Goldman Sachs Aktie: Fragile Stabilität!

Goldman Sachs verliert seine oberste Rechtsberaterin nach Veröffentlichung belastender FBI-Dokumente über ihre Verbindungen zu Jeffrey Epstein. Die Aktie notierte zeitweise deutlich im Minus.

Kurz zusammengefasst:
  • Rücktritt der Chefjuristin zum 30. Juni
  • Enthüllungen aus FBI-Akten zu Epstein-Kontakten
  • Aktienkurs fiel zeitweise um 3,7 Prozent
  • Prominentester Personalverlust durch Epstein-Dokumente

Die US-Investmentbank Goldman Sachs verliert ihre oberste Rechtsberaterin. Chefjuristin Kathryn Ruemmler wird das Unternehmen zum 30. Juni verlassen – eine direkte Folge brisanter Enthüllungen über ihre Verbindungen zum verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein. Die Aktie reagierte am Freitag im NYSE-Handel zeitweise mit einem Minus von 3,7 Prozent auf 871,72 Dollar.

Belastende Dokumente aus FBI-Akten

Aus kürzlich vom US-Justizministerium veröffentlichten Unterlagen ging hervor, dass Ruemmlers Beziehung zu Epstein deutlich enger war als bisher bekannt. Die 54-Jährige, die von 2021 bis heute als Chefjuristin bei Goldman Sachs tätig war, erhielt von Epstein teure Luxusgeschenke wie Designer-Handtaschen und beriet ihn in Medienfragen. In mehreren E-Mails wurde der Verbrecher als „Onkel Jeffrey“ bezeichnet.

Goldman Sachs

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Besonders brisant: Handschriftliche FBI-Notizen zeigen, dass Ruemmler zu den Personen gehörte, die Epstein unmittelbar nach seiner Festnahme 2019 anrief. Epstein starb kurz darauf in seiner New Yorker Gefängniszelle. Eine Sprecherin Ruemmlers betonte, ihre Mandantin habe lediglich eine berufliche Beziehung zu Epstein unterhalten und nichts von dessen Verbrechen gewusst. Goldman Sachs hatte zunächst bestritten, dass die Enthüllungen zu personellen Konsequenzen führen würden.

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„Widerwillig akzeptiert“

Bankchef David Solomon zeigte sich gegenüber dem Sender CNBC überrascht von der Entwicklung. Er habe Ruemmlers Rücktritt „widerwillig akzeptiert“, respektiere aber ihre Entscheidung. Solomon lobte die scheidende Chefjuristin als „außerordentliche“ Führungskraft mit „tiefgreifender Expertise“ und bezeichnete sie als „großartigen Menschen“.

Ruemmlers Abgang ist der bislang prominenteste Personalverlust in der Finanzbranche im Zusammenhang mit den neu veröffentlichten Epstein-Dokumenten. Vor ihrer Zeit bei Goldman Sachs war die Juristin unter anderem als Staatsanwältin tätig und diente als Justiziarin im Weißen Haus unter Präsident Barack Obama.

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