Silber: Erholung nach Sell-off

Der Silberpreis stabilisiert sich nach einem Verlust von über 10 Prozent. Der Einbruch wurde durch Margin Calls und einen starken US-Dollar ausgelöst, während US-Inflationsdaten den weiteren Kurs bestimmen.

Kurz zusammengefasst:
  • Starker Kursrutsch um mehr als zehn Prozent
  • Liquidationswelle und Margin Calls als Haupttreiber
  • Robuste US-Arbeitsmarktdaten stützen den Dollar
  • US-Inflationszahlen als nächster wichtiger Impuls

Silber versucht sich heute zu stabilisieren – einen Tag nach einem der heftigsten Rücksetzer der jüngeren Zeit. Am Donnerstag rutschte der Preis zeitweise unter 75 US-Dollar je Feinunze, bevor am Freitagmorgen erste Käufer wieder zugriffen. Doch ist die Bewegung schon mehr als nur ein technisches Aufatmen?

Die wichtigsten Punkte:
– Gestern fiel Silber in der Spitze um über 10% bis auf rund 74,58 US-Dollar
– Heute deutet sich eine Erholung in den Bereich 76 bis 79 US-Dollar an
– Treiber des Einbruchs: Liquidationswelle, Margin Calls und ein festerer US-Dollar
– Blick nach vorn: US-Inflationsdaten als nächster Impuls für die Zinserwartungen

Silber Preis

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Was den Absturz ausgelöst hat

Der Kursrutsch am Donnerstag wirkte wie eine breit angelegte Liquidationswelle. Berichte ordnen die Bewegung nicht primär als Reaktion auf neue Angebots- oder Nachfragedaten ein, sondern als Folge technischer Faktoren und „Forced Selling“.

Ein wichtiger Baustein: Der gleichzeitige Rückgang bei Technologieaktien soll Margin Calls ausgelöst haben. Investoren mussten demnach Liquidität beschaffen – und trennten sich dafür auch von gut handelbaren Positionen wie Edelmetallen. Betroffen waren laut den Berichten nicht nur Silber, sondern auch Gold und Kupfer.

Geldpolitik und Jobs: Rückenwind für Dollar, Gegenwind für Silber

Zusätzlich nahm der makroökonomische Druck in den letzten 48 Stunden zu. Als Belastungsfaktor gilt die Nominierung von Kevin Warsh als Vorsitzender der US-Notenbank. Marktkommentare werten ihn als eher zurückhaltend bei schnellen Zinssenkungen – ein Umfeld, das den US-Dollar stützt und zinslose Anlagen wie Silber tendenziell unattraktiver macht.

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Frische US-Arbeitsmarktdaten passten in dieses Bild: 130.000 neue Stellen im Januar lagen deutlich über den Konsensschätzungen. Die robusten Zahlen senkten laut Ausgangstext die Wahrscheinlichkeit baldiger Zinssenkungen weiter und stärkten Renditen von US-Staatsanleihen – was den Abwärtsdruck im Rohstoffsektor am Donnerstag zusätzlich beschleunigte.

Hohe Volatilität bleibt das Grundthema

Am Freitagvormittag zeigt sich zwar eine Gegenbewegung, doch die Lage bleibt laut Einordnung fragil. Silber war zuvor im Januar noch auf Rekordhochs von über 100 US-Dollar gestiegen – die aktuellen Ausschläge unterstreichen damit ein ausgesprochen volatiles, eher spekulatives Marktumfeld.

Der nächste klare Taktgeber sind die anstehenden US-Inflationsdaten. Sie dürften entscheidend dafür sein, ob sich die Zinserwartungen erneut verschieben – und damit auch, ob Silber eher in eine stabilere Erholung findet oder die starken Schwankungen das Bild weiter prägen.

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