Microsoft Aktie: 0,91 Dollar Dividende am 20. August
Trotz Rekordumsätzen und steigender Gewinne verliert die Microsoft-Aktie weiter an Wert. Die Kluft zwischen Geschäftszahlen und Börsenkurs wächst.

Kurz zusammengefasst
- Quartalsdividende von 0,91 US-Dollar bestätigt
- Umsatz steigt auf knapp 83 Milliarden US-Dollar
- Cloud-Sparte treibt das Wachstum an
- Kurs fällt unter die 200-Tage-Linie
Starke Geschäfte, schwache Kurse. Bei Microsoft klaffen operative Realität und Börsenstimmung derzeit weit auseinander. Der Softwarekonzern schüttet verlässlich Milliarden an seine Aktionäre aus. An der Börse dominiert dennoch der Verkaufsdruck.
Konstante Ausschüttung
Das Management hält an seiner Kapitalstrategie fest. Aktionäre erhalten für das abgelaufene Quartal eine reguläre Dividende von 0,91 US-Dollar je Anteilsschein. Wer profitieren will, muss die Papiere am 20. August 2026 im Depot haben. Dann erfolgt der Dividendenabschlag. Die Auszahlung landet schließlich am 10. September auf den Konten.
Die Basis für diese Ausschüttungen bleibt extrem robust. Im dritten Geschäftsquartal kletterte der Umsatz deutlich auf knapp 83 Milliarden US-Dollar. Unter dem Strich verdiente Microsoft 31,8 Milliarden US-Dollar. Die Folge: ein kräftiges zweistelliges Gewinnwachstum.
Künstliche Intelligenz und das Cloud-Segment bleiben die wichtigsten Wachstumsmotoren. Allein die Sparte Microsoft Cloud steuerte 54,5 Milliarden US-Dollar zum Erlös bei. Das Management gab im selben Zeitraum über zehn Milliarden US-Dollar für Dividenden und Aktienrückkäufe aus.
Technisch angeschlagen
Trotz der operativen Stärke meiden Investoren das Papier. Aktuell notiert die Aktie bei 335,60 Euro und verliert auf Tagessicht fast drei Prozent. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus auf rund 17 Prozent.
Das Chartbild trübt sich weiter ein. Der Kurs ist weit unter die 200-Tage-Linie gerutscht. Diese verläuft aktuell bei 389,51 Euro. Der Abstand dorthin beträgt fast 14 Prozent.
Die Diskrepanz zwischen Rekordgewinnen und Kursverlusten prägt das aktuelle Bild. Operativ liefert Microsoft ab. An der Börse dominiert jedoch der Abwärtstrend. Erst eine Rückeroberung der 200-Tage-Linie würde dieses technische Bild aufhellen. Bis dahin bleibt das Papier fundamental stark, aber charttechnisch schwach.
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