Lufthansa Aktie: Gewinnmitnahmen zuschlagen

Die Lufthansa-Aktie verliert deutlich im Zuge einer branchenweiten Verkaufswelle. Unabhängig davon meldet das Unternehmen operative Fortschritte bei der Kostendynamik.

Kurz zusammengefasst:
  • Branchenweite Verkaufswelle trifft europäische Airlines
  • Lufthansa Classic zeigt Fortschritte bei Stückkosten
  • Solide Jahresperformance trotz aktueller Rücksetzer
  • Vollständige Jahreszahlen für 2025 stehen im März an

Wochenlang kannten die Kurse europäischer Airlines nur eine Richtung: aufwärts. Doch am Freitag war Schluss mit der Rally. Die Lufthansa Aktie geriet in den Sog branchenweiter Verkäufe und musste deutliche Verluste hinnehmen. Besonders hart traf es die International Consolidated Airlines Group, deren Aktie vom Mehrjahreshoch kommend fast 7 Prozent einbüßte.

Koordinierte Verkaufswelle erfasst Branche

Die deutsche Fluggesellschaft schloss am Freitag mit einem Minus von 4,01 Prozent bei 9,05 Euro. Der Rücksetzer fügt sich in ein Bild koordinierter Gewinnmitnahmen quer durch den Sektor. Air France-KLM verlor 6,24 Prozent, Easyjet gab 3,3 Prozent ab. Selbst Ryanair blieb mit einem Minus von 1,5 Prozent nicht verschont.

Lufthansa

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Analysten der UBS sehen Zweifel an der Nachhaltigkeit der jüngsten Kursgewinne als treibende Kraft hinter den Verkäufen. Die Frage steht im Raum: Reichen die soliden Branchenergebnisse der vergangenen Monate aus, um die erreichten Bewertungsniveaus zu rechtfertigen?

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Kernmarke zeigt Fortschritte beim Kostendruck

Unabhängig von den Marktturbulenzen meldet der Konzern operative Verbesserungen. Laut Handelsblatt macht das Management beim langjährigen Problemfall „Lufthansa Classic“ Boden gut. Für 2026 rechnet die Führungsebene damit, dass die Stückkosten der Kernmarke nur noch halb so stark steigen wie die allgemeine Inflation.

Diese Prognose markiert einen deutlichen Kontrast zur jüngeren Vergangenheit. In den ersten neun Monaten 2025 kletterten die Stückkosten konzernweit noch um 2,5 Prozent – schneller als die Inflationsrate von 2,2 Prozent. Die vollständigen Geschäftszahlen für 2025 legt das Unternehmen am 6. März vor.

Jahresperformance bleibt stark

Der Freitagsrückschlag relativiert sich im größeren Kontext. Über zwölf Monate betrachtet steht ein Kursplus von knapp 38 Prozent zu Buche. Die Marktkapitalisierung beläuft sich auf rund 10,85 Milliarden Euro. Die Erholung hat in Marktkreisen Spekulationen über eine mögliche Dax-Rückkehr befeuert – ein Thema, das bei anhaltender Stabilisierung an Brisanz gewinnen dürfte.

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