Transocean hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem deutlichen Umsatzwachstum und einem massiven Schuldenabbau abgeschlossen. Gleichzeitig leitet das Unternehmen durch die Fusion mit dem Konkurrenten Valaris eine umfassende Konsolidierung im Tiefseebohr-Sektor ein. Wie verändert dieser strategische Zusammenschluss die Wettbewerbsfähigkeit des neuen Branchenführers?
Starke Kennzahlen und Bilanzstärkung
Im abgelaufenen Geschäftsjahr steigerte das Unternehmen seinen operativen Umsatz um 13 Prozent auf 3,965 Milliarden US-Dollar. Das bereinigte EBITDA verbesserte sich zeitgleich um 19 Prozent auf 1,37 Milliarden US-Dollar. Besonders deutlich fiel die Entwicklung beim freien Cashflow aus, der 626 Millionen US-Dollar erreichte – ein Zuwachs von 433 Millionen US-Dollar im Vergleich zum Vorjahr.
Die neu gewonnene Liquidität nutzte das Management primär zur Stärkung der Bilanz. Die Gesamtverschuldung sank im Jahresverlauf um rund 1,26 Milliarden US-Dollar auf nunmehr 5,686 Milliarden US-Dollar. Im vierten Quartal 2025 erreichte die operative Auslastung der Flotte zudem einen Rekordwert von rund 98 Prozent.
Volle Auftragsbücher durch Neuverträge
Der aktuelle Flottenstatusbericht von Mitte Februar 2026 bestätigt die hohe Nachfrage nach Offshore-Kapazitäten. Zehn neu gewonnene Aufträge mit einem Volumen von 610 Millionen US-Dollar lassen den gesamten Auftragsbestand auf 6,1 Milliarden US-Dollar ansteigen.
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Die Dynamik im Sektor spiegelt sich in den realisierten Tagessätzen wider. Für Einsätze der Bohrinsel „Transocean Equinox“ in Australien wurden Sätze von 540.000 US-Dollar pro Tag vereinbart. Auch Verträge in Rumänien mit 480.000 US-Dollar und in Norwegen mit 455.000 US-Dollar dokumentieren das attraktive Marktumfeld für Hochleistungs-Bohrschiffe.
Fusion mit Valaris ordnet Markt neu
Den strategischen Schwerpunkt bildet die vereinbarte All-Stock-Fusion mit dem Konkurrenten Valaris im Wert von rund 5,8 Milliarden US-Dollar. Durch den Zusammenschluss entsteht ein globaler Branchenführer mit einer kombinierten Flotte von 73 Bohrinseln. Das gemeinsame Auftragsbacklog beider Unternehmen steigt dadurch pro forma auf etwa 10 Milliarden US-Dollar.
Das Management kalkuliert durch die Integration beider Konzerne mit jährlichen Kostensynergien von über 200 Millionen US-Dollar. Nach Abschluss der Transaktion werden die bisherigen Transocean-Aktionäre rund 53 Prozent des neuen Unternehmens halten. Der Zusammenschluss bündelt eine signifikante Marktmacht, auf die große Ölkonzerne bereits mit positiven Rückmeldungen reagieren.
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