Eli Lilly Aktie: Erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne!

Eli Lillys Aktie verliert nach Erreichen der Billionen-Dollar-Marktkapitalisierung deutlich an Wert. Gewinnmitnahmen und Branchendruck belasten, doch fundamentale Stärke bleibt erhalten.

Kurz zusammengefasst:
  • Aktie fällt nach historischem Börsenwert-Rekord
  • Starke Gewinnmitnahmen bei überkaufter Lage
  • Umsatzwachstum von 54 Prozent im Quartal
  • Institutionelle Anleger erhöhen Positionen weiter

Erst vor wenigen Tagen feierte Eli Lilly ein historisches Meisterwerk: Als erstes Healthcare-Unternehmen weltweit knackte der Pharmakonzern die magische Marke von einer Billion Dollar Börsenwert. Doch was folgte, war ein böses Erwachen. Am Freitag stürzte die Aktie um knapp 3 Prozent ab – während der Gesamtmarkt zulegte. Was steckt hinter dieser plötzlichen Kehrtwende?

Gewinnmitnahmen nach Höhenflug

Der Rücksetzer kommt nicht völlig überraschend. Nach dem Erreichen des Allzeithochs bei 1.111,99 Dollar war die Aktie technisch massiv überkauft – der RSI-Indikator kletterte zeitweise über 80. Solche Extremwerte lösen oft Gewinnmitnahmen aus, selbst bei Unternehmen mit starken Fundamentaldaten.

Hinzu kommt die schiere Bewertung: Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis zwischen 35 und 50 ist kaum noch Luft nach oben. Analyst Len Yaffee von Kassef Capital warnt bereits vor begrenztem Aufwärtspotenzial auf kurze Sicht. Die Frage ist nicht ob, sondern wie tief die Korrektur noch gehen könnte.

Branchendruck und rechtliche Wolken

Doch es sind nicht nur interne Faktoren, die belasten. Konkurrent Novo Nordisk brach am selben Tag um 6 Prozent ein und zog den gesamten Abnehm-Medikamentesektor mit in die Tiefe. Zudem belastet eine neu eingereichte RICO-Klage im Zusammenhang mit dem Medikament Actos die Stimmung.

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Trotz dieser Gegenwinde: Die operative Stärke von Eli Lilly ist ungebrochen. Im dritten Quartal 2025 katapultierte sich der Umsatz um 54 Prozent auf 17,6 Milliarden Dollar nach oben – getrieben von den Blockbustern Mounjaro (Diabetes) und Zepbound (Adipositas), die zusammen über 10 Milliarden Dollar einspielten.

Institutionelle bleiben bullish

Interessant: Während Privatanleger nervös werden, kaufen die Großen weiter zu. Die norwegische Zentralbank Norges Bank stockte ihre Position im zweiten Quartal massiv auf – um mehr als 11 Millionen Aktien im Wert von 8,8 Milliarden Dollar. Eli Lilly ist nun die elftgrößte Position im Portfolio.

Die technische Lage zeigt ein gespaltenes Bild: Kurzfristig testet die Aktie Unterstützungen im Bereich um 1.070 Dollar. Der langfristige Aufwärtstrend aber bleibt intakt – der 200-Tage-Durchschnitt liegt weit entfernt bei 807 Dollar. Mit einem Jahresplus von rund 39 Prozent gehört Eli Lilly weiterhin zu den Top-Performern 2025.

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