MP Materials Aktie: Apple-Pakt, Pentagon-Geld!
MP Materials erhält massive Finanzierung vom Pentagon und einen Großauftrag von Apple, um die US-Versorgung mit Seltenen Erden unabhängiger von China zu machen.

Kurz zusammengefasst
- Pentagon investiert 550 Millionen Dollar in MP Materials
- Apple sichert sich Magnete im 500-Millionen-Dollar-Deal
- Export von Konzentrat nach China wurde eingestellt
- Quartalszahlen im Mai als nächster Prüfstein
China dreht an der Seltene-Erden-Schraube — und MP Materials steht im Zentrum der amerikanischen Antwort darauf. Der Kurs legte in der vergangenen Woche um 11,1 Prozent zu und schloss am 14. April bei 59,30 Dollar. Hinter der Bewegung steckt mehr als kurzfristige Spekulation.
Strategische Neupositionierung mit Milliarden-Rückhalt
Das US-Verteidigungsministerium ist inzwischen größter Einzelaktionär: 400 Millionen Dollar Eigenkapital flossen in MP Materials, dazu ein Darlehen über 150 Millionen Dollar für den Ausbau von Trennungs- und Raffineriekapazitäten. Gebaut wird damit unter anderem eine Magnetfabrik in Texas — das fehlende Glied in der amerikanischen Mine-to-Magnet-Kette.
Apple ergänzt dieses Bild mit einem 500-Millionen-Dollar-Partnerschaftsvertrag. Der Konzern will US-gefertigte Magnete aus recycelten Rohstoffen abnehmen und gemeinsam mit MP Materials eine Recycling- und Verarbeitungsanlage entwickeln. Für ein Unternehmen, das noch vor wenigen Jahren fast ausschließlich Konzentrat nach China exportierte, ist das ein fundamentaler Wandel des Geschäftsmodells.
Parallel dazu hat MP Materials den Export von Seltene-Erden-Konzentrat nach China eingestellt. Die Begründung des Unternehmens: Der Verkauf kritischer Materialien unter 125-Prozent-Zöllen sei weder kommerziell sinnvoll noch im nationalen Interesse der USA. Die kalifornische Raffinerie verarbeitet inzwischen knapp die Hälfte der eigenen Produktion — fast ausschließlich für Märkte in Japan, Südkorea und den USA.
Chinas Hebel bleibt scharf
Trotz der Fortschritte auf amerikanischer Seite bleibt die strukturelle Abhängigkeit real. China kontrolliert rund 98 Prozent der weltweiten Raffineriekapazitäten für schwere Seltene Erden. Die aktuell gültigen Exportbeschränkungen sind bis November 2026 ausgesetzt — Peking genehmigt qualifizierte Anträge für zivile Zwecke. Marktbeobachter werten das allerdings als kalkulierten Druckhebel, nicht als echten Kurswechsel.
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Die Preiseffekte sind bereits spürbar: Besonders für Magnetmaterialien wie Neodym-Praseodym zahlen Abnehmer deutliche Aufschläge, um sich langfristig gesicherte Liefermengen zu sichern. Genau das kommt MP Materials zugute.
Quartalszahlen als nächster Prüfstein
Am 7. Mai 2026 legt MP Materials die Ergebnisse für das erste Quartal vor. Das Vorquartal setzte die Messlatte hoch: 2.599 Tonnen NdPr-Oxid im Gesamtjahr 2025 — ein Plus von 101 Prozent gegenüber dem Vorjahr — sowie ein Nettoeinkommen von 9,4 Millionen Dollar und ein bereinigtes EBITDA von 39,2 Millionen Dollar im vierten Quartal.
Das Analysten-Konsens-Kursziel liegt bei 77,69 Dollar, mit einer Bandbreite von 62 bis 94 Dollar. Fünfzehn Analysten empfehlen die Aktie zum Kauf, keiner zum Verkauf. Morgan Stanley senkte sein Ziel am 8. April auf 62 Dollar — mit Verweis auf kurzfristige Unsicherheiten — während J.P. Morgan sein Kaufvotum bestätigte. Die Mai-Zahlen werden zeigen, ob die Produktionsrekorde aus 2025 auch in handfeste Margen übersetzt werden konnten.
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