Micron Aktie: Idaho-Millionen für Kinder!
Die Mittel sollen Nahverkehr, Wohnraum und Sparkonten für Kinder stärken; weitere Änderungen bei Boni und Altersvorsorge sind geplant.

Kurz zusammengefasst
- 11,6 Millionen Dollar für Nahverkehr
- 10,5 Millionen Dollar für Wohnungsinitiativen
- Mehr als 45 Millionen für Kindersparkonten
- Gewinnabhängige Boni ab Geschäftsjahr 2027 geplant
Micron Technology hat am Dienstag neue Investitionen von mehr als 67 Millionen $ für das Gemeinwesen in Idaho angekündigt. Das Geld ist für öffentlichen Nahverkehr, Wohnungsinitiativen und Sparkonten anspruchsberechtigter Kinder vorgesehen. Gestern stieg die Aktie um 3,6% – Medienberichten zufolge im Sog der Rekordquartalszahlen von SK Hynix, die auch andere Speicherchipwerte stützten.
Nahverkehr, Wohnen und Kindersparkonten
Nach Angaben von Micron entfallen 11,6 Millionen $ auf den öffentlichen Nahverkehr. Für Wohnungsinitiativen sind 10,5 Millionen $ vorgesehen, für Sparkonten anspruchsberechtigter Kinder in Idaho mehr als 45 Millionen $. Das Unternehmen kündigte diese Beträge als neue Investitionen in das Gemeinwesen an.
Für das Branchenumfeld lieferte SK Hynix gestern neben seinen Rekordzahlen einen weiteren Impuls: Medienberichten zufolge warnte das Unternehmen, die Nachfrage nach Speicherchips könnte das Angebot bis 2030 übersteigen. Micron legte dabei gemeinsam mit anderen Unternehmen des Sektors zu.
Gewinnabhängige Vergütung ab Geschäftsjahr 2027
Eine weitere Änderung betrifft die Beschäftigten von Micron weltweit. Wie Reuters am 22. Oktober berichtete, will das Unternehmen ab dem Geschäftsjahr 2027 vierteljährliche, gewinnabhängige Boni einführen. Die Auszahlung soll jeweils zur Hälfte in bar und in Aktien erfolgen.
Für Taiwan kündigte Micron laut Reuters zudem höhere Arbeitgeberbeiträge zur Altersvorsorge an: Der Satz soll von 8% auf 10% steigen. Hinzu kommen drei zusätzliche bezahlte freie Tage.
Beim technischen Entwicklungsplan hatte Micron vor gut einer Woche erläutert, seine bestehende DRAM-Architektur weiter skalieren zu wollen und parallel dreidimensionalen DRAM zu entwickeln. Einen Umstieg auf die als 4F² bezeichnete DRAM-Architektur plant das Unternehmen demnach nicht.
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