Der Softwarekonzern Salesforce hat das vergangene Quartal mit einem kräftigen Gewinn- und Umsatzsprung abgeschlossen. Während die operative Entwicklung die Erwartungen der Wall Street deutlich übertraf, reagierten Großinvestoren bereits mit gezielten Zukäufen. Die Kombination aus zweistelligem Wachstum und einer angehobenen Dividende rückt das Papier nun verstärkt in den Fokus.
Operative Stärke und höhere Dividende
Im vierten Quartal kletterte der Umsatz um 12,1 Prozent auf 11,20 Milliarden US-Dollar. Noch deutlicher fiel die Überraschung beim Gewinn aus: Mit 3,81 US-Dollar je Aktie ließ das Unternehmen die Analystenschätzungen von 3,05 US-Dollar weit hinter sich. Als direkte Reaktion auf diese robuste Geschäftsentwicklung hob das Management die Quartalsdividende auf 0,44 US-Dollar an. Für das laufende Geschäftsjahr 2027 peilt der Konzern nun einen Gewinn zwischen 13,11 und 13,19 US-Dollar je Anteilsschein an.
Institutionelles Kaufinteresse
Diese fundamentalen Daten blieben bei institutionellen Anlegern nicht unbemerkt. Jüngste Pflichtmitteilungen belegen den Ausbau bestehender Positionen bei mehreren großen Adressen:
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- CalPERS: Aufstockung um 26,5 Prozent (plus 524.345 Aktien)
- Cantor Fitzgerald: Ausbau der Position um 349,2 Prozent (plus 19.096 Aktien)
- Eminence Capital: Erhöhung um 5,6 Prozent auf über 830.000 Anteile
- Community Bank: Zukauf von 2.905 Aktien (plus 45,2 Prozent)
Lediglich der Chevy Chase Trust reduzierte seine Bestände leicht um 3,7 Prozent. Auch auf Führungsebene gab es Transaktionen: Während Direktor David Blair Kirk im Dezember eigene Aktien zukaufte, trennte sich Direktorin Neelie Kroes im Januar von knapp 3.900 Papieren.
Diskrepanz zum Aktienkurs
Trotz der operativen Stärke und des Rückhalts der Großinvestoren spiegelt das aktuelle Kursniveau diese fundamentale Entwicklung kaum wider. Mit einem Freitagsschlusskurs von 168,62 Euro notiert das Papier seit Jahresbeginn rund 22 Prozent im Minus. Der Titel bewegt sich damit spürbar unter seiner 50-Tage-Linie von 181,58 Euro. Analysten bewerten diese Lücke als Chance: Der Konsens stuft die Aktie als „Moderate Buy“ ein und ruft ein durchschnittliches Kursziel von 282,06 US-Dollar aus.
Die Diskrepanz zwischen dem operativen Wachstum und der schwachen Kursperformance bildet eine klare Ausgangslage für die kommenden Monate. Die Ergebnisse für das erste Quartal 2027, für die das Management einen Gewinn von 3,11 bis 3,13 US-Dollar je Aktie prognostiziert, dienen als nächster harter Prüfstein für die bestätigte Jahresprognose.
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