Mercedes-Benz: Vollelektrische C-Klasse mit 762 km Reichweite
Mercedes-Benz stellt vollelektrische C-Klasse mit über 750 km Reichweite vor, doch die Aktie verliert deutlich. Analysten sehen Risiken im China-Geschäft.

Kurz zusammengefasst
- Elektro-C-Klasse erreicht über 750 Kilometer Reichweite
- Aktie verliert seit Jahresbeginn fast 17 Prozent
- Neues Lade-Joint-Venture mit BMW und Seres in China
- Quartalszahlen Ende April im Fokus der Anleger
Mercedes-Benz liefert bei der neuen vollelektrischen C-Klasse technische Bestwerte ab. An der Börse verpufft die Euphorie über das margenstarke Premium-Modell völlig. Seit Jahresbeginn hat die Aktie knapp 17 Prozent an Wert verloren und notiert aktuell bei rund 51 Euro. Ein überverkaufter RSI-Wert von 28,5 unterstreicht die tiefe Skepsis der Investoren.
Reichweite trifft auf Ladeleistung
Das neue Einstiegsmodell C 400 4MATIC bringt es auf 490 PS. Die Stuttgarter verbauen einen großen Akku, der eine Reichweite von über 750 Kilometern ermöglicht. Eine in Planung befindliche Variante mit Heckantrieb soll sogar die 800-Kilometer-Marke knacken.
Im Fokus steht die Ladeperformance. Das eingesetzte 800-Volt-System erlaubt Ladeleistungen von bis zu 330 Kilowatt. Unter idealen Bedingungen fließt so in zehn Minuten Strom für gut 300 Kilometer in den Akku. Der Marktstart für die Baureihe folgt im Sommer 2026.
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Gegenwind im wichtigsten Markt
Parallel zur Fahrzeugpremiere ordnet der Konzern seine Ladeinfrastruktur in China neu. Der lokale Hersteller Seres steigt mit seiner Premiummarke Aito in das bestehende Schnelllade-Joint-Venture von Mercedes und BMW ein. Künftig halten alle drei Autobauer ein Drittel der Anteile. Das Bündnis soll den Ausbau im wichtigsten Einzelmarkt der Stuttgarter beschleunigen.
Genau dort sehen Marktbeobachter aktuell große Risiken. Die kanadische Bank RBC bewertet die Mercedes-Aktie weiterhin mit „Sector Perform“ und einem Kursziel von 56 Euro. Analyst Tom Narayan begründet seine Zurückhaltung mit der schwierigen Geschäftsentwicklung in China sowie anhaltenden Zollbelastungen im internationalen Handel. Innerhalb Europas zieht die Bank Konkurrenten wie Volkswagen oder Ferrari vor.
Quartalszahlen rücken in den Fokus
Am 29. April 2026 müssen die Stuttgarter konkrete Zahlen liefern. Finanzvorstand Harald Wilhelm wird an diesem Tag den Zwischenbericht für das erste Quartal vorlegen. Im Zentrum der Investorenaufmerksamkeit stehen dabei die aktuelle Auftragslage und die Entwicklung der operativen Margen unter dem Druck der geopolitischen Spannungen.
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