-Struktur auf 28 km² erweitert
Neue 3D-Seismikdaten von Max Power Mining zeigen ein 28 km² großes Wasserstoff-Reservoir in Saskatchewan. Das Unternehmen plant Folgebohrungen und eine erste Ressourcenschätzung.

Kurz zusammengefasst
- 3D-Seismik enthüllt 28 km² großen Wasserstoff-Komplex
- Folgebohrungen auf höher gelegene Zielzonen geplant
- Helium-Potenzial durch Marktknappheit nach Drohnenangriff
- Neuer Finanzexperte im Aufsichtsrat für Kommerzialisierung
Pünktlich zum Auftakt der Canadian Hydrogen Convention in Edmonton legt Max Power Mining neue Daten auf den Tisch. Erste Ergebnisse einer hochauflösenden 3D-Seismik verändern die Dimensionen der Lawson-Wasserstoffentdeckung in Saskatchewan grundlegend. Aus einem isolierten Fundort wird ein weitläufiges System.
Von einem Bohrloch zum Lawson-Komplex
Die Auswertung zeigt eine zusammenhängende Struktur von gut 14 Quadratkilometern. Dieses als „Lawson Central“ bezeichnete Areal umfasst mehrere neue Bohrziele. Der ursprüngliche Fundort markiert demnach nur den Randbereich eines viel größeren Reservoirs. Die seismischen Daten deuten sogar auf einen erweiterten Komplex hin, der sich über rund 28 Quadratkilometer erstreckt.
Chefgeologe Steve Halabura wählt einen astronomischen Vergleich. Zeigten die alten 2D-Daten noch ein Sonnensystem, blicke das Team nun auf eine ganze Galaxie. Die optimalen Zonen für hochvolumige Wasserstoffansammlungen liegen laut den Modellen 80 bis 100 Meter höher als die bisherige Bohrung.
Das Unternehmen bereitet nun zeitnahe Folgebohrungen vor. Diese sollen direkt auf den Scheitelpunkt der Struktur zielen. Parallel dazu fließen die Daten in eine erste interne Ressourcenschätzung ein, um die wirtschaftliche Machbarkeit zu untermauern.
Helium-Knappheit trifft auf lokale Nachfrage
Die Erweiterung des Projektgebiets gewinnt durch den Beifang an Bedeutung. Die Lawson-Struktur weist neben Wasserstoff auch Helium-Potenzial auf. Das Timing passt zur aktuellen Marktlage. Ein Drohnenangriff auf die katarische Ras-Laffan-Anlage im März 2026 kappte rund 30 Prozent des weltweiten Heliumangebots.
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Die Spotpreise haben sich laut Fitch Ratings seither in etwa verdoppelt. Nordamerikanisches Referenz-Helium notiert nahe 69 US-Dollar pro tausend Kubikfuß. Hinzu kommt ein potenzieller Abnehmer direkt vor der Haustür. Bell Canada errichtet nahe Regina ein milliardenschweres KI-Rechenzentrum, das in der ersten Jahreshälfte 2027 ans Netz gehen soll. Der Standort liegt unmittelbar am Rand der Explorationsflächen.
Strategische Absicherung und neues Personal
Abseits der Geologie ordnet das Management die Unternehmensstrukturen. Auf der Hauptversammlung im April stimmten die Aktionäre einem Shareholder Rights Plan zu. Diese Maßnahme soll den Vorstand bei unaufgeforderten Übernahmeangeboten absichern und Zeit für die Prüfung von Alternativen verschaffen. Ein konkretes Übernahmeangebot liegt laut Unternehmensangaben aktuell nicht vor.
Flankiert wird dieser Schritt durch einen Neuzugang im Aufsichtsrat. Mit Tony Van Burgsteden zieht ein erfahrener Finanzexperte in das Gremium ein. Er war zuvor jahrelang als Finanzchef für den Uranproduzenten Orano Canada tätig und bringt das nötige industrielle Netzwerk für die anstehende Kommerzialisierungsphase mit.
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