Coinbase Aktie: Milliarden-Umsatz in Gefahr

Ein US-Gesetzesentwurf könnte Coinbase die zentrale Einnahmequelle aus Stablecoin-Verzinsungen verbieten und so prognostizierte 1,3 Milliarden Dollar Jahresumsatz gefährden.

Kurz zusammengefasst:
  • Gesetzesvorstoß bedroht Stablecoin-Verzinsungen
  • Umsatz von 1,3 Milliarden Dollar jährlich in Gefahr
  • Insider verkaufen Aktien im Wert von 240 Millionen
  • Entscheidung im US-Senat am 15. Januar

Der Streit um das US-Gesetz „CLARITY Act“ spitzt sich zu. Coinbase droht offen mit dem Entzug seiner Unterstützung, sollten die Belohnungen für Stablecoins durch den Senat eingeschränkt werden. Für die Krypto-Börse geht es hierbei nicht um Kleinigkeiten, sondern um die Substanz: Steht ein jährlicher Umsatzstrom von prognostizierten 1,3 Milliarden US-Dollar vor dem Aus?

Banken gegen Krypto

Kern des Konflikts sind die Verzinsungen („Rewards“), die Coinbase für das Halten des Stablecoins USDC ausschüttet. Was für Nutzer ein attraktiver Anreiz ist, bildet für das Unternehmen eine zentrale Säule des Geschäftsmodells. Allein im vierten Quartal generierte dieser Bereich fast 247 Millionen Dollar Umsatz.

Coinbase

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Bankenlobbyisten drängen den Senat aggressiv zu einem Verbot dieser Praxis. Ihr Argument: Verzinsliche Stablecoin-Konten könnten bis zu 6,6 Billionen Dollar aus dem traditionellen Bankensystem abziehen. Sollte der Gesetzentwurf mit diesen Einschränkungen verabschiedet werden, verliert Coinbase eine berechenbare und margenstarke Einnahmequelle.

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Insidersignale und Analysten

Die Unsicherheit spiegelt sich im Markt wider. Während die Bank of America die Aktie kürzlich mit einem Kursziel von 340 Dollar zum Kauf empfahl, agieren Insider deutlich vorsichtiger. In den letzten 90 Tagen verkauften Führungskräfte, darunter COO Emilie Choi und Direktor Fred Ehrsam, Aktien im Wert von fast 240 Millionen Dollar.

Auch bei großen Adressen herrscht Uneinigkeit. Der New York State Teachers Retirement System stockte seine Position um 14,7 Prozent auf, während die Sumitomo Mitsui Trust Group ihre Anteile massiv um 16,5 Prozent reduzierte. Aktuell notiert das Papier unter Druck bei rund 239,44 Dollar, belastet durch das allgemeine Marktumfeld und eine Untersuchung gegen Fed-Chef Jerome Powell. Bitcoin hält sich dagegen stabil über 92.000 Dollar.

Der entscheidende Termin

Die weitere Richtung der Aktie hängt nun maßgeblich vom 15. Januar ab. An diesem Tag befasst sich der Bankenausschuss des Senats mit dem Gesetzentwurf. Bleibt das Verbot der „Rewards“ bestehen, muss der Markt den potenziellen Wegfall von 1,3 Milliarden Dollar Umsatz einpreisen. Setzen sich die Lobbyisten von Coinbase hingegen durch, rückt das optimistische Kursziel der Analysten wieder in den Bereich des Möglichen.

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