Trotz starker Quartalszahlen steckt Microsoft in einer Korrekturphase. Die Aktie hat seit ihrem 52-Wochen-Hoch rund 27 % an Wert verloren und notiert damit im Bärenmarkt-Territorium. Warum reagieren Anleger trotz übertroffener Gewinnprognosen so empfindlich auf die jüngsten Entwicklungen?
- Ergebnisse: Umsatz und Gewinn pro Aktie im zweiten Quartal 2026 über Konsensschätzungen.
- Investitionen: Ausgaben für KI-Infrastruktur stiegen um 66 % auf 37,5 Milliarden US-Dollar.
- Kursentwicklung: 27 % Rückgang gegenüber dem 52-Wochen-Hoch belastet gehebelte Produkte.
Die Kosten der KI-Dominanz
Der Hauptgrund für die aktuelle Skepsis am Markt liegt in den massiven Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI). Microsoft steigerte seine Investitionsausgaben (Capex) im zweiten Quartal 2026 im Jahresvergleich um 66 % auf 37,5 Milliarden US-Dollar. Diese Summe übersteigt das Umsatzwachstum der Cloud-Sparte Azure deutlich.
Anleger hinterfragen zunehmend die unmittelbare Rentabilität dieser Ausgaben. Zwar übersteigt die Nachfrage nach Azure AI derzeit die vorhandenen Kapazitäten, doch die hohen Fixkosten drücken auf die Stimmung. Marktbeobachter weisen darauf hin, dass Microsoft seit dem Start von ChatGPT Ende 2022 bei der Aktienrendite hinter Wettbewerbern wie Meta Platforms und dem Nasdaq-Index zurückgeblieben ist.
Gehebelte Risiken im Fokus
Die Kursverluste der Microsoft-Aktie wirken sich drastisch auf das GraniteShares 3x Long Microsoft Daily ETP aus. Dieses Produkt bildet die tägliche Wertentwicklung der Aktie mit einem Faktor von drei ab. Durch die tägliche Neugewichtung (Daily Rebalancing) werden Kursbewegungen massiv verstärkt.
In Phasen hoher Volatilität und sinkender Kurse führt dieser Hebel zu überproportionalen Verlusten. Da das Produkt für die kurzfristige Spekulation konzipiert ist, können Zinseszinseffekte bei einer Haltedauer von mehr als einem Tag dazu führen, dass die Rendite erheblich von der dreifachen Performance der Aktie abweicht.
Skepsis bei Analysten
Die Einschätzungen der Analysten spiegeln die Unsicherheit wider. Einige Experten stuften den Titel zuletzt auf „Somewhat-Bearish“ herab. Als Hauptrisiko gilt die Prognose für weiterhin hohe Kapitalausgaben, welche die Margen und die allgemeine Profitabilität kurzfristig belasten könnten.
Für die weitere Kursentwicklung wird entscheidend sein, wie effizient Microsoft seine KI-Kapazitäten skaliert und ob das Cloud-Wachstum an Dynamik gewinnt. Anleger sollten insbesondere die kommenden Updates zu den Investitionsbudgets und die Auslastungsraten der KI-Infrastruktur beobachten, um die Nachhaltigkeit der Wachstumsstrategie zu bewerten.
GraniteShares 3x Long Microsoft Daily ETP: Kaufen oder verkaufen?! Neue GraniteShares 3x Long Microsoft Daily ETP-Analyse vom 15. Februar liefert die Antwort:
Die neusten GraniteShares 3x Long Microsoft Daily ETP-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für GraniteShares 3x Long Microsoft Daily ETP-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 15. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
GraniteShares 3x Long Microsoft Daily ETP: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
