Chevron Aktie: Strategische Offensive

Der US-Energiekonzern Chevron baut seine Position im Mittelmeer aus und sichert sich als Betriebsführer vier Offshore-Blöcke in Griechenland. Das Investitionsvolumen für die Exploration könnte eine Milliarde Euro erreichen.

Kurz zusammengefasst:
  • Konsortium erhält vier Offshore-Blöcke vor Griechenland
  • Chevron hält dominante 70-Prozent-Beteiligung
  • Investitionsvolumen von bis zu einer Milliarde Euro
  • Aktie notiert nahe 52-Wochen-Hoch

Der US-Energieriese Chevron setzt seinen Expansionskurs im EMEA-Raum konsequent fort. Nur wenige Tage nach einem Erfolg in Libyen sicherte sich der Konzern nun umfangreiche Explorationsrechte in Griechenland. Damit stärkt das Unternehmen seine Position im europäischen Energiesektor massiv und setzt auf langfristige Ressourcensicherung im Mittelmeer.

Ein Konsortium unter der Führung von Chevron hat am Dienstag Pachtverträge für vier große Offshore-Blöcke mit der griechischen Regierung finalisiert. Chevron übernimmt als Betriebsführer eine dominante Rolle mit 70 Prozent der Anteile an dem Joint Venture, während der griechische Partner HELLENiQ ENERGY die verbleibenden 30 Prozent hält. Das Projekt ist technisch anspruchsvoll: Die Zielzonen südlich von Kreta und dem Peloponnes liegen in „Ultra-Deepwater“-Bereichen mit Wassertiefen von über 1.500 Metern. Bevor die seismischen Untersuchungen starten können, steht noch die Ratifizierung durch das griechische Parlament aus.

Chevron

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Milliarden-Investition und Zeitplan

Die wirtschaftliche Dimension des Vorhabens ist beachtlich. Nach Angaben der griechischen Kohlenwasserstoff-Behörde könnte das Investitionsvolumen für die Explorationsphasen bis 2031 bis zu einer Milliarde Euro erreichen. Sollte die Förderung aufgenommen werden – realistisch betrachtet wohl erst im nächsten Jahrzehnt zwischen 2032 und 2035 – würde der griechische Staat zwischen 38 und 41 Prozent der Nettoeinnahmen erhalten. Für Chevron bedeutet der Deal eine wichtige Option auf potenzielle Erdgasreserven in einer für die europäische Energiesicherheit kritischen Region.

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Dominanz im Mittelmeer

Der Schritt nach Griechenland ist Teil einer breiteren Strategie. Erst am 11. Februar 2026 erhielt Chevron den Zuschlag für ein Onshore-Lizenzgebiet im libyschen Sirte-Becken – die erste Vergabe neuer Blöcke in dem nordafrikanischen Land seit 2007. Diese parallelen Aktivitäten ergänzen die bestehenden Großprojekte vor den Küsten Israels und Ägyptens. Der Konzern baut damit systematisch eine starke Position in der Mittelmeerregion auf.

An der Börse wird dieser Wachstumskurs honoriert. Die Aktie notiert aktuell bei rund 184 US-Dollar und damit in direkter Schlagdistanz zum erst kürzlich markierten 52-Wochen-Hoch von 186,35 US-Dollar. Seit Jahresanfang verzeichnet das Papier bereits ein Plus von über 18 Prozent.

Für Anleger signalisieren diese Deals, dass Chevron dem natürlichen Rückgang alter Förderfelder aktiv entgegenwirkt. Während interne Nachfolgeregelungen für das Management bereits eingeleitet wurden, liegt der operative Fokus nun klar auf der Erschließung neuer Reserven, um die langfristige Substanz des Unternehmens zu sichern.

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