- Bayer: Bedürfnisse der Landwirte und Verbraucher verändern sich Investition in San Nicolás macht Sinn! Aktienanalyse

27.10.21 18:12

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Bayer-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Laurenz Föhn vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der Bayer AG (ISIN: DE000BAY0017, WKN: BAY001, Ticker-Symbol: BAYN, NASDAQ OTC-Symbol: BAYZF) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.

Um zukünftig noch schneller hochwertige Gemüsesaatgutsorten für Landwirte bereitstellen zu können, investiere der Chemie- und Pharmakonzern Bayer eigenen Angaben zufolge 5,1 Millionen Euro in Spanien. Mit diesem Kapital solle das sieben Hektar große Product Design Center in San Nicolás erweitert werden.

Durch die Expansion solle zukünftig schneller Gurken-, Melonen-, Paprika- und Auberginensaatgut für Landwirte bereitgestellt werden. Diese Gemüsesaatgutsorten würden unter den Marken Seminis und De Ruiter an Kunden in mehr als 130 Ländern und Regionen verkauft.

Bayer habe im September 2019 mit dem Ausbau des Product Design Centers begonnen. Die Erweiterung umfasse eine multifunktionale F&E-Einrichtung für Zellbiologie, Labore, Zellkulturräume, Kammern mit kontrolliertem Klima und Pläne zur Entwicklung von High-Tech-Gewächshausflächen. Sie ermögliche zudem eine Ausweitung der Kapazität für innovative Doppelhaploid-Produktionsmethoden (DH) um das Dreifache.

Die DH-Technologie sei aus Sicht des Unternehmens ein wertvolles Hilfsmittel, das die Züchtungszyklen verkürze, für eine beständigere Produktqualität sorge und die Markteinführung von kommerziellem Hybridsaatgut um bis zu vier Jahre beschleunigen könne. Die Zeit, bis die Lösungen für Landwirte verfügbar seien, werde so um die Hälfte verkürzt.

Neben der schnelleren Bereitstellung von Material für die Entwicklung und das Testen von Produkten führe die DH-Technologie auch zu einer beständigeren Produktqualität - angesichts der sehr unterschiedlichen Anbaubedingungen rund um die Welt ein Schlüsselfaktor für den Erfolg der Landwirte, heiße es.

Die Investition in den Standort San Nicolás mache angesichts veränderter Bedürfnisse der Landwirte und Verbraucher durchaus Sinn. Generell bleibe "Der Aktionär" allerdings bei seiner skeptischen Einschätzung für den DAX (ISIN DE0008469008 / WKN 846900)-Wert. Die Glyphosat-Rechtsstreitigkeiten seien immer noch nicht komplett gelöst und ein enormer Belastungsfaktor.

Kein Kauf, so Laurenz Föhn von "Der Aktionär" zur Bayer-Aktie. (Analyse vom 27.10.2021)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze Bayer-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs Bayer-Aktie:
48,505 EUR -0,69% (27.10.2021, 18:08)

XETRA-Aktienkurs Bayer-Aktie:
48,595 EUR -0,40% (27.10.2021, 17:36)

ISIN Bayer-Aktie:
DE000BAY0017

WKN Bayer-Aktie:
BAY001

Ticker-Symbol Bayer-Aktie:
BAYN

NASDAQ OTC-Symbol Bayer-Aktie:
BAYZF

Kurzprofil Bayer AG:

Bayer (ISIN: DE000BAY0017, WKN: BAY001, Ticker-Symbol: BAYN, NASDAQ OTC-Symbol: BAYZF) ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Ernährung. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen Menschen nützen und die Umwelt schonen, indem es zur Lösung grundlegender Herausforderungen einer stetig wachsenden und alternden Weltbevölkerung beiträgt. Bayer verpflichtet sich dazu, mit seinen Geschäften einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung zu leisten. Gleichzeitig will der Konzern seine Ertragskraft steigern sowie Werte durch Innovation und Wachstum schaffen. Die Marke Bayer steht weltweit für Vertrauen, Zuverlässigkeit und Qualität.

Im Geschäftsjahr 2020 erzielte der Konzern mit rund 100.000 Beschäftigten einen Umsatz von 41,4 Milliarden Euro. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung beliefen sich bereinigt um Sondereinflüsse auf 4,9 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de. (27.10.2021/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




Quelle: aktiencheck.de

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