Red Cat Aktie: FCC-Wende zündet

Die US-Regulierungsbehörde FCC verschärft Restriktionen gegen chinesische Drohnenhersteller, was dem US-Lieferanten Red Cat Holdings erhebliche Marktchancen eröffnet und den Aktienkurs beflügelt.

Kurz zusammengefasst:
  • Kurssprung von über 15 Prozent zum Jahresauftakt
  • FCC schränkt chinesische Wettbewerber wie DJI ein
  • Offizieller Lieferant für US-Armee-Drohnenprogramm
  • Analysten stufen Aktie von Hold auf Buy hoch

Red Cat Holdings startet mit einem Kurssprung von über 15 Prozent ins neue Jahr. Der Grund: Die US-Regulierungsbehörde FCC hat am Neujahrstag ihre Restriktionen gegen chinesische Drohnenhersteller wie DJI scharf gestellt. Für den Lieferanten der US-Army öffnet sich damit ein deutlich größerer Heimatmarkt – quasi über Nacht.

Durchbruch im ersten Handel 2026

Am Freitag schoss die Aktie von 8,25 Dollar bei Handelsstart auf ein Tageshoch von 9,17 Dollar, der Schlusskurs lag bei 9,16 Dollar. Das Handelsvolumen explodierte auf über 11 Millionen Stück – weit über dem durchschnittlichen Tagesvolumen von 8,6 Millionen.

Red Cat

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Die Nachricht über die FCC-Maßnahmen war bereits Ende Dezember bekannt. Doch erst am ersten Handelstag des Jahres zeigte sich, wie der Markt die Tragweite einpreist. Red Cat ist der offizielle Lieferant für das Short Range Reconnaissance (SRR) Programm der US-Armee. Mit dem faktischen Ausschluss chinesischer Wettbewerber erweitert sich das verfügbare Marktvolumen für das Unternehmen in den Bereichen Verteidigung und öffentliche Sicherheit deutlich.

Technische Analysten von StockInvest.us stuften die Aktie nach Handelsschluss von „Hold“ auf „Buy“ hoch. Begründung: starke Dynamik und der Durchbruch über die Widerstandsmarke bei 8,47 Dollar.

Produktion läuft, Insider verkauften

Red Cat hat den Sprung vom Entwickler zum Serienproduzenten vollzogen. Die Drohnensysteme „Black Widow“ und „Teal“ werden inzwischen im größeren Maßstab gefertigt, nachdem Ende 2024 der entscheidende SRR-Auftrag gesichert wurde.

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Allerdings zeigten Pflichtmitteilungen Ende Dezember, dass Führungskräfte – darunter CEO Jeff Thompson – Anteile verkauft haben. Solche Transaktionen während einer Rallye verdienen Aufmerksamkeit. Der Markt reagierte am Freitag jedoch unbeeindruckt und konzentrierte sich auf die regulatorischen Rückenwind-Effekte.

Ausblick: Needham-Konferenz im Fokus

Am 14. Januar präsentiert das Management auf der Needham Growth Conference um 11:00 Uhr EST. Investoren erwarten dort Updates zur Produktionsgeschwindigkeit für den SRR-Vertrag und möglicherweise eine Anpassung der Guidance für das laufende Geschäftsjahr.

Technisch steht die nächste Hürde bei 9,75 Dollar. Ein stabiler Handel über 9,00 Dollar in der kommenden Woche würde den Ausbruch bestätigen. Ein Rückfall unter 8,45 Dollar hingegen könnte eine kurzfristige Konsolidierung einleiten.

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