Barrick baut die Führungsetage unter dem neuen CEO Mark Hill weiter aus. Heute hat der Gold- und Kupferproduzent zwei neue C-Level-Positionen besetzt – ein klares Signal, dass Rechts- und Regierungsbeziehungen in der nächsten Phase der Strategie wichtiger werden. Warum rücken diese Themen ausgerechnet jetzt so stark in den Vordergrund?
Zwei Neuzugänge im Executive Committee
Barrick ernannte James J. McGuire zum Chief Legal and Policy Officer und Woo Lee zum Chief Global Affairs Officer. Beide berichten direkt an CEO Mark Hill und ziehen in das Executive Committee ein.
McGuire kommt von der Kanzlei Greenspoon Marder LLP, wo er als Litigation Partner und Managing Partner des New Yorker Büros tätig war. Laut Mitteilung bringt er mehr als 30 Jahre juristische Erfahrung mit, darunter Stationen als Bundesstaatsanwalt im Southern District of New York.
Im Zuge der Neuordnung wechselt Poupak Bahamin in die Rolle als General Counsel und Chief Compliance Officer und bleibt ebenfalls im Executive Committee.
Regierungsbeziehungen werden zur Schlüsselaufgabe
Woo Lee, seit 11 Jahren im Unternehmen, steigt aus der Position als Senior Vice President und Leiter Government & Corporate Affairs (Asia Pacific) auf. Als Chief Global Affairs Officer soll er künftig die Beziehungen zu Regierungen und staatlichen Akteuren in allen operativen Märkten steuern. Zuvor war Lee als US-Diplomat für das State Department tätig und hatte leitende Funktionen an US-Botschaften im Asien-Pazifik-Raum.
Barrick begründet die Personalien mit einem stärker verankerten Fokus auf Government Engagement und Public Policy als Kernkompetenzen zur Unterstützung der Strategie und der langfristigen Wertschöpfung.
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Strategischer Kontext: starke Zahlen, anspruchsvolle Agenda
Die Veränderungen fallen in eine Phase mit viel Bewegung. Anfang des Monats meldete Barrick für das vierte Quartal 2025 Rekordwerte: 6,00 Mrd. US-Dollar Umsatz, 2,73 Mrd. US-Dollar operativer Cashflow und 1,62 Mrd. US-Dollar Free Cashflow. Das bereinigte Ergebnis lag bei 1,04 US-Dollar je Aktie und damit über einer im Quelltext genannten Konsensschätzung von 0,85 US-Dollar.
Parallel erhöhte das Unternehmen die Quartalsdividende auf 0,42 US-Dollar je Aktie – laut Text 140% mehr als im dritten Quartal – und führte eine neue Ausschüttungspolitik ein, die 50% des Free Cashflows an die Aktionäre zurückführen soll. Der Ex-Tag ist am Freitag.
Zudem hat der Verwaltungsrat Vorbereitungen für einen Börsengang der nordamerikanischen Gold-Assets („NewCo“) freigegeben. In dieses Vehikel sollen unter anderem Barricks 61,5%-Mehrheitsanteil an Nevada Gold Mines, die Mine Pueblo Viejo (Dominikanische Republik) sowie die Fourmile-Entdeckung in Nevada eingebracht werden. Der Abschluss des IPO wird bis Ende 2026 erwartet.
Für 2026 stellt Barrick bei Gold 2,90 bis 3,25 Mio. Unzen in Aussicht (nach 3,26 Mio. Unzen 2025). Die All-in Sustaining Costs sollen bei 1.760 bis 1.950 US-Dollar je Unze liegen, basierend auf einer angenommenen Goldpreisgröße von 4.500 US-Dollar je Unze. Bei Kupfer nennt das Unternehmen 190.000 bis 220.000 Tonnen als Zielkorridor.
Der Punkt hinter dem Ausbau für Rechts- und Regierungsfragen: Barrick arbeitet in 17 Ländern auf fünf Kontinenten, darunter auch politisch und regulatorisch anspruchsvolle Regionen wie Mali, die DR Kongo und Pakistan. Dass das Unternehmen im November 2025 seine Streitigkeiten mit Mali beilegen konnte, unterstreicht laut Text die Relevanz solcher Beziehungen. Zusätzlich dürfte der geplante Nordamerika-IPO komplexe regulatorische und Compliance-Themen mit sich bringen – ein Umfeld, in dem juristische Führung besonders zählt.
In den kommenden Monaten stehen damit zwei Dinge im Mittelpunkt: die Umsetzung der IPO-Vorbereitung bis Ende 2026 und der operative Kurs 2026 mit den genannten Produktions- und Kostenzielen.
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