Die Aktie von MP Materials steht vor einem wichtigen Termin: Am kommenden Donnerstag legt der Seltene-Erden-Produzent seine Zahlen für das vierte Quartal 2025 vor. Im Vorfeld bekräftigt die Investmentbank DA Davidson ihr positives Votum und setzt das Kursziel bei 82 Dollar an – rund 40 Prozent über dem aktuellen Niveau von etwa 58 Dollar.
Analystenstimmen vor dem Zahlenwerk
DA Davidson erneuerte am Mittwoch seine „Buy“-Empfehlung und begründet dies mit der strategischen Bedeutung des Unternehmens für westliche Lieferketten. Auch die breite Analystengemeinde bleibt mehrheitlich zuversichtlich: Die durchschnittlichen Kursziele liegen zwischen 76 und 79 Dollar. Einige Häuser haben ihre Erwartungen zwar wegen kurzfristiger Rohstoffpreisschwankungen nach unten angepasst, die langfristige Investmentthese bleibt aber intakt.
Interessant: Laut Zacks Investment Research wurden die Gewinnschätzungen für das vierte Quartal in den vergangenen 30 Tagen nach unten revidiert. Das könnte die Messlatte für eine positive Überraschung senken.
Was die Zahlen bringen könnten
Die Konsensschätzungen für das vierte Quartal zeichnen ein gemischtes Bild. Während die Analysten beim Gewinn je Aktie im Jahresvergleich mit einem Plus rechnen, gehen die Meinungen bei den Umsätzen auseinander. Einige erwarten einen leichten Rückgang gegenüber dem Vorjahr, andere setzen auf stabile Erlöse durch höhere Produktionsmengen an der kalifornischen Mountain-Pass-Anlage.
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Im Mittelpunkt der Telefonkonferenz dürfte neben den Produktionszahlen auch der Fortschritt beim Aufbau der Magnetfertigung in Texas stehen. Dieser Schritt soll die vertikale Integration des Unternehmens vollenden.
Pentagon als Rückendeckung
Ein wesentlicher Stabilitätsfaktor bleibt die enge Zusammenarbeit mit dem US-Verteidigungsministerium. Seit Oktober 2025 ist ein Preisschutzmechanismus aktiv, der MP Materials vor Preisdumping und extremen Marktschwankungen bei Neodym-Praseodym-Produkten abschirmen soll. Zudem hat das Pentagon bereits 400 Millionen Dollar investiert, um die heimische Versorgung mit kritischen Rohstoffen für Elektrofahrzeuge und Verteidigungssysteme zu sichern.
Die Ergebnisse werden am Donnerstag nach Börsenschluss veröffentlicht. Dann zeigt sich, ob das Unternehmen die Erwartungen erfüllen kann.
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