Ein Nettoverlust von 23,3 Millionen US-Dollar statt des Vorjahresgewinns von 133 Millionen – Mongolian Mining steckt in der Krise. Die Hauptursache: sinkende Kokskohlepreise und eine teure Schuldenrefinanzierung. Doch jetzt setzt der mongolische Bergbaukonzern alles auf eine Karte. Kann das bevorstehende Goldprojekt den Absturz stoppen?
Düstere Halbjahresbilanz schockt Anleger
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache. Die Umsatzerlöse brachen um satte 35,9 Prozent ein, von 541,1 auf 346,6 Millionen US-Dollar. Das Paradoxe: Das Unternehmen verkaufte mit 4,2 Millionen Tonnen fast genauso viel Kokskohle wie im Vorjahr. Doch die Preise machten den Gewinn zunichte.
Hinzu kam ein einmaliger Verlust von 25 Millionen US-Dollar durch die Refinanzierung von Schulden. Eine teure Operation, die die Bilanz zusätzlich belastete. Die Produktionszahlen aus den Minen Ukhaa Khudag und Baruun Naran zeigen bereits im zweiten Quartal einen deutlichen Rückgang – 28 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.
Bayan Khundii: Die goldene Hoffnung
In dieser schwierigen Lage gewinnt das Goldprojekt Bayan Khundii strategische Bedeutung. Die kritische Phase beginnt jetzt: Im dritten Quartal 2025 soll die kommerzielle Goldproduktion anlaufen. Die Anlage ist fertig, die Infrastruktur steht.
Das Joint Venture mit Erdene Resource Development könnte die Einnahmequellen diversifizieren und die Abhängigkeit vom volatilen Kohlemarkt reduzieren. CEO Dr. Battsengel Gotov zeigt sich optimistisch und verweist auf erste Verbesserungen der Marktstimmung.
Doch die Uhr tickt für Mongolian Mining. Die wichtigsten Fakten im Überblick:
- Nettoverlust von 23,3 Millionen US-Dollar im Halbjahr 2025
- Umsatzeinbruch von 35,9 Prozent auf 346,6 Millionen US-Dollar
- Goldproduktion startet im dritten Quartal 2025
- 50-Prozent-Beteiligung am Bayan Khundii Projekt
Volatiler Kursverlauf spiegelt Unsicherheit
Die Aktie zeigt die Zerrissenheit der Anleger deutlich. Nach der Gewinnwarnung vom 7. August kam es zu heftigen Kursschwankungen. Aktuell notiert das Papier zwar noch 72 Prozent über dem 52-Wochen-Tief, aber auch 17 Prozent unter dem Hoch vom Oktober 2024.
Die Volatilität von über 57 Prozent spricht Bände: Die Märkte sind unsicher, wohin die Reise geht. Alles hängt nun am Goldprojekt und einer Erholung der Kohlepreise.
Kann der Einstieg in den Goldmarkt den mongolischen Bergbauriesen retten? Die nächsten Wochen werden es zeigen. Der Start der Goldproduktion muss reibungslos verlaufen, sonst könnte die Talfahrt weitergehen. Für Anleger bleibt es ein Spiel mit hohem Risiko – und potenziell hoher Belohnung.
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