Das Jahr 2025 war für The Trade Desk ein Debakel – als schwächster Wert im S&P 500 verlor das Ad-Tech-Papier massiv an Wert. Doch am Mittwoch trotzte die Aktie negativen Analystenkommentaren und legte gegen den Trend zu. Während Experten ihre Kursziele senken, stellen sich Anleger die Frage: Ist der massive Ausverkauf endlich überstanden oder handelt es sich nur um eine kurze Atempause?
Uneinigkeit bei den Experten
Auslöser für die jüngste Bewegung waren neue Einschätzungen großer Finanzhäuser, die jedoch zu unterschiedlichen Schlüssen kommen. Die Analysten der UBS senkten am Mittwoch zwar ihr Kursziel drastisch von 82 auf 50 US-Dollar, hielten aber an ihrer Kaufempfehlung („Buy“) fest. Als Begründung führte Analyst Stephen Ju keine unternehmensspezifischen Probleme an, sondern verwies auf den breiteren Werbemarkt, der unter makroökonomischem Gegenwind leide.
Ganz anders klingt die Einschätzung von BofA Securities. Bereits einen Tag zuvor stufte die Bank das Kursziel von 49 auf 40 US-Dollar herab und bestätigte das Rating „Underperform“. Für die BofA ist The Trade Desk mittlerweile eine „Show me story“ – das Unternehmen müsse erst beweisen, dass es dem wachsenden Wettbewerbsdruck standhalten kann.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei The Trade Desk?
Angst vor Amazon und Marktsättigung
Der Hintergrund für die BofA-Skepsis und den massiven Kursverfall der letzten zwölf Monate – die Aktie verlor rund 70 Prozent an Wert – liegt in der veränderten Wettbewerbslandschaft. Investoren sorgen sich zunehmend um die Konkurrenz durch Giganten wie Amazon und eine verlangsamte Wachstumsdynamik im Bereich Connected-TV (CTV).
Dennoch zeigte sich der Kurs am Mittwoch widerstandsfähig und kletterte, nachdem er kürzlich ein neues 52-Wochen-Tief markiert hatte. Marktbeobachter werten dies teilweise als Indiz dafür, dass die schlechten Nachrichten bereits eingepreist sein könnten. Optimisten argumentieren zudem, dass die aktuelle Wachstumsschwäche eher konjunkturbedingt sei und das Management für 2026 wieder eine Beschleunigung in Aussicht gestellt habe.
Blick auf die Quartalszahlen
Für Klarheit über die tatsächliche operative Lage müssen nun harte Fakten sorgen. Anleger und Analysten warten gespannt auf den nächsten Quartalsbericht, der voraussichtlich um den 18. Februar 2026 veröffentlicht wird. Diese Zahlen werden entscheidend sein, um zu beurteilen, ob The Trade Desk seine Position als neutrale Plattform gegen die großen Tech-Konzerne behaupten kann.
The Trade Desk-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue The Trade Desk-Analyse vom 22. Januar liefert die Antwort:
Die neusten The Trade Desk-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für The Trade Desk-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 22. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
The Trade Desk: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
