UBS Aktie: Entscheidender Umbau

Die UBS bündelt die operative Macht unter Beatriz Martin, um die technische Migration und Kostensenkungen voranzutreiben, während Anleger auf Kapitalpläne warten.

Kurz zusammengefasst:
  • Neue COO übernimmt operative Gesamtverantwortung
  • 2026 als Finale der technischen Datenbank-Migration
  • Weitere Personalreduzierungen zur Kostensenkung erwartet
  • Investoren fokussieren auf Kapitalverwendung im Februar

Während die Börsen am Neujahrstag ruhen, schafft die Schweizer Großbank Fakten für das Geschäftsjahr 2026. Ab heute übernimmt Beatriz Martin als Group Chief Operating Officer (COO) die operative Gesamtverantwortung inklusive der kritischen IT-Sparte. Damit beginnt die wohl anspruchsvollste Phase der Credit-Suisse-Integration, die maßgeblich über die künftige Profitabilität des Instituts entscheiden wird.

Die neue Machtstruktur

Mit dem heutigen Tag bündelt Beatriz Martin, die bereits das Geschäft in EMEA und UK leitet, enorme operative Macht. Nachdem der bisherige Technologie-Chef Mike Dargan Ende Dezember ausschied, fällt nun auch die technologische Zusammenführung beider Banken in ihr Ressort.

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Diese Personalie ist eine direkte Antwort auf die gewaltigen Integrationsaufgaben. Das Jahr 2026 markiert das Finale der technischen Migration der Credit-Suisse-Datenbanken. Experten werten die Zusammenlegung von operativer Leitung und Technologie als Signal für eine aggressive Straffung der Abläufe, da in diesem Prozess keine Fehler passieren dürfen.

Harte Einschnitte erwartet

Die neue Struktur dient primär einem Ziel: Kosteneffizienz. Marktbeobachter rechnen damit, dass die Bank bereits ab Mitte Januar die nächste Welle des Personalabbaus einleitet. Dies ist notwendig, um das ausgegebene Ziel von rund 13 Milliarden US-Dollar an Brutto-Kosteneinsparungen bis Ende 2026 zu erreichen.

Gelingt es dem neuen Führungsteam, durch die Abschaltung alter Credit-Suisse-Systeme die IT-Kosten massiv zu senken, wirkt dies wie ein direkter Hebel auf den Gewinn pro Aktie.

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Warten auf Februar

Neben der operativen Neuaufstellung blicken Investoren gespannt auf die Kapitalverwendung. Nachdem das Aktienrückkaufprogramm 2025 im November mit einem Volumen von insgesamt 3 Milliarden US-Dollar abgeschlossen wurde, herrscht derzeit Ruhe.

Die entscheidende Frage lautet, wie viel Kapital die UBS künftig an ihre Eigentümer ausschütten kann. Im Raum stehen weiterhin regulatorische Diskussionen um zusätzliche Eigenmittelanforderungen von 15 bis 25 Milliarden US-Dollar.

Der Blick der Anleger richtet sich daher auf die Zahlenvorlage für das Gesamtjahr im Februar. Zu diesem Termin muss das Management konkretisieren, ob trotz der strengeren Kapitalvorgaben neue Aktienrückkäufe und Dividenden in geplantem Umfang realisiert werden können.

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