Apple startet mit einer brisanten Mischung aus juristischem Triumph und strategischer Offensive in die neue Woche. Während der US-Supreme Court die teuren Strafzölle der Regierung gekippt und damit potenziell Milliarden freigesetzt hat, bereitet der Konzern im Hintergrund eine große Produktwelle vor. Doch Anleger sollten nicht zu früh aufatmen: Neue politische Hürden zeichnen sich bereits am Horizont ab.
Milliarden-Ersparnis durch Urteil
Das Oberste Gericht der USA hat am Freitag die weitreichenden Zölle von Präsident Trump für unzulässig erklärt. Für Apple ist dies eine massive finanzielle Entlastung: Laut CNBC summierten sich die Zollkosten zuletzt auf rund eine Milliarde Dollar pro Quartal – insgesamt etwa 3,3 Milliarden Dollar über die letzten drei Quartale.
Das Urteil senkt nicht nur die Produktionskosten schlagartig, sondern nimmt auch den Druck, die Fertigung übereilt aus China abzuziehen, wo die Zölle zuletzt bei 47 Prozent lagen. Diese Entwicklung könnte die Margen des Tech-Giganten spürbar verbessern.
Die Freude könnte kurz währen
Die politische Unsicherheit ist jedoch keineswegs vom Tisch. Nur Stunden nach dem Urteil kündigte Trump einen neuen „globalen Zoll“ von 10 Prozent auf Basis eines anderen Gesetzesartikels an. Ob Apple die bereits gezahlten Milliarden zurückfordern kann, ist laut der New York Times völlig offen; das Unternehmen wollte sich dazu bislang nicht äußern. Damit bleibt das regulatorische Umfeld für Apple weiterhin unberechenbar.
Produktfeuerwerk im März erwartet
Neben der Politik rückt das operative Geschäft in den Fokus. Laut Medienberichten plant Apple zwischen dem 2. und 4. März die Vorstellung von mindestens fünf neuen Produkten. Erwartet werden unter anderem:
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- Das iPhone 17e
- Neue iPads mit M4-Chips
Diese Offensive signalisiert, dass der Konzern trotz politischem Gegenwind weiter aggressiv auf Hardware-Innovationen setzt, um an das starke erste Geschäftsquartal anzuknüpfen, das einen Umsatz von 143,8 Milliarden Dollar einbrachte.
Großinvestoren uneins
Interessant ist das Verhalten der institutionellen Anleger im Vorfeld dieser Ereignisse. Während Berkshire Hathaway im letzten Quartal unter Warren Buffett die Position um etwa 4 Prozent reduzierte, stockten Schwergewichte wie BlackRock und Vanguard ihre Anteile deutlich auf. Diese Divergenz zeigt, dass die Bewertung der Aktie – die am Freitag bei 224,60 Euro schloss – an der Wall Street durchaus unterschiedlich ausfällt.
Die kommenden Tage werden zeigen, welches Narrativ an den Märkten überwiegt: Die Margenverbesserung durch den Wegfall der alten Zölle oder die Sorge vor neuen Abgaben. Die fundamentale Richtung der Aktie dürfte nun davon abhängen, wie schnell die neuen Zölle greifen und wie der Markt die Hardware-Neuerungen Anfang März aufnimmt.
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