Bei Mercedes-Benz dreht sich Anfang Februar vieles um zwei Punkte: das laufende Aktienrückkaufprogramm und den nahenden Blick in die Bücher. Denn am 12. Februar legt der Konzern die Jahreszahlen für 2025 vor – inklusive Ausblick auf 2026. Genau dieser Mix aus Kapitalrückführung und Erwartungen an die Prognose setzt den Takt für die nächsten Tage.
Aktienrückkauf: Stück für Stück
Mercedes-Benz hat das Rückkaufprogramm in der letzten Januarwoche fortgesetzt. Das ist keine Sensation – aber ein handfestes Signal, dass der Konzern weiter Kapital an Aktionäre zurückführt.
Die wichtigsten Fakten zum Rückkauf:
– Zwischen 26. und 30. Januar 2026 wurden 732.480 Aktien erworben
– Seit Programmstart am 3. November 2025 summiert sich das Gesamtvolumen auf 8.580.254 Stück
– Veröffentlicht wurden die Details in der 13. Zwischenmeldung vom 2. Februar 2026
Am Markt werden solche Programme oft genau verfolgt, weil sie die Aktienzahl reduzieren und damit – zumindest rechnerisch – Kennzahlen je Aktie stützen können.
Pre-Close Call: Kosten im Blick
Schon am 20. Januar hatte Mercedes-Benz in einem „Pre-Close Call“ vorläufige Einblicke ins vierte Quartal 2025 gegeben. Dabei ging es unter anderem um vorgezogene Kostenbelastungen. Für Investoren ist das vor allem deshalb relevant, weil es Hinweise liefert, wie eng der Spielraum bei Profitabilität und Planung aktuell ist.
Bekannt sind außerdem die Absatzzahlen für 2025: 2,2 Millionen Pkw und Transporter. Laut Berichten fiel das vierte Quartal schwächer aus – geprägt von intensivem Wettbewerb und Zöllen.
12. Februar: Der Termin, der zählt
Der zentrale Fixpunkt ist die Bilanzpressekonferenz am 12. Februar 2026. Dann kommen nicht nur die finalen Zahlen für 2025, sondern vor allem der Ausblick auf 2026 auf den Tisch. Worauf wird der Markt dabei besonders schauen? Auf Aussagen zur Strategie in der Elektromobilität und im margenstarken Luxussegment.
Kursseitig spiegelt sich das abwartende Umfeld zumindest teilweise wider: Mit 58,99 € liegt die Aktie zwar rund 6,9% über dem 200-Tage-Durchschnitt, aber auch knapp 16% unter dem 52‑Wochen‑Hoch – Luft nach oben ist da, wenn der Ausblick überzeugt.
Zum Kalender passt das Bild: Nach dem Pre-Close Call und den Rückkaufmeldungen richtet sich der Fokus jetzt klar auf den 12. Februar – dort entscheidet sich, ob die jüngsten Kostenthemen nur ein Zwischenton waren oder ob sie auch den Ausblick auf 2026 stärker prägen.
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