Mobotix Aktie: Spannende Erfolgsaussichten!

Der Anbieter intelligenter Videosysteme erzielt nach Verlusten wieder einen operativen Gewinn. Ein starkes US-Geschäft und KI-Lösungen treiben die Erholung an.

Kurz zusammengefasst:
  • Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) fällt positiv aus
  • Umsatz in Nord- und Südamerika steigt um 25 Prozent
  • Software-Sparte VAXTOR erzielt höhere Erlöse
  • Bilanz durch Forderungsverzicht des Mehrheitsaktionärs gestärkt

Mobotix hat den Sprung aus den roten Zahlen geschafft. Der Spezialist für intelligente Videosysteme schließt das Geschäftsjahr 2024/25 mit einem positiven Ergebnis ab und lässt die Verluste des Vorjahres hinter sich. Doch wie nachhaltig ist die Erholung nach der jüngsten strategischen Neuausrichtung?

Das Unternehmen erwirtschaftete ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 8,3 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahresverlust von 3,1 Millionen Euro markiert dies eine deutliche operative Verbesserung. Auch unter dem Strich kehrte Mobotix in die Gewinnzone zurück: Das Konzernergebnis belief sich auf 2,8 Millionen Euro, nachdem im Vorjahr noch ein Minus von 5,2 Millionen Euro in den Büchern stand.

Mobotix

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Starkes Wachstum im US-Markt

Ein wesentlicher Treiber dieser Entwicklung war das internationale Geschäft. Während der Produktumsatz in der Region EMEA (Europa, Nahost, Afrika) um 10 Prozent zulegte, verzeichnete Mobotix in Nord- und Südamerika ein Plus von 25 Prozent. Besonders dynamisch entwickelte sich dabei der US-Markt mit einem Zuwachs von 46 Prozent.

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Auch das Software-Segment lieferte positive Impulse. Die Sparte VAXTOR, die auf optische Zeichenerkennung und KI-gestützte Bildanalysen spezialisiert ist, steigerte ihren Umsatz auf 5,8 Millionen Euro. Mobotix setzt damit verstärkt auf margenstarke Lösungen und die Integration von künstlicher Intelligenz in Branchen wie Logistik und Gesundheitswesen.

Bilanzielle Stabilität durch Forderungsverzicht

Parallel zur operativen Erholung hat sich die finanzielle Struktur des Unternehmens stabilisiert. Der Mehrheitsaktionär CERTINA verzichtete im Berichtszeitraum auf Forderungen in Höhe von 12,0 Millionen Euro. Diese Maßnahme hob die Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag auf 21,3 Prozent an – eine Verbesserung um 4,5 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr.

Zusätzlich verschaffte sich das Management mehr zeitlichen Spielraum bei der Finanzierung, da die Fälligkeit der verbleibenden Darlehen bis zum 31. Dezember 2028 verlängert wurde. Mit dieser gefestigten Basis und dem Fokus auf Deep-Learning-Module zielt das Unternehmen darauf ab, die Marktanteile in der industriellen Fertigung und im Einzelhandel in den kommenden Quartalen weiter auszubauen.

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