Meta Aktie: Sorgenvolle Gesichter?

Meta sieht sich mit einer chinesischen Prüfung einer milliardenschweren KI-Übernahme und Lieferengpässen bei AR-Brillen konfrontiert, was zu Analysten-Korrekturen und einem Kurs auf Fünf-Wochen-Tief führte.

Kurz zusammengefasst:
  • China prüft KI-Startup-Übernahme auf Gesetzesverstöße
  • Produktionsstopp für AR-Brillen in Europa und Kanada
  • Analysten senken und heben Kursziele uneinheitlich
  • Aktie notiert auf niedrigstem Stand seit fünf Wochen

Der Facebook-Mutterkonzern Meta navigiert derzeit durch schwieriges Fahrwasser. Neben Lieferengpässen beim prestigeträchtigen Hardware-Geschäft sorgt vor allem eine Untersuchung aus Peking für Unruhe bei den Anlegern. Die chinesischen Behörden nehmen eine geplante milliardenschwere KI-Übernahme ins Visier und setzen den Aktienkurs damit unter Druck.

Behörden prüfen KI-Deal

Ein wesentlicher Belastungsfaktor für die Stimmung ist die neu angekündigte Untersuchung durch das chinesische Handelsministeriums. Im Zentrum steht die Übernahme des KI-Startups Manus für rund 2 Milliarden US-Dollar. Obwohl das Zielunternehmen seinen Hauptsitz in Singapur hat, rufen die chinesischen Wurzeln der Gründer die Regulierer auf den Plan.

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Peking prüft nun potenzielle Verstöße gegen Technologie-Exportgesetze und Vorschriften für Auslandsinvestitionen. Für Metas KI-Strategie stellt dies ein konkretes Risiko dar. Marktbeobachter befürchten, dass sich der Genehmigungsprozess in die Länge ziehen oder an strenge Auflagen geknüpft werden könnte. Dies würde die Integration der Manus-Technologie in die breitere Infrastruktur des Konzerns empfindlich verzögern.

Produktionsstopp bei AR-Brillen

Zusätzlich zur geopolitischen Unsicherheit bremsen operative Probleme die Expansion. Meta hat den internationalen Rollout seiner Ray-Ban Display AR-Brillen vorerst auf Eis gelegt. Geplante Marktstarts in Großbritannien, Frankreich, Italien und Kanada wurden auf unbestimmte Zeit verschoben.

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Der Grund ist ambivalent: Einerseits übersteigt die Nachfrage in den USA alle Erwartungen, andererseits fehlen kritische Bauteile wie Speicherchips. Die Wartezeiten reichen bereits bis weit in das Jahr 2026 hinein. Während die hohe Nachfrage das Produkt validiert, werten kurzfristig orientierte Händler die Produktionsengpässe als verpasste Umsatzchance im globalen Wettbewerb.

Uneinigkeit bei Analysten

Die aktuelle Gemengelage sorgt auch an der Wall Street für geteilte Meinungen. Während das Analysehaus Guggenheim das Kursziel angesichts der Risiken von 875 auf 800 US-Dollar senkte, hob Cantor Fitzgerald seine Prognose gegen den Trend auf 750 US-Dollar an. Die Aktie selbst reagierte auf die Nachrichtenlage mit Schwäche und notiert aktuell bei rund 646 US-Dollar, was einem Fünf-Wochen-Tief entspricht.

Der Fokus der Investoren richtet sich nun auf den Quartalsbericht am 28. Januar 2026. Dort wird sich konkretisieren, wie stark die Lieferkettenprobleme und mögliche Rechtskosten der China-Untersuchung die Bilanz belasten. Bis zur Klärung dieser fundamentalen Fragen dürfte der Titel, der aktuell deutlich unter seinem 52-Wochen-Hoch von 708 US-Dollar handelt, volatil bleiben.

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