Coinbase Aktie: Rechtlicher Gegenwind

Die Glücksspielaufsicht in Nevada geht juristisch gegen Coinbase vor und stuft Prognosemärkte als illegales Sportwetten-Angebot ein. Die Klage erhöht den Druck vor dem anstehenden Quartalsbericht.

Kurz zusammengefasst:
  • Klage wegen mutmaßlich illegaler Sportwetten-Produkte
  • Einstweilige Verfügung durch Behörde in Nevada beantragt
  • Aktie verliert deutlich vor Quartalszahlen
  • Ergebnis für Q4 2025 erscheint am 12. Februar

Coinbase bekommt in den USA erneut Ärger mit Aufsichtsbehörden – diesmal aus Nevada. Der Vorwurf: Über die Plattform sollen Produkte angeboten worden sein, die Behörden als illegales Sportwetten-Angebot einstufen. Brisant ist der Zeitpunkt, denn schon nächste Woche legt das Unternehmen Quartalszahlen vor.

Nevada nimmt Prognosemärkte ins Visier

Im Zentrum stehen Krypto-Prognosemärkte, also Kontrakte, die an den Ausgang von Sportereignissen gekoppelt sind. Nach Auffassung der Regulierungsbehörden fällt das unter Glücksspiel – und ist nach dem Recht des Bundesstaats Nevada in dieser Form verboten.

Coinbase

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Die Glücksspielkontrollbehörde (Gaming Control Board) geht dabei nicht nur politisch, sondern juristisch vor: Sie hat bei einem Gericht eine einstweilige Verfügung sowie eine Unterlassungsklage beantragt. Sollte sie damit durchkommen, dürfte Coinbase in Nevada keine Derivatebörsen oder Prognosemärkte im Zusammenhang mit Sportwetten mehr betreiben.

Warum das den Druck erhöht

Die neue Auseinandersetzung trifft auf ein ohnehin angespanntes Umfeld. Coinbase steht laut Ausgangstext bereits unter Druck, weil der Kryptomarkt insgesamt schwächelte und Bitcoin zeitweise auf ein 10-Monats-Tief rutschte. Zusätzlich belasteten zuletzt regulatorische Maßnahmen im Vereinigten Königreich die Stimmung.

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Passend dazu zeigt auch der Kursverlauf, wie nervös der Markt ist: In den letzten 30 Tagen verlor die Aktie 40,15%.

Blick nach vorn: Zahlen am 12. Februar

Der nächste Fixpunkt ist bereits terminiert: Coinbase veröffentlicht die Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 nach Börsenschluss am 12. Februar 2026. Welche Signale werden dann besonders wichtig? Vor allem Einblicke in Handelsvolumina und die operative Entwicklung – also ob das Geschäft trotz volatiler Märkte und zunehmender Regulierung stabil bleibt.

Parallel laufen in Washington weiterhin Debatten über die künftige Regulierung des Kryptosektors in den USA. Genau dieses Umfeld dürfte damit auch über die nächsten Wochen hinaus der zentrale Taktgeber für die Bewertung bleiben – kurzfristig über die Gerichte in Nevada, mittelfristig über die Regeln, die auf Bundesebene entstehen.

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