Plug Power Aktie: Mechanismen durchleuchtet

Plug Power erhält nicht genügend Zustimmung für die Verdopplung genehmigter Aktien, vertagt die Abstimmung. Parallel meldet das Unternehmen operative Fortschritte mit Wasserstofflieferungen in Europa.

Kurz zusammengefasst:
  • Aktionäre stimmen gegen Erhöhung genehmigter Aktien
  • Abstimmung wird am 17. Februar fortgesetzt
  • Erste Wasserstoff-Befüllung in Rotterdam gelungen
  • Reverse Stock Split als Alternative geplant

Plug Power bekommt bei einer zentralen Kapitalmaßnahme weiter nicht genug Rückhalt. Auf einer außerordentlichen Hauptversammlung scheiterten zwei Anträge, die eine deutliche Ausweitung der genehmigten Aktienzahl ermöglichen sollten. Gleichzeitig meldet das Unternehmen operative Fortschritte in Europa – ein Kontrast, der bei Anlegern für gemischte Signale sorgt.

Mehr Aktien – aber keine Mehrheit

Bei der erneut einberufenen Sonderversammlung am Donnerstag verfehlten beide Satzungsänderungen die nötige Mehrheit. Laut SEC-Mitteilung stimmten 39,63% der ausstehenden Aktien für Antrag 1 und 49,40% für Antrag 2 – jeweils zu wenig.

Plug Power

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Konkret wollte Plug Power die Zahl der genehmigten Stammaktien von 1,5 Milliarden auf 3 Milliarden erhöhen. Die Abstimmung wurde vertagt und soll am 17. Februar um 16:00 Uhr (US-Ostküstenzeit) fortgesetzt werden.

Woran hakt es – an der Zustimmung oder an der Teilnahme? In einer früheren Sitzung hatte Plug Power zwar hohe Zustimmungsraten bei den abgegebenen Stimmen gemeldet (92,63% bzw. 89,09%), doch insgesamt waren nur 36,93% bzw. 46,86% der ausstehenden Aktien vertreten. Genau diese geringe Beteiligung bleibt ein Problem.

Plug Power stellte zudem klar: Falls Antrag 2 erneut nicht durchkommt, will das Unternehmen einen Reverse Stock Split umsetzen, um wieder mehr genehmigte Aktien für eine Ausgabe verfügbar zu machen.

Rotterdam liefert operativen Lichtblick

Parallel zu den Governance-Themen meldete Plug Power einen Fortschritt im operativen Geschäft. Am Mittwoch gelang laut Unternehmensangaben die erste Wasserstoff-Befüllung der 32 Kilometer langen Pipeline von Hynetwork in Rotterdam. Geliefert wurden 32 Tonnen erneuerbarer Wasserstoff mit RFNBO-Zertifizierung.

Das Projekt verbindet Nachfragezentren im Hafen- und Industriebereich und ist Teil des größeren europäischen Wasserstoff-Infrastrukturnetzes. Hynetwork ist eine Tochter von Gasunie und setzt den Aufbau des Netzes in den Niederlanden um.

Europa-Ausbau läuft weiter

Die Rotterdam-Lieferung folgt auf frühere Projektlieferungen: Im Oktober 2025 lieferte Plug Power für das deutsche H2CAST-Projekt nach Unternehmensangaben mehr als 44 Tonnen erneuerbaren Wasserstoff an eine Salzkavernen-Speicheranlage. Danach kam ein zusätzlicher Liefervertrag über 35 Tonnen für dasselbe Projekt hinzu.

Den Wasserstoff bezieht Plug Power aus der RFNBO-zertifizierten Atlantis-Anlage von Hy2Gen. Über eine „Tooling“-Vereinbarung kontrolliert Plug Power nach eigenen Angaben 100% des Offtakes.

  • 17. Februar: Fortsetzung der Sonderversammlung zur Aktienautorisierung
  • 26. Februar: Veröffentlichung der Q4/2025-Zahlen

Am 17. Februar entscheidet sich damit, ob Plug Power mehr Spielraum für Kapitalmaßnahmen über zusätzliche genehmigte Aktien erhält – oder stattdessen den Weg über einen Reverse Stock Split einschlägt. Am 26. Februar dürften dann die Quartalszahlen den nächsten Takt vorgeben.

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