Mercedes-Benz Aktie: Ausblick vernebelt?

Die Aktie von Mercedes-Benz gerät durch erneute Zoll-Drohungen von Donald Trump unter Druck. Eine neue deutsche Elektroauto-Förderung könnte jedoch einen Gegenpol bieten.

Kurz zusammengefasst:
  • Aktienkursverluste nach Zoll-Drohungen aus den USA
  • Neue staatliche Förderung für Elektroautos ab Mai
  • Experten zweifeln an Wirkung der E-Auto-Prämie
  • Volatilität an europäischen Märkten erwartet

Die Aktie von Mercedes-Benz steht am Montag massiv unter Druck. Im vorbörslichen Handel auf Tradegate verliert das Papier rund 4 bis 6 Prozent gegenüber dem XETRA-Schlusskurs vom Freitag. Auslöser ist eine erneute Zoll-Drohung von US-Präsident Donald Trump gegen europäische NATO-Staaten.

Dabei trifft es nicht nur Mercedes-Benz. Auch BMW, Volkswagen und Porsche sacken in ähnlichem Ausmaß ab. Der europäische Autosektor-Index war bereits am Freitag auf den tiefsten Stand seit Ende November gefallen – und jetzt geht es weiter bergab.

Mercedes-Benz

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Schmerzhafte Erinnerungen werden wach

„Trump schwingt erneut die Zoll-Keule und trifft Europa damit an einem empfindlichen Nerv“, warnt Frank Sohlleder vom Broker Activtrades. Investoren dürften sich noch gut an Anfang April erinnern: Damals stürzte der DAX nach Trumps ersten Zollplänen innerhalb kürzester Zeit um über 18 Prozent ab.

Die Lage ist brisant. Wegen verhärteter diplomatischer Fronten im Grönland-Konflikt rechnet Sohlleder mit massiv steigender Volatilität an den europäischen Aktienmärkten. Für Mercedes-Benz und die deutschen Autobauer könnte es also turbulent werden.

Hoffnung durch neue E-Auto-Prämie?

Immerhin gibt es einen Lichtblick: Ab Mai können Käufer von Elektroautos in Deutschland staatliche Förderung beantragen. Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) verspricht einen „starken Anschub für unsere heimische Automobilwirtschaft“.

Die Zahlen sprechen für deutsche Hersteller: 2024 stammten rund 80 Prozent der neu zugelassenen E-Autos und Plug-in-Hybride aus europäischer Produktion. In den Top 11 der beliebtesten reinen E-Auto-Modelle finden sich ausschließlich Fahrzeuge von VW und BMW. Bei Plug-in-Hybriden kommen sieben der zehn meistverkauften Modelle von BMW, Mercedes oder VW.

Die neue Förderung liegt je nach Einkommen und Kinderzahl zwischen 1.500 und 6.000 Euro. Für reine Elektroautos gibt es eine Basisförderung von 3.000 Euro. Insgesamt stehen drei Milliarden Euro bereit – genug für etwa 800.000 geförderte Fahrzeuge bis 2029.

Zweifel an der Wirkung

Doch nicht alle glauben an den Erfolg der Prämie. Ferdinand Dudenhöffer vom Center Automotive Research hält sie für überflüssig: „Elektroautos verkaufen sich von allein. Schade um das Steuergeld.“ Die Preise seien ohnehin gesunken, und die Hersteller müssten E-Autos verkaufen, um EU-Strafzahlungen wegen CO2-Grenzwerten zu vermeiden.

Die Gefahr: Autobauer könnten die Prämie in ihre Preisgestaltung einkalkulieren und Fahrzeuge teurer verkaufen. Ob die Förderung Mercedes-Benz und Co. wirklich hilft, bleibt fraglich – zumal die Trump-Zölle einen deutlich größeren Schaden anrichten könnten.

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