Energiekontor Aktie: Wende in Sicht

Der Bremer Projektierer verkauft zwei Windparks, bestätigt seine Jahresprognose und erhält positive Analystenbewertungen. Die Aktie zeigt erste Anzeichen einer Stabilisierung nach deutlichem Kursrückgang.

Kurz zusammengefasst:
  • Verkauf von zwei Windparks an österreichischen Partner
  • Jahresprognose für 2025 bestätigt
  • Analysten sehen deutliches Aufwärtspotenzial
  • Aktie signalisiert überverkauften Zustand

Nach monatelanger Talfahrt mehren sich die Anzeichen einer Stabilisierung beim Bremer Windpark-Projektierer. Operative Erfolge und bestätigte Prognosen treten gegen die allgemeine Branchenskepsis an. Gelingt dem Unternehmen mit neuen Projektabschlüssen nun die nachhaltige Bodenbildung?

  • Deal-Abschluss: Verkauf von zwei Windparks (93 MW) an illwerke vkw stärkt Cashflow.
  • Prognose: Jahresziel für 2025 (EBT 30–40 Mio. €) bestätigt.
  • Analysten: Warburg und DZ Bank sehen deutliches Aufwärtspotenzial.
  • Charttechnik: RSI von 20,8 signalisiert überverkauften Zustand.

Operative Stärke kehrt zurück

Der Wind- und Solarparkbetreiber sendet wichtige Lebenszeichen. Maßgeblich für die jüngste Stimmungsaufhellung ist die Vertiefung der Partnerschaft mit dem österreichischen Energieversorger illwerke vkw. Energiekontor konnte Kaufverträge für zwei deutsche Windparkprojekte mit einer Gesamtnennleistung von rund 93 Megawatt finalisieren. Dieser Abschluss demonstriert, dass das Unternehmen auch in einem schwierigen Marktumfeld Projekte erfolgreich veräußern und Cashflows generieren kann.

Energiekontor

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Diese operative Meldung stützt die Ende Dezember bestätigte Prognose. Trotz branchenweiter Verzögerungen bei Genehmigungsverfahren erwartet der Vorstand für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 weiterhin ein Vorsteuerergebnis (EBT) zwischen 30 und 40 Millionen Euro. Diese Bestätigung wirkte zuletzt beruhigend auf die Anleger, nachdem die Aktie im Jahresvergleich rund 13 Prozent an Wert verloren hatte.

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Analysten sehen Unterbewertung

Die fundamentalen Fortschritte spiegeln sich auch in den Expertenmeinungen wider, wenngleich die Kursziele stark variieren. Warburg Research hält an einem ambitionierten Ziel von 106,00 Euro fest und verweist auf die gut gefüllte Projektpipeline. Die DZ Bank agiert zurückhaltender mit einem Ziel von 49,00 Euro. Doch selbst diese konservativere Einschätzung liegt noch rund 29 Prozent über dem Schlusskurs vom Freitag bei 38,05 Euro.

Aktuell notiert das Papier zwar rund 38 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 61,80 Euro, zeigt aber kurzfristig Tendenzen zur Stabilisierung. Auf 30-Tages-Sicht konnte die Aktie bereits um über 5 Prozent zulegen. Technisch interessant ist zudem der RSI-Indikator, der mit einem Wert von 20,8 auf eine überverkaufte Situation hindeutet und oft einer Gegenbewegung vorausgeht.

Entscheidender Termin im März

Für Investoren richtet sich der Blick nun auf den 31. März 2026. Die Veröffentlichung des Geschäftsberichts wird zeigen, ob Energiekontor die Erwartungen beim Ausblick für das neue Jahr erfüllen kann. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Entwicklung der „Eigenpark“-Strategie zur Generierung stetiger Stromerlöse. Hält die Unterstützung im Bereich von 38 Euro bis dahin, stehen die Chancen gut, dass die jüngsten operativen Erfolge auch im Aktienkurs stärker honoriert werden.

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