Der Schweizer Rohstoffriese Glencore hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Gewinn abgeschlossen – nach einem Verlust im Vorjahr. Unter volatilen Marktbedingungen steigerte der Konzern den Umsatz um 7 Prozent auf 247,5 Milliarden Dollar. Doch die operative Profitabilität bröckelt: Das bereinigte EBITDA sank um 6 Prozent auf 13,5 Milliarden Dollar, der bereinigte operative Gewinn (EBIT) sogar um 14 Prozent auf knapp 6 Milliarden Dollar.
Unter dem Strich stand dennoch ein Gewinn von 363 Millionen Dollar, nachdem 2024 noch ein Verlust von 1,63 Milliarden Dollar zu Buche schlug. Die Aktionäre sollen mit einer zusätzlichen Bardividende von 7 Cent je Aktie belohnt werden. Insgesamt plant Glencore eine Ausschüttung von 17 Cent je Aktie, die in zwei gleichen Raten im Juni und September ausgezahlt werden soll.
Kupferproduktion zieht kräftig an
Positiv entwickelte sich die Kupferförderung: Im zweiten Halbjahr 2025 produzierte Glencore über 500.000 Tonnen Kupfer – rund 50 Prozent mehr als im ersten Halbjahr. Verantwortlich für den Sprung waren höhere Kupfergehalte und bessere Ausbeuten in mehreren Minen, darunter KCC, Mutanda, Antapaccay und Antamina. Zum zweiten Mal in Folge erreichte der Konzern seine Produktionsziele für die wichtigsten Rohstoffe.
Für die kommenden Jahre zeigt sich Glencore ambitioniert: Bis Ende 2028 soll die jährliche Kupferproduktion auf über eine Million Tonnen steigen. Längerfristig peilt das Unternehmen für 2035 sogar rund 1,6 Millionen Tonnen an – eine deutliche Ausweitung der Kapazitäten.
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Landrechte-Deal in Kongo sichert Zukunft
Ein wichtiger strategischer Schritt gelang Glencore mit der Finalisierung eines Landnutzungsabkommens mit der kongolesischen Staatsgesellschaft Gécamines. Die Vereinbarung betrifft die Kamoto Copper Company (KCC) und sichert langfristige Bergbautitel sowie Pachtverträge. Die finanziellen Details wurden nicht offengelegt, allerdings behält Gécamines die Rechte an allen Erzvorkommen auf dem verpachteten Land.
Die Registrierung der Abbaurechte im Bergbaukataster wird in den kommenden Monaten erwartet. Das Abkommen ermöglicht den Ausbau von Abraumhalden und Rückhaltebecken, was die Lebensdauer der KCC-Mine verlängern soll. Zudem kann Glencore nun die Erzvorkommen in bestehenden Abbaugebieten, einschließlich der Bereiche KOV und T17, maximal ausschöpfen.
An der Londoner Börse notiert die Glencore-Aktie derzeit bei 486 Pence. Die Kombination aus steigender Kupferproduktion und gesicherten Landrechten im rohstoffreichen Kongo könnte dem Konzern trotz Margendruck weiteren Spielraum verschaffen.
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