Nach Jahren belastender Rechtsstreitigkeiten und operativer Herausforderungen nimmt ein entscheidender Wendepunkt Gestalt an. Der US Supreme Court wird eine Kernfrage im Glyphosat-Rechtsstreit prüfen – während gleichzeitig die Pharmasparte mit Zulassungserfolgen punktet. Bis Juni 2026 könnte das oberste US-Gericht eine Entscheidung treffen, die tausende Klagen grundlegend beeinflussen würde.
Die wichtigsten Fakten:
- US Supreme Court prüft Durnell-Fall mit bundesweiter Tragweite
- Positive EU-Zulassungsempfehlung für Herzinsuffizienz-Medikament Finerenon
- Nubeqa erhält erweiterte Zulassung in China
- Geschäftszahlen für 2025 folgen am 25. Februar 2026
Supreme Court als möglicher Game-Changer
Im Januar 2026 gab Bayer die Annahme des Durnell-Falls durch den Supreme Court bekannt. Das Gericht wird klären, ob bundesstaatliche Kennzeichnungspflichten für Pflanzenschutzmittel Vorrang vor einzelstaatlichen Regelungen haben. Diese juristische Grundsatzfrage könnte die Basis für tausende Roundup-Klagen maßgeblich verändern.
Die Entscheidung wird bis Juni 2026 erwartet. Ein Urteil zugunsten von Bayer würde einen Wendepunkt in den Rechtsstreitigkeiten markieren, die den Konzern seit der Monsanto-Übernahme belasten.
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Pharmasparte liefert operative Erfolge
Unabhängig vom Rechtsstreit zeigt die Medikamenten-Pipeline Fortschritte. Ende Januar empfahl der Ausschuss für Humanarzneimittel der Europäischen Arzneimittel-Agentur die EU-Zulassung für Finerenon zur Behandlung von Herzinsuffizienz – eine wichtige Indikationserweiterung für das Präparat.
Anfang Februar folgte die Zulassungserweiterung für das Prostatakrebsmittel Nubeqa in China. Diese Entwicklungen stärken die Position der Pharmadivision abseits der juristischen Auseinandersetzungen.
Quartalszahlen rücken näher
Am 25. Februar 2026 legt der Konzern die Geschäftszahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vor. Die Ergebnisse werden zeigen, wie sich die Divisionen Crop Science, Pharmaceuticals und Consumer Health entwickelt haben. Die Hauptversammlung findet am 24. April 2026 statt. Mit dem anstehenden Finanzbericht und der Supreme-Court-Entscheidung bis Jahresmitte stehen zwei zentrale Weichenstellungen bevor.
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