Meta-Aktie: Der Knaller!

US-Zölle gefährden Metas Werbeeinnahmen und Hardware-Produktion. Welche Folgen hat das für die Aktie des Tech-Giganten?

Jörg Mahnert ·
Meta Aktie - Beitragsbild

Kurz zusammengefasst

  • Werbebudgets könnten durch Zölle sinken
  • Wirtschaftliche Verlangsamung belastet Meta
  • Produktionskosten für VR-Headsets steigen
  • Nutzerbasis möglicherweise beeinträchtigt

Meta ist ein multinationales Technologiekonglomerat mit Hauptsitz in Menlo Park, Kalifornien. Es wurde von Mark Zuckerberg gegründet und ist eines der wertvollsten Unternehmen der Welt.
Bekannte Produkte und Dienstleistungen: Zu den bekanntesten Produkten und Dienstleistungen von Meta gehören:
Facebook: Das gleichnamige soziale Netzwerk.
Instagram: Eine Plattform für Foto- und Video-Sharing.
WhatsApp: Ein beliebter Messaging-Dienst.
Messenger: Eine weitere Messaging-Anwendung, die in Facebook integriert ist.
Oculus (jetzt Meta Quest): Eine Produktlinie für Virtual-Reality-Headsets und -Technologien.
Reality Labs: Die Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Meta, die sich auf Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) konzentriert.
Auf den ersten Blick eines Investors sollte Meta doch kaum von den US-Zöllen betroffen sein. Denn Meta exportiert keine Waren in die USA. Das ist nicht korrekt, denn Meta wird sehr wohl von dem aktuellen Zollwahnsinn negativ getroffen.

Auswirkungen auf Werbekunden

Ein erheblicher Teil der Einnahmen von Meta stammt aus Online-Werbung. Wenn US-Zölle die Kosten für Unternehmen erhöhen, die physische Güter importieren oder exportieren, können diese Unternehmen gezwungen sein, ihre Marketingbudgets zu kürzen. Dies führt potenziell zu geringeren Werbeeinnahmen für Meta.

Verlangsamtes Wirtschaftswachstum

US-Zölle können zu Handelskonflikten führen und das allgemeine Wirtschaftswachstum sowohl in den USA als auch global verlangsamen. Ein schwächeres Wirtschaftsklima kann die Werbeausgaben insgesamt reduzieren und somit Meta indirekt belasten.

Kosten für Hardware

Meta stellt auch Hardware-Produkte her, insbesondere die Meta Quest VR-Headsets. Die Produktion dieser Geräte findet zwar nicht primär in China statt (im Gegensatz zu Apple oder Tesla), aber die Lieferketten für Komponenten können global sein. Zölle auf bestimmte elektronische Bauteile oder Materialien könnten die Produktionskosten für Meta erhöhen.

Beeinträchtigung der Nutzerbasis

Wenn Zölle zu höheren Preisen für Konsumgüter führen und die wirtschaftliche Situation der Nutzer verschlechtern, könnte dies potenziell die Konsumbereitschaft und damit die Nutzung von Online-Diensten wie Facebook und Instagram langfristig beeinflussen.

Meta ist also durchaus negativ von den US-Zöllen betroffen. Erst ein Ende des Zollstreits zwischen den USA und faktisch dem Rest der Welt wird diesen Belastungsfaktor von dem Unternehmen und damit der Aktie nehmen. Dann sollte es auch bei der Meta-Aktie zu einer deutlichen Erleichterungs-Rally kommen.

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Meta Aktie

529,40 EUR

– 0,20 EUR -0,04 %
KGV 21,84
Sektor Kommunikationsdienste
Div.-Rendite 0,35 %
Marktkapitalisierung 1,56 Bio. EUR
ISIN: US30303M1027 WKN: A1JWVX

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