Metaplanet Aktie: 400 Millionen Yen in JPYC investiert
Metaplanet investiert in Yen-Stablecoins und plant massiven Bitcoin-Zukauf, trotz Kursverlusten der Aktie seit Jahresbeginn.

Kurz zusammengefasst
- Unterstützung für Yen-Stablecoins angekündigt
- Investition von 400 Millionen Yen in JPYC
- Bitcoin-Bestand von über 40.000 Coins
- Aktienkurs seit Januar um 25 Prozent gefallen
Metaplanet ist für seine massive Bitcoin-Strategie bekannt. Jetzt weitet CEO Simon Gerovich den Fokus deutlich aus. Er unterstützt öffentlich den wachsenden Markt für Yen-Stablecoins in Japan. Das zeigt: Das Unternehmen will die gesamte digitale Finanzinfrastruktur des Landes mitgestalten.
Investitionen in den Yen-Token
Auf der Plattform X lobte Gerovich kürzlich verschiedene Krypto-Projekte. Er drückt allen geplanten Yen-Stablecoins für 2026 die Daumen. Dazu zählen JPYC, JPYSC und Pilotprojekte japanischer Banken.
Diese Unterstützung ist mehr als nur Rhetorik. Metaplanet investierte bereits 400 Millionen Yen in den Herausgeber von JPYC. Der Token startete im Oktober 2025. Er gilt als Japans erster lizenzierter Stablecoin.
Der Vorstoß bei Stablecoins gehört zu einem größeren Plan. Der konzerneigene Risikokapitalarm investiert in den kommenden Jahren massiv. Rund vier Milliarden Yen fließen in die japanische Krypto-Infrastruktur. Der Fokus liegt auf Krediten, Zahlungen und Verwahrung rund um Bitcoin.
Parallel dazu baut Metaplanet das US-Geschäft aus. Eine Tochtergesellschaft in Miami übernimmt die Vermögensverwaltung. Sie entwickelt spezielle Bitcoin-Anlageprodukte für den Kapitalmarkt.
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Aktie hinkt den Ambitionen hinterher
Die operative Expansion spiegelt sich am Aktienmarkt kaum wider. Im Gegenteil. Das Papier schloss zuletzt bei 302 Yen. Seit Jahresbeginn verlor die Aktie rund 25 Prozent an Wert. Der schwache Bitcoin-Kurs zieht den Titel nach unten.
Aktuell hält Metaplanet 40.177 Bitcoin. Der Bestand ist knapp 2,7 Milliarden US-Dollar wert. Der Kaufpreis lag allerdings bei über vier Milliarden Dollar. Das Unternehmen sitzt also auf erheblichen Buchverlusten.
Das Management hält trotzdem an seinen aggressiven Zielen fest. Bis Jahresende will der Konzern 100.000 Bitcoin besitzen. Dafür muss Metaplanet in den nächsten Monaten fast 60.000 weitere Token kaufen. Neue Details zur Finanzierung dieser Käufe liefert der Quartalsbericht im Mai.
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