MicroStrategy: 843.738 Bitcoin im Bestand
MicroStrategy stockt Bitcoin-Reserven um zwei Milliarden Dollar auf und erwägt erstmals Verkäufe zur Schuldentilgung.
Kurz zusammengefasst
- Wöchentliche Bitcoin-Zukäufe von zwei Milliarden
- Unternehmen hält über vier Prozent aller Bitcoins
- Rückkauf von Wandelanleihen mit acht Prozent Rabatt
- BlackRock und Vanguard erhöhen ihre Anteile
MicroStrategy verschärft das Tempo seiner Bitcoin-Strategie massiv. In nur einer Woche kaufte das Unternehmen Kryptowährungen im Wert von rund zwei Milliarden Dollar. Damit kontrolliert der Konzern nun mehr als vier Prozent der gesamten umlaufenden Bitcoin-Menge.
Massive Zukäufe und Schuldenmanagement
Zwischen dem 11. und 17. Mai flossen 24.869 weitere Bitcoin in die Bilanz. Der Bestand wuchs damit auf insgesamt 843.738 Einheiten an.
Parallel dazu optimierte das Management die Kapitalstruktur. Es kaufte Wandelanleihen im Volumen von 1,5 Milliarden Dollar mit einem Abschlag von acht Prozent zurück.
Der Aktienkurs reagiert am Donnerstag mit einem Plus von 1,58 Prozent auf 145,00 Euro. Indes belastet das makroökonomische Umfeld den Kryptosektor, da hohe US-Zinsen die Renditen 30-jähriger Staatsanleihen auf Mehrjahreshoch treiben.
Die Aktie notiert aktuell deutlich unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 391,80 Euro. Das 50-Tage-Mittel liegt bei etwa 132 Euro.
Institutionelles Vertrauen und Strategiewechsel
Große Adressen wie BlackRock und Vanguard bauten ihre Positionen im ersten Quartal 2026 weiter aus. Insgesamt erhöhten 13 der 15 größten institutionellen Anteilseigner ihre Beteiligungen.
Analysten wie Lance Vitanza von TD Cowen sehen erhebliches Potenzial und hoben das Kursziel auf 400 Dollar an. Die Investmentbank stuft den Titel weiterhin als Kauf ein.
Überraschend kommt eine Kurskorrektur in der Firmenpolitik. Der Vorstand deutete an, künftig Bitcoin-Verkäufe zur Deckung von Dividenden oder Schulden in Erwägung zu ziehen. Bisher galt eine strikte Haltestrategie als unumstößliches Dogma.
Innerhalb der Führungsebene kam es zuletzt zu Anteilsverkäufen. Finanzvorstand Andrew Kang veräußerte 5.597 Aktien, um steuerliche Verpflichtungen aus fällig gewordenen Aktienoptionen zu decken.
Analysten erwarten für das laufende zweite Quartal weitere Zukäufe von bis zu 100.000 Bitcoin.
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