Maxus Mining Aktie: Geotech-Messung soll Bohrung präzisieren
Maxus Mining treibt Antimon-Exploration in British Columbia voran, während der Aktienkurs auf ein neues Jahrestief fällt.

Kurz zusammengefasst
- Aktie verliert 12 Prozent an einem Tag
- Geophysik-Messung für Alturas-West gestartet
- Antimon als kritisches Mineral positioniert
- Bohrziele sollen bis Mitte 2026 feststehen
Während Maxus Mining seine Explorationspläne für British Columbia konkretisiert, sendet der Kurs ein deutlich anderes Signal. Die Aktie schloss am Freitag bei 0,50 Euro— ein Minus von rund 12 Prozent an einem einzigen Handelstag. Seit Jahresbeginn hat das Papier mehr als die Hälfte seines Wertes verloren.
Der RSI liegt bei 25, technisch also tief im überverkauften Bereich. Das 52-Wochen-Hoch von 1,35 Euro aus dem Januar ist inzwischen mehr als 60 Prozent entfernt. Der Markt wartet offenbar ab— und das Warten hat seinen Preis.
Geophysik als Grundlage für die erste Bohrung
Im Zentrum der laufenden Vorbereitungen steht das Alturas-West-Projekt. Maxus Mining hat das Spezialunternehmen Geotech Ltd. mit einer VTEM-Luftgeophysikmessung beauftragt— ein elektromagnetisches Verfahren, das leitfähige Zonen im Untergrund identifiziert und damit potenzielle Erweiterungen bekannter Mineralisierungen sichtbar macht. Die gewonnenen Daten fließen in ein dreidimensionales Strukturmodell ein, das gemeinsam mit historischen Aufzeichnungen die Bohrziele für die erste Kampagne eingrenzen soll.
Das Projekt hat historischen Hintergrund: Die Alps-Alturas-Antimonmine verzeichnete früher Fördergrade von durchschnittlich 57,2 Prozent Antimon— ein außergewöhnlich hoher Wert. Moderne Geophysik soll nun Geometrie und Tiefenpotenzial der Lagerstätte präziser erfassen, bevor Bohrgeräte anrücken.
Antimon als strategisches Argument
CEO Scott Walters betont die geopolitische Dimension des Projekts: Antimon sei ein kritisches Mineral für Verteidigung, Energiespeicherung und Industrieanwendungen— und Nordamerika fehle eine gesicherte Eigenversorgung. Parallel zur Geophysik laufen erste metallurgische Tests, darunter Sortierversuche, die prüfen sollen, ob eine Vorkonzentration des Erzes die Verarbeitungskosten senken kann.
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Dieser frühe Fokus auf Wirtschaftlichkeit ist kein Zufall. Wer Investoren in einem schwierigen Marktumfeld überzeugen will, muss mehr liefern als historische Grades— er muss zeigen, dass der Weg zur Produktion realistisch ist.
Nächste Schritte bis Mitte 2026
Konkret stehen in den kommenden Wochen drei Meilensteine an: die Auswertung der VTEM-Daten, die Finalisierung priorisierter Bohrziele auf Basis der 2025er-Prospektionsergebnisse sowie die weitere Einbindung der First-Nations-Gemeinschaften vor Beginn der Feldarbeiten. Alle technischen Angaben wurden von Morgan Verge, P.Geo. und Vice President Exploration, geprüft.
Ob die Bohrergebnisse— voraussichtlich im weiteren Jahresverlauf— ausreichen, um das Vertrauen der Märkte zurückzugewinnen, wird sich an konkreten Daten messen lassen müssen. Die Bewertung bei rund 35 Millionen CAD Marktkapitalisierung lässt wenig Spielraum für Enttäuschungen.
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