Micron Aktie: Auf soliden Kurs!
Micron hat die Massenfertigung von HBM4 gestartet, die gesamte Jahresproduktion ist bereits vergeben. Analysten heben die Gewinnprognosen für 2026 und 2027 an.

Kurz zusammengefasst
- HBM4-Massenproduktion angelaufen
- Gesamtes Jahresangebot bereits vergeben
- Analysten erhöhen Gewinnschätzungen
- Aktie mit 550 Prozent Plus in zwölf Monaten
Micron hat im April 2026 die Massenproduktion seiner nächsten Speichergeneration HBM4 aufgenommen — und das gesamte Jahresangebot ist bereits vergriffen. Das Unternehmen verhandelt bereits über Lieferungen für 2027, während die Aktie in zwölf Monaten um mehr als 550 Prozent gestiegen ist.
Leistungssprung mit HBM4
Die neue Architektur liefert gegenüber dem Vorgängerstandard HBM3E mehr als 50 Prozent höhere Übertragungsleistung. Hinzu kommt eine Energieeffizienzverbesserung von rund 20 Prozent — ein entscheidender Vorteil für Hyperscale-Rechenzentren, die unter steigenden Stromkosten leiden.
Die knappe Versorgungslage ist strukturell bedingt: Konfigurationen wie der 12-lagige HBM3E und HBM4 verbrauchen deutlich mehr Wafer-Kapazität als herkömmlicher DDR5-Speicher. Das verschafft Micron erhebliche Preissetzungsmacht. Die EBITDA-Marge bewegt sich im laufenden Geschäftsjahr auf rund 60 Prozent zu.
Analysten schrauben Gewinnschätzungen hoch
Die Erste Group Bank hat ihre Gewinnschätzungen für das Geschäftsjahr 2026 nach dem Produktionsstart angehoben. Analysten rechnen nun mit einem Jahresgewinn von 57,71 Dollar je Aktie. Für das Geschäftsjahr 2027 stehen frühe Projektionen bei 97,77 Dollar je Aktie — getragen von der Erwartung, dass die KI-Infrastrukturausgaben die Nachfrage nach DRAM und NAND auch in der zweiten Jahreshälfte hochhalten.
Rückenwind kommt auch von Seagate Technology, dessen positiver Ausblick auf Enterprise-KI-Ausgaben das Vertrauen in anhaltend hohe Investitionsbudgets der großen Technologiekonzerne stärkt.
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Kurs nahe Jahreshoch, Bewertung moderat
Die Aktie notiert aktuell bei 444 Euro und damit nur knapp unter dem 52-Wochen-Hoch von 446,95 Euro. Seit Jahresbeginn beträgt das Plus rund 65 Prozent, auf Jahressicht sogar mehr als 550 Prozent.
Trotz dieser Rally erscheint die Bewertung nicht überhitzt. Das Forward-KGV auf Basis der 2026er-Schätzungen liegt bei etwa 8,7 — niedrig für ein Unternehmen mit dieser Wachstumsdynamik. Die Bilanz ist solide: eine Verschuldungsquote von 0,13 und ein Current Ratio von 2,90 signalisieren finanzielle Stabilität.
Den nächsten konkreten Datenpunkt liefert Micron am 24. Juni 2026 mit den Zahlen zum dritten Fiskalquartal. Im ersten Fiskalquartal hatte der Konzern bereits einen Quartalsumsatz von 13,64 Milliarden Dollar gemeldet — ein Niveau, das die Erwartungen an die laufende Berichtssaison hochschraubt.
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