Microsoft: CVE-2026-40372 vor Q3-Bilanz
Microsoft veröffentlicht Notfall-Patch für eine kritische Schwachstelle in ASP.NET Core, während der Markt gespannt auf die kommenden Cloud-Zahlen blickt.

Kurz zusammengefasst
- Fehlerhaftes Update verursacht kritische Sicherheitslücke
- Notfall-Patch für ASP.NET Core und Windows-Server
- Spannung vor Quartalszahlen und Cloud-Wachstum
- Aktie zeigt Minus seit Jahresbeginn
Wenige Tage vor der Veröffentlichung der Quartalszahlen kämpft Microsoft mit technischen Rückschlägen. Ein fehlerhaftes Routine-Update hat eine massive Sicherheitslücke in das System gerissen. Die Zeit drängt, denn in der kommenden Woche blickt die Wall Street gebannt auf das wichtige Cloud-Wachstum.
Notfall-Patch für ASP.NET Core
Der Softwarekonzern hat außerplanmäßige Updates veröffentlicht, um eine Schwachstelle in ASP.NET Core zu beheben. Der Fehler ermöglicht es Angreifern, sich durch manipulierte Authentifizierungs-Cookies weitreichende Systemrechte zu erschleichen. Auslöser war ausgerechnet das reguläre April-Update für das .NET-Ökosystem.
Nach der Installation meldeten Entwickler massenhaft fehlgeschlagene Entschlüsselungen in ihren Anwendungen. Parallel dazu häufen sich Probleme bei Windows-Servern. Einige Systeme geraten nach den jüngsten Sicherheitsupdates in eine Endlos-Neustartschleife, weshalb Microsoft nun mit einem Notfall-Patch reagierte.
Fokus auf das Cloud-Geschäft
Diese technischen Turbulenzen treffen auf ein nervöses Marktumfeld. Am kommenden Mittwoch, den 29. April, legt Microsoft die Zahlen für das dritte Geschäftsquartal vor. Analysten erwarten einen bereinigten Gewinn von 4,04 US-Dollar je Aktie.
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Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht das Cloud-Segment Azure. Im Vorquartal verlangsamte sich das Wachstum dort leicht auf 39 Prozent. Bank of America-Analyst Tal Liani rät weiterhin zum Kauf mit einem Kursziel von 500 US-Dollar. Er achtet bei den kommenden Zahlen besonders darauf, wie schnell neue Rechenkapazitäten ans Netz gehen und das Wachstum stützen.
Aktie im Konsolidierungsmodus
An der Börse spiegelt sich die aktuelle Anspannung wider. Seit Jahresbeginn verzeichnet das Papier ein Minus von rund neun Prozent. Gestern ging die Aktie bei 367,45 Euro aus dem Handel.
Damit bewegt sich der Kurs zwischen den wichtigen charttechnischen Trendlinien. Die 50-Tage-Linie bei gut 337 Euro dient als Unterstützung, während der 200-Tage-Durchschnitt das Potenzial nach oben deckelt. Der anstehende Quartalsbericht am Mittwoch liefert den nächsten harten Impuls für eine Neuausrichtung.
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