ImmunityBio Aktie: Das wahre Risiko
ImmunityBio verzeichnet starkes Umsatzwachstum mit Krebsmittel Anktiva, sieht sich jedoch mit Sammelklagen wegen irreführender Werbung konfrontiert. Analysten bleiben trotz der juristischen Risiken optimistisch.

Kurz zusammengefasst
- FDA rügt irreführende Werbung für Hauptprodukt Anktiva
- Umsatz steigt im ersten Quartal um 168 Prozent
- Analysten sehen mehrheitlich Kaufchancen für die Aktie
- Klinische Studie für ergänzende Zulassung voll rekrutiert
Starkes Umsatzwachstum, schwache Stimmung – bei ImmunityBio klaffen operative Realität und juristische Altlasten derzeit weit auseinander. Während das Krebsmittel Anktiva die Kassen füllt, werfen Sammelklagen wegen irreführender Werbung einen langen Schatten auf die Bewertung.
FDA-Warnung löst Klagewelle aus
Der Ursprung des aktuellen Drucks liegt in einem Warnbrief der US-Gesundheitsbehörde FDA von Ende März. Die Aufseher rügten Werbematerialien für das Hauptprodukt Anktiva. In einem Podcast und einem Werbespot soll suggeriert worden sein, das Mittel könne „alle Krebsarten heilen und sogar verhindern“ – Aussagen, für die laut FDA jegliche Datengrundlage fehlt.
Renommierte Kanzleien formieren nun Sammelklagen wegen irreführender Kommunikation. Das Management reagierte prompt auf die Vorwürfe. Der umstrittene Podcast wurde umgehend entfernt. Der beanstandete Fernsehspot sei laut Unternehmensangaben nie öffentlich ausgestrahlt worden.
Operatives Geschäft liefert Rekorde
Abseits der juristischen Scharmützel zeichnet die Bilanz ein völlig anderes Bild. Vorläufige Zahlen für das erste Quartal 2026 weisen einen Rekordumsatz von 44,2 Millionen US-Dollar aus. Das entspricht einem Sprung von 168 Prozent gegenüber dem Vorjahr, getrieben durch die hohe Akzeptanz von Anktiva bei US-Urologen.
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Parallel dazu stärkte das Unternehmen seine finanzielle Basis. Neben liquiden Mitteln in Höhe von rund 381 Millionen US-Dollar wandelte ImmunityBio kürzlich Schulden im Wert von 25 Millionen US-Dollar in Eigenkapital um.
Analysten bleiben optimistisch
Marktbeobachter gewichten die kommerziellen Fortschritte derzeit höher als die regulatorischen Risiken. Das durchschnittliche Kursziel der Analysten liegt bei 14,40 US-Dollar. Von sieben Experten vergeben sechs ein Kaufvotum, lediglich einer rät zum Verkauf. Ein gewisses Maß an Nervosität bleibt dennoch spürbar. Insider trennten sich im vergangenen Quartal von Aktien im Wert von knapp 4,5 Millionen US-Dollar.
Bis zum 26. Mai läuft nun die Frist für Aktionäre, sich als Hauptkläger im laufenden Verfahren zu registrieren. Operativ rückt derweil die klinische Pipeline in den Fokus. Die zulassungsrelevante QUILT-2.005-Studie ist vollständig rekrutiert, was den Weg für einen ergänzenden Zulassungsantrag (sBLA) im weiteren Jahresverlauf ebnet.
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