iPhone und iPad dürfen ab sofort mit NATO-Verschlusssachen arbeiten – als erste Consumer-Geräte überhaupt. Die Zertifizierung vom 26. Februar 2026 öffnet Apple neue Märkte im Behörden- und Verteidigungssektor und bestätigt gleichzeitig die jahrelangen Investitionen in die Sicherheitsarchitektur der Geräte.
Historische Premiere für Consumer-Technologie
Nach intensiver Prüfung durch das deutsche Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) erfüllen iPhone und iPad erstmals die Informationssicherheitsanforderungen der NATO-Staaten. Geräte mit iOS 26 und iPadOS 26 können nun ohne zusätzliche Software oder spezielle Einstellungen mit klassifizierten Informationen bis zur Stufe „NATO Restricted“ umgehen.
Die Aufnahme in den NATO Information Assurance Product Catalogue (NIAPC) ist bemerkenswert: Dieser Katalog listet ausschließlich Cybersecurity-Produkte, die strenge Zulassungskriterien erfüllen – üblicherweise aus NATO-Ländern stammend, mit nationaler Behördengenehmigung und nachgewiesener Eignung für NATO-Operationen. Die Prüfung umfasste technische Bewertungen, detaillierte Sicherheitsanalysen und umfassende Plattformtests.
Sicherheitsarchitektur überzeugt
Der NIAPC hebt konkret Apples Secure Enclave in den eigenen Chips hervor, die für Verschlüsselung und den Schutz biometrischer Daten zuständig ist. Hinzu kommen Touch ID, Face ID und die Memory Integrity Enforcement (MIE). Dass Apple diese Zertifizierung mit Standard-Hardware erreicht – ohne zusätzliche Sicherheitssoftware – unterstreicht die Tiefe des eigenen Sicherheitsprogramms.
Für die meisten Konsumenten bleibt die NATO-Freigabe irrelevant. Doch ähnlich wie bei der FedRAMP-Autorisierung für US-Regierungsaufträge gewinnen Unternehmenskunden zusätzliches Vertrauen in Apples Sicherheitsstandards. Das Unternehmen weitet damit seinen adressierbaren Markt in Richtung Behörden und Verteidigung aus.
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Starke Zahlen im Rücken
Die Zertifizierung kommt zu einem günstigen Zeitpunkt. Im ersten Fiskalquartal 2026 (endete am 27. Dezember 2025) erwirtschaftete Apple einen Umsatz von 143,8 Milliarden Dollar – ein Plus von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr und das schnellste Wachstum seit vier Jahren. Die iPhone-Erlöse stiegen um 23 Prozent auf Rekordniveau von 85,3 Milliarden Dollar, getrieben durch den starken iPhone-17-Zyklus und eine Erholung in China.
Die Bruttomarge erreichte mit 48,2 Prozent einen Rekordwert, begünstigt durch die Nachfrage nach Premium-Modellen und das wachsende Services-Geschäft mit Margen nahe 75 Prozent. Für das zweite Quartal 2026 stellt das Management ein Umsatzwachstum von 13 bis 16 Prozent in Aussicht.
Nächste Produktankündigungen stehen an
Vom 2. bis 4. März plant Apple laut Bloomberg-Reporter Mark Gurman eine dreitägige Produktoffensive. Erwartet wird unter anderem das iPhone 17e, ein Einstiegsmodell zum Preis von 599 Dollar. Parallel investiert das Unternehmen 600 Milliarden Dollar in die US-amerikanische Lieferkette und baut sein Werk in Houston aus, um Mac minis vor Ort zu fertigen – auch ein Schritt, um sich bei der Trump-Administration zu positionieren und mögliche Zollbefreiungen zu erreichen.
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