Broadcom liefert auf mehreren Fronten gleichzeitig: neue Hardware für KI-Rechenzentren, eine vertiefte Partnerschaft mit Meta und Quartalszahlen, die das Tempo des KI-Booms eindrücklich belegen. Der Halbleiterkonzern positioniert sich zunehmend als unverzichtbare Infrastrukturschicht für die nächste Generation von KI-Systemen.
Neuer Chip und Meta-Partnerschaft
Am 11. März stellte Broadcom den Taurus BCM83640 vor – nach eigenen Angaben den weltweit ersten optischen Signalprozessor in 3-Nanometer-Fertigung für 400G-pro-Lane-Anwendungen. Das Bauteil zielt auf die extremen Bandbreiten- und Energieeffizienzanforderungen hyperscaler KI-Rechenzentren ab und soll Switching-Kapazitäten von bis zu 102,4 Terabit pro Sekunde in einer einzigen Rack-Einheit ermöglichen.
Parallel dazu gab Meta bekannt, dass vier eigene KI-Chips der MTIA-Serie gemeinsam mit Broadcom entwickelt wurden. Die Modelle 300, 400, 450 und 500 sind auf Ranking-, Empfehlungs- und generative KI-Workloads spezialisiert. Meta plant, diese Chips bis 2027 im Gigawatt-Maßstab einzusetzen – das MTIA 500 soll Anfang 2027 in die Massenproduktion gehen. Broadcom wird damit zum zentralen Lieferanten maßgeschneiderter Beschleuniger für einen der weltgrößten Rechenzentrumsbetreiber.
Zahlen und Ausblick
Die Quartalsergebnisse für das erste Fiskalquartal (Ende: 1. Februar 2026) unterstreichen die Dynamik: Der Gesamtumsatz stieg um 29 Prozent auf 19,31 Milliarden US-Dollar. Besonders das KI-Segment wuchs mit 106 Prozent auf 8,4 Milliarden Dollar überproportional. Halbleiterlösungen machen inzwischen rund 65 Prozent des Gesamtumsatzes aus – ein Jahr zuvor waren es noch 55 Prozent.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Broadcom?
Für das laufende zweite Fiskalquartal erwartet Broadcom einen Umsatz von rund 22 Milliarden Dollar, was einem Wachstum von 47 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspräche. Allein der KI-Halbleiterbereich soll dazu 10,7 Milliarden Dollar beisteuern – ein Plus von 140 Prozent im Jahresvergleich.
Daneben hat der Vorstand ein neues Aktienrückkaufprogramm über bis zu 10 Milliarden Dollar bis Ende 2026 genehmigt. Im ersten Quartal flossen bereits 10,9 Milliarden Dollar an die Aktionäre zurück, davon 7,8 Milliarden über Rückkäufe und 3,1 Milliarden als Dividende. Die nächste Quartalsdividende von 0,65 Dollar je Aktie wird am 31. März an Aktionäre ausgezahlt, die am 23. März im Aktionärsregister eingetragen sind.
Die Aktie notiert aktuell rund 17 Prozent unterhalb ihres Allzeithochs vom Dezember 2025, hat sich aber seit dem Jahrestief im April 2025 mehr als verdoppelt. Ob das beschleunigte Wachstum im KI-Segment den Kurs wieder in Richtung früherer Höchststände trägt, wird maßgeblich davon abhängen, ob Broadcom die ambitionierten Prognosen für das zweite Quartal tatsächlich erfüllt.
Broadcom-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Broadcom-Analyse vom 12. März liefert die Antwort:
Die neusten Broadcom-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Broadcom-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 12. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Broadcom: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
