Puma Aktie: Doppelschlag!
Pumas Aktie erreicht ein 52-Wochen-Hoch, während Leerverkäufer massiv auf fallende Kurse setzen. Der bevorstehende Quartalsbericht könnte einen Short-Squeeze auslösen.

Kurz zusammengefasst
- Leerverkäufer setzen massiv auf Puma-Abwärtsbewegung
- Aktienkurs erreicht neues Jahreshoch vor Quartalszahlen
- Analysten erwarten deutlichen Gewinneinbruch für Q1
- Chinesischer Konkurrent Anta hält 29 Prozent der Anteile
Zehn Tage vor den Quartalszahlen baut sich bei Puma eine brisante Konstellation auf. Leerverkäufer wetten massiv gegen den Sportartikelhersteller. Parallel dazu stürmt die Aktie auf ein neues 52-Wochen-Hoch.
Das Short-Interest liegt aktuell bei gut acht Prozent. Das ist mehr als doppelt so hoch wie im vergangenen Jahr. Der Aktienkurs erzählt indes eine völlig andere Geschichte. Mit 26,01 Euro erreichte das Papier am Montag den höchsten Stand seit einem Jahr. Allein im vergangenen Monat legte der Kurs um über 31 Prozent zu.
Niedrige Messlatte für Q1
Am 30. April präsentiert das Management die Zahlen für das erste Quartal. Analysten erwarten einen massiven Gewinnrückgang auf maximal 35 Millionen Euro. Im Vorjahr standen hier noch 70 Millionen Euro in den Büchern. Überrascht Puma bei dieser tiefen Messlatte auch nur leicht positiv, geraten die Leerverkäufer massiv unter Druck. Die Folge: ein möglicher Short-Squeeze. Akteure müssten sich dann zügig mit Aktien eindecken.
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Teurer Umbau läuft
Der Absturz beim operativen Ergebnis hat klare Gründe. Der Abbau der Lagerbestände in Nordamerika stockt. Hinzu kommt eine schwache Nachfrage in China. Das Management steuert aktiv gegen. Puma kauft Ware von Händlern zurück. Damit verhindert das Unternehmen Rabattschlachten und schützt das Markenimage. Die Produkte wandern stattdessen in eigene Factory-Outlets.
Nullrunde und neuer Großaktionär
Auf der Hauptversammlung am 19. Mai folgt der nächste Einschnitt. Aktionäre stimmen formell über den Dividendenverzicht ab. Die Ausschüttung fällt komplett aus. Im Hintergrund hat sich derweil die Aktionärsstruktur massiv verschoben. Der chinesische Konkurrent Anta Sports hält mittlerweile rund 29 Prozent der Anteile. Eine Komplettübernahme steht laut Management vorerst nicht auf der Agenda.
Der laufende US-Zollstreit bringt zusätzliche Unsicherheit. Ein neues Erstattungssystem startet zwar Ende April. Nennenswerte Rückflüsse der gezahlten Millionenbeträge dauern aber voraussichtlich Monate. CEO Arthur Hoeld rechnet für das Gesamtjahr mit einem operativen Verlust. Erst 2027 plant Puma die Rückkehr in die Gewinnzone. Der anstehende Quartalsbericht liefert den ersten harten Stresstest für diesen Zeitplan.
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