European Lithium steht kurz vor einem wichtigen Berichtsmoment: Am 19. März legt das australische Unternehmen seinen Quartalsbericht vor. Im Mittelpunkt steht eine auffällige Diskrepanz – die Kassenreserven und der Beteiligungswert übersteigen die eigene Marktkapitalisierung deutlich.
Milliardenwert hinter der Beteiligung
Nach dem Verkauf weiterer Anteile an der US-notierten Critical Metals Corp. (CRML) verfügt European Lithium über Barmittel von rund A$322 Millionen. Der verbliebene CRML-Anteil von 37,3 % war auf Basis des Schlusskurses vom 20. Januar mit rund US$824,8 Millionen beziehungsweise etwa A$1,23 Milliarden bewertet – mehr als das Doppelte der damaligen eigenen Marktkapitalisierung von rund A$430 Millionen.
Zuletzt verkaufte European Lithium am 3. und 4. Februar 2026 weitere 2,5 Millionen CRML-Aktien und hält seitdem exakt 45.536.338 Anteile. Zusätzlich besteht ein potenzieller Anspruch auf weitere 3.389.419 Earn-out-Aktien, sofern innerhalb von fünf Jahren bestimmte kursabhängige Bedingungen erfüllt werden.
Tanbreez: Fortschritte in Grönland
Das Tanbreez-Projekt in Südgrönland bleibt der zentrale Treiber für Critical Metals – und damit mittelbar für European Lithium. Die Lagerstätte zählt mit geschätzten 4,7 Milliarden Tonnen TREO-haltigen Gesteins zu den größten Hartkalk-Seltenerddepots weltweit, davon rund 27 % schwere Seltene Erden.
Critical Metals hat bindende Abnahmeverträge für etwa 75 % der geplanten Produktion abgeschlossen, unter anderem mit US-amerikanischen Abnehmern wie Realloys und Ucore sowie einem rumänischen Joint-Venture, das auf die Versorgungssicherheit Europas und der NATO ausgerichtet ist. Geplant ist eine Seltenerden-Verarbeitungsanlage in Rumänien, die Konzentrat aus Tanbreez in Metalle und Hochleistungswerkstoffe umwandeln soll.
Für eine schnellere Entwicklung des Projekts erwarb Critical Metals zudem ein mobiles geochemisches Labor für rund US$1 Million. Das Gerät liefert vollständige Seltenerden-Analysen direkt vor Ort in etwa 80 Minuten – bislang dauerte dieser Prozess durch den Versand von Proben zu externen Labors oft Monate.
Der Bau einer arktistauglichen Pilotanlage in Grönland hat bereits begonnen; die Fertigstellung ist für spätestens Mai 2026 geplant. Die Anlage soll großtechnische Verarbeitung demonstrieren und erste verkaufsfähige Konzentratmengen produzieren.
Wolfsberg wartet auf bessere Lithiumpreise
Das Wolfsberg-Projekt in Österreich – Europas erstes vollständig genehmigtes Lithiumbergwerk – liegt derzeit auf Eis. Eine Wiederaufnahme hängt von einer nachhaltigen Erholung der Lithiumpreise ab. Die Machbarkeitsstudie weist einen Investitionsbedarf von US$866 Millionen und einen Kapitalwert nach Steuern von US$1,5 Milliarden aus.
Parallel läuft ein laufendes Aktienrückkaufprogramm über bis zu 135 Millionen Aktien (10 % des Grundkapitals) aus – die Frist endet am 31. März 2026, was den Quartalsbericht am 19. März noch stärker in den Fokus rückt.
Der Bericht wird zeigen, ob die laufenden Tanbreez-Milestones die aktuell bestehende Lücke zwischen dem ausgewiesenen Vermögenswert und dem Börsenkurs zu schließen beginnen.
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