Der Softwareanbieter TeamViewer hat am Dienstag die Märkte enttäuscht. Zwar bestätigte das Unternehmen seine Jahresziele für 2025, doch der Ausblick auf 2026 fällt mager aus. Die Folge: Der Kurs sackte im frühen Handel um bis zu 9 Prozent auf 5,37 Euro ab – gefährlich nah am Rekordtief von 5,305 Euro, das erst Anfang Februar markiert wurde.
Für das laufende Jahr rechnet TeamViewer mit einem währungsbereinigten Umsatzwachstum von 0 bis 3 Prozent. Das klingt nach wenig – und ist es auch. Im Vorjahr lag das Plus noch bei 5 Prozent auf 767,5 Millionen Euro. Im vierten Quartal schwächelte das Wachstum bereits auf magere 2 Prozent ab. Verantwortlich dafür: Das schwierige Marktumfeld trifft vor allem kleinere und mittlere Kunden hart. Zudem läuft die Tochter 1E weiterhin schleppend, auch wenn CEO Oliver Steil von ersten Anzeichen einer „Trendwende“ spricht.
Margen unter Druck
Die bereinigte EBITDA-Marge soll 2026 bei rund 43 Prozent liegen – ein Rückgang gegenüber den 44,3 Prozent aus 2025. Immerhin: Das Großkundengeschäft läuft solide, doch Währungseffekte belasten zusätzlich. RBC-Analystin Wassachon Udomsilpa warnt, dass die Konsensschätzungen der Experten sinken dürften.
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Der wiederkehrende Umsatz (ARR) legte 2025 währungsbereinigt nur um 2 Prozent auf etwa 760 Millionen Euro zu. Im Schlussquartal gab es erste positive Signale von der britischen Tochter 1E – der bislang größten und enttäuschendsten Übernahme in der Unternehmensgeschichte.
Mittelfristig optimistischer
Steil gibt sich dennoch kämpferisch: Die Verbindung von Fernwartung und Automatisierung soll der künftige Wachstumstreiber sein. „Unsere Positionierung ist Automatisierung auf dem Endpunkt“, betont der CEO. TeamViewer sei ein „Infrastrukturlayer“ – nicht einfach nachzubauen und nicht durch KI-Tools ersetzbar. Mittelfristig visiert das Management wieder ein Wachstum im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich an.
Die Aktie hat seit dem Corona-Boom dramatisch an Wert verloren. Vom Rekordhoch bei knapp 55 Euro im Sommer 2020 beträgt das Minus fast 90 Prozent. Auf Jahressicht liegt das Minus bei über 50 Prozent. Weitere Zukäufe stehen vorerst nicht an – der Fokus liegt auf Schuldenabbau und organischem Wachstum.
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