Gold: Jahresprognose angehoben!

Die Eskalation in Venezuela mit seinen großen Rohstoffreserven treibt den Goldpreis. Analysten rechnen mit einem Eröffnungskurs von 4.380 Dollar und sehen weiteres Aufwärtspotenzial.

Kurz zusammengefasst:
  • Erwarteter Kurssprung auf 4.380 Dollar pro Unze
  • Venezuela besitzt Goldreserven im Wert von 22 Milliarden
  • J.P. Morgan prognostiziert 5.000 Dollar bis Ende 2026
  • Starke strukturelle Nachfrage von Zentralbanken

Der US-Militärschlag in Venezuela versetzt die Rohstoffmärkte in Aufruhr. Nach der Festnahme von Präsident Nicolás Maduro am Samstag (03. Januar 2026) rechnen Analysten für Montagmorgen mit einem massiven Kurssprung beim Goldpreis. Die abrupte Eskalation in einem Land mit 161 Tonnen Goldreserven und den weltweit größten Erdölvorkommen treibt Investoren in den sicheren Hafen.

Die wichtigsten Fakten:
– Erwarteter Eröffnungskurs am Montag: 4.380 US-Dollar pro Unze
– Venezuela kontrolliert Goldreserven im Wert von 22 Milliarden US-Dollar
– J.P. Morgan prognostiziert 5.000 US-Dollar bis Ende 2026
– Gold legte 2025 um 70 Prozent zu – stärkster Anstieg seit 1979

Gold

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Venezuela-Konflikt verschärft Verknappung

Die Unsicherheit über die Zukunft der venezolanischen Rohstoffbestände verstärkt einen bereits angespannten Markt. Während der US-Dollar 2025 sein schwächstes Jahr seit 2017 verzeichnete, profitiert Gold doppelt: von der Währungsschwäche und der geopolitischen Instabilität in Südamerika.

Hinzu kommt struktureller Kaufdruck. Tether hat laut Berichten über 100 Tonnen Gold aus Unternehmensgewinnen erworben. Zentralbanken dürften 2026 durchschnittlich 585 Tonnen pro Quartal kaufen, schätzen Analysten. Besonders China treibt die Nachfrage.

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Technische Marken im Blick

Anuj Gupta erwartet für die Handelseröffnung am 5. Januar eine aggressive Aufwärtslücke. Die Zone um 4.315 US-Dollar bildet die zentrale Unterstützung – das 20-Tage-Mittel. Darüber bleibt das bullische Momentum intakt.

UBS sieht im optimistischen Szenario sogar 5.400 US-Dollar im Jahresverlauf. Die Kombination aus fallenden Realzinsen, schwachem Dollar und explosiver Geopolitik schafft ein Umfeld, das selbst aggressive Kursziele realistisch erscheinen lässt.

Der Markt preist die Risiken einer langanhaltenden Destabilisierung Südamerikas bereits ein. Institutionelle Investoren haben das Wochenende genutzt, um Positionen anzupassen. Zum Wochenstart ist mit erhöhter Volatilität zu rechnen – die Ereignisse in Caracas haben Gold erneut als ultimativen Krisenschutz ins Zentrum gerückt.

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