Meta Aktie: Betrugsvorwürfe belasten

Meta sieht sich mit schweren Vorwürfen zur Verschleierung von Betrugswerbung konfrontiert, während gleichzeitig eine große KI-Übernahme und starke Umsätze mit Reels gemeldet werden.

Kurz zusammengefasst:
  • Reuters wirft systematische Verschleierung von Scam-Anzeigen vor
  • Milliardendeal für KI-Startup Manus offiziell bestätigt
  • Reels erzielt höhere Werbeerlöse als YouTube
  • EU und USA kündigen verstärkte Prüfungen an

Meta startet ins Jahr 2026 mit Gegenwind. Ein investigativer Bericht von Reuters wirft dem Tech-Konzern vor, Betrugswerbung systematisch vor Regulierern versteckt zu haben. Gleichzeitig treibt CEO Mark Zuckerberg die KI-Offensive mit einer milliardenschweren Übernahme voran. Können starke operative Zahlen die regulatorischen Risiken aufwiegen?

Die Vorwürfe im Detail

Laut Reuters entwickelte Meta eine gezielte Strategie, um betrügerische Anzeigen der behördlichen Kontrolle zu entziehen. Interne Dokumente aus den vergangenen vier Jahren zeigen: Das Unternehmen identifizierte Suchbegriffe, die Aufsichtsbehörden zur Überwachung der öffentlichen Werbebibliothek nutzen. Anschließend wurden nur jene Anzeigen entfernt, die durch diese spezifischen Begriffe auffielen – während die breite Masse an Scam-Ads aktiv blieb.

Meta

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Die finanziellen Dimensionen des Vorwurfs:

  • Ein umfassendes Verifizierungssystem für Werbetreibende hätte rund 2 Milliarden Dollar gekostet
  • Die Umsätze wären dadurch um geschätzte 4,8 Prozent geschrumpft
  • EU-Kommission äußert bereits „Zweifel an der Compliance“

Die Behörden in Europa und den USA signalisieren verstärkte Prüfungen. Für Meta könnte das kurzfristig zu empfindlichen Strafen und langfristig zu strengeren Auflagen führen.

Milliarden-Deal für KI-Dominanz

Während die Regulierer Druck machen, investiert Meta weiter aggressiv in künstliche Intelligenz. Die Übernahme des Singapurer Startups Manus ist offiziell bestätigt. Das Deal-Volumen wird auf 2 bis 3 Milliarden Dollar geschätzt.

Manus gilt als Vorreiter für autonome KI-Agenten – digitale Assistenten, die komplexe Aufgaben ohne menschliches Zutun erledigen. Mit dieser Akquisition positioniert sich Meta gegen Konkurrenten wie OpenAI und Google im Wettlauf um die nächste Generation intelligenter Software.

Reels überholt YouTube

Operativ liefert Meta ein starkes Signal: Das Kurzvideoformat Reels erreicht einen jährlichen Umsatzlauf von 50 Milliarden Dollar und liegt damit vor den vergleichbaren Werbeerlösen von YouTube. Die massiven Investitionen in Video-Infrastruktur und Algorithmen zahlen sich aus.

Marktreaktion und Ausblick

Institutionelle Investoren wie Carnegie Investment Counsel haben ihre Positionen leicht reduziert, halten die Aktie aber weiterhin prominent im Portfolio. Der Titel notiert aktuell über seinem 50-Tage-Durchschnitt und zeigt damit mittelfristige Stärke.

Die kommenden Wochen dürften entscheidend sein: Folgen offizielle Untersuchungen auf die Reuters-Enthüllungen? Wie stark belasten mögliche Strafen die Gewinnmargen? Die operative Stärke durch Reels und die strategische KI-Positionierung stehen einem erheblichen regulatorischen Risiko gegenüber.

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