iRobot Aktie: Chapter-11-Verfahren

iRobot durchläuft ein Chapter-11-Verfahren und wird an den chinesischen Hersteller Picea verkauft. Bestehende Aktien werden annulliert, Aktionäre gehen leer aus.

Kurz zusammengefasst:
  • Insolvenzantrag als vorbereitetes Verfahren eingereicht
  • Verkauf an Hauptfertiger Picea geplant
  • Aktienhandel an der Nasdaq ausgesetzt
  • Stammaktionäre erhalten keine Auszahlung

Für iRobot-Aktionäre hat sich die Lage grundlegend verändert. Das Unternehmen durchläuft seit Ende 2025 ein gerichtlich überwachtes Chapter-11-Insolvenzverfahren – und die Aktie ist inzwischen von der Nasdaq verschwunden. Entscheidend ist dabei weniger ein kurzfristiger Rückschlag als die geplante Eigentümerstruktur nach der Sanierung: iRobot soll privat werden.

Wichtige Punkte auf einen Blick:
– Chapter-11-Antrag als „pre-packaged“-Verfahren: eingereicht am 14. Dezember 2025
– Käufer in der Restrukturierung: Shenzhen PICEA Robotics Co. (Picea), zugleich Hauptfertiger und besicherter Kreditgeber
– Börsenstatus: Handel an der Nasdaq seit dem 22. Dezember 2025 ausgesetzt (nach Delisting-Mitteilung)
– Auswirkung auf Aktionäre: bestehende Aktien sollen nach Abschluss gestrichen werden – ohne Erlös für Stammaktionäre
– Zeitplan: Abschluss des Verfahrens bis Februar 2026 erwartet

iRobot

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Der Sanierungsplan: Verkauf an Picea

Mit dem Chapter-11-Antrag am 14. Dezember 2025 legte iRobot zugleich eine Vereinbarung zur Restrukturierungsunterstützung (Restructuring Support Agreement) mit Picea vor. Nach deren Bedingungen soll Picea 100% der Eigenkapitalanteile übernehmen.

Das würde iRobot in ein nicht börsennotiertes Unternehmen verwandeln. Der Prozess läuft unter gerichtlicher Aufsicht und soll nach Unternehmensangaben bis Februar 2026 abgeschlossen sein. iRobot betont, dass der laufende Betrieb während der Restrukturierung für Kunden und Partner ohne Unterbrechungen weitergehen soll.

Wie es dazu kam

Dem Insolvenzantrag ging eine längere Phase finanziellen Drucks voraus. Ein zentraler Einschnitt war das Scheitern der geplanten 1,7-Milliarden-Dollar-Übernahme durch Amazon im Jahr 2024, die an regulatorischen Hürden zerbrach.

Nach dem Ende des Deals startete iRobot zwar ein Restrukturierungsprogramm, blieb aber laut Darstellung des Unternehmens mit Gegenwind konfrontiert: zunehmender Wettbewerb und eine nachlassende finanzielle Entwicklung, die sich in den Ergebnissen für 2024 niederschlug. Am Ende stand die Entscheidung, Insolvenzschutz zu beantragen, um die finanzielle Basis zu stabilisieren.

Was das für Aktionäre bedeutet

Die Folgen für Börsenanleger sind klar und hart. Nachdem die Nasdaq ein Delisting angestoßen hatte, wurde der Handel mit der Stammaktie am 22. Dezember 2025 ausgesetzt.

iRobot erwartet zudem, dass nach Abschluss der Restrukturierung sämtliche ausstehenden Eigenkapitalrechte annulliert werden. Stammaktionäre sollen dabei keine Rückzahlung beziehungsweise keine Werterholung auf ihr Investment erhalten.

Der Zeitrahmen ist eng gesteckt: iRobot rechnet damit, das gerichtlich überwachte Verfahren bis Februar 2026 zu beenden und den Übergang in die private Eigentümerstruktur unter Picea abzuschließen.

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