Mercedes-Benz Aktie: Nichts zu lachen!
Mercedes-Benz investiert über 10 Milliarden Euro in die Transformation, während der Gewinn halbiert wurde und die Aktie deutlich unter Druck steht. Der anstehende Quartalsbericht wird zum Härtetest.

Kurz zusammengefasst
- Konzerngewinn halbierte sich auf 5,3 Milliarden Euro
- Über 10 Milliarden Euro für Technologie-Offensive geplant
- Aktienkurs verlor seit Jahresbeginn rund 16 Prozent
- Quartalsbericht Ende April als nächster wichtiger Test
Halbierter Gewinn, gestoppte Aktienrückkäufe und eine rote Jahresbilanz – bei Mercedes-Benz klaffen operative Realität und strategische Ambitionen derzeit weit auseinander. Während das Management massiv in die Zukunft investiert, schicken Anleger das Papier weiter auf Talfahrt.
Dividendenabschlag und charttechnische Risse
Der jüngste Kursrutsch auf 51,64 Euro hat handfeste Gründe. Nach der Hauptversammlung in der vergangenen Woche wurde der Dividendenabschlag von 3,50 Euro je Aktie fällig. Das riss ein Loch in den Chart und löste technische Verkaufssignale aus. Mit einem Minus von rund 16 Prozent seit Jahresbeginn notiert der Titel mittlerweile unter allen wichtigen Durchschnittslinien.
Parallel dazu fiel eine wichtige Stütze weg. Wegen der Aktionärsversammlung setzte der Stuttgarter Autobauer sein laufendes Aktienrückkaufprogramm planmäßig aus. Ohne diese kontinuierliche Nachfrage am Markt beschleunigte sich der Abwärtsdruck. Ein RSI-Wert von 28,5 weist mittlerweile auf eine stark überverkaufte Marktsituation hin.
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Milliarden-Investitionen trotz Gewinneinbruch
Hinter den Kulissen hält CEO Ola Källenius stur Kurs. Obwohl der Konzerngewinn im abgelaufenen Jahr von 10,4 Milliarden auf 5,3 Milliarden Euro einbrach, fließen im laufenden Jahr deutlich über 10 Milliarden Euro in die technologische Transformation. Im Zentrum stehen das neue Betriebssystem MB.OS und der Ausbau des hochautomatisierten Fahrens.
Das Ziel: Ein Absatz von rund zwei Millionen Fahrzeugen mit einem E-Auto-Anteil von 40 Prozent. Die finanzielle Basis dafür steht, da das Industriegeschäft eine üppige Nettoliquidität aufweist. Dennoch zweifelt der Markt, ob die anvisierte Renditespanne von 8 bis 10 Prozent bei diesem enormen Investitionstempo haltbar ist.
Am 29. April 2026 präsentiert die Mercedes-Benz Group den Zwischenbericht für das erste Quartal. Die operativen Zahlen zum Jahresstart sind der erste Härtetest für die Margenziele. Enttäuscht die Profitabilität, droht der Aktie ein rascher Test des 52-Wochen-Tiefs bei 48,45 Euro.
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