Die Aktien von Rocket Lab stehen in dieser Woche massiv unter Druck und verzeichnen zweistellige Kursverluste. Verantwortlich für den Abverkauf ist eine bittere Entscheidung aus Washington: Der US-Kongress hat die Gelder für eine prestigeträchtige Mars-Mission gestrichen. Damit entgeht dem Raumfahrtunternehmen eine potenzielle Einnahmequelle in Milliardenhöhe, während gleichzeitig Spekulationen über einen übermächtigen Konkurrenten für Unruhe sorgen.
Politischer Gegenwind kostet Milliarden-Chance
Der Hauptauslöser für die aktuelle Talfahrt ist das finanzielle Aus für die geplante „Mars Sample Return“-Mission der NASA. Ursprünglich sollte diese Mission Gesteinsproben, die der Rover Perseverance gesammelt hat, zur Erde zurückbringen. Rocket Lab hatte sich als aussichtsreicher Kandidat für dieses technisch anspruchsvolle Projekt positioniert.
Durch die Entscheidung des Kongresses, die Finanzierung zu verweigern, löst sich ein geschätztes Auftragsvolumen von rund 4 Milliarden US-Dollar in Luft auf. Für Anleger, die auf hochmargige Regierungsaufträge in der Tiefraumforschung gesetzt hatten, ist dies ein herber Rückschlag, da ein wesentlicher Baustein der langfristigen Wachstumsfantasie vorerst wegfällt.
SpaceX-Gerüchte belasten den Sektor
Zusätzlich zur geplatzten Mars-Hoffnung drückt die Konkurrenzsituation auf die Stimmung. Neu aufgeflammte Spekulationen über einen möglichen Börsengang von SpaceX sorgen für Nervosität im Sektor. Marktbeobachter vermuten eine Rotation: Investoren nehmen Gewinne bei kleineren Raumfahrt-Titeln mit, um Kapital für das Unternehmen von Elon Musk freizumachen, dessen Bewertung bei einem IPO auf bis zu 1,5 Billionen US-Dollar geschätzt wird.
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Diese Umschichtung trifft Rocket Lab hart. Nach einem Kursverlust von über 20 Prozent auf Wochenbasis notiert das Papier aktuell bei 67,82 US-Dollar und damit deutlich unter dem 50-Tage-Durchschnitt.
Operative Stärke als Gegenpol
Ungeachtet der schlechten Nachrichten aus der Politik läuft das operative Kerngeschäft weiter rund. Fast zeitgleich zum Kursrutsch meldete Rocket Lab den größten Einzelauftrag der Firmengeschichte: Ein 816 Millionen US-Dollar schweres Abkommen mit der U.S. Space Development Agency (SDA) zur Produktion von 18 Satelliten für die Raketenabwehr. Auch die Entwicklung der neuen Neutron-Rakete schreitet voran, wie die jüngste Auslieferung der „Hungry Hippo“-Verkleidung zeigt.
Der Fokus richtet sich nun auf den 26. Februar 2026. An diesem Datum wird Rocket Lab nach Börsenschluss die Zahlen für das vierte Quartal vorlegen. Analysten erwarten einen Umsatzsprung von rund 34 Prozent auf 178 Millionen US-Dollar. Dieser Termin wird zeigen, ob das wachsende Verteidigungsgeschäft die Enttäuschung über das Mars-Programm kompensieren kann.
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