Barrick Mining Aktie: Faszinierenden Fortschritte!

Barrick Mining meldet historische Quartalsgewinne und kündigt eine neue Dividendenpolitik sowie den Börsengang seiner nordamerikanischen Assets an. Steigende Kosten und ein Vorkaufsrecht von Newmont stellen Herausforderungen dar.

Kurz zusammengefasst:
  • Historische Quartalszahlen mit Rekordgewinn je Aktie
  • Neue Dividendenpolitik mit deutlich höheren Ausschüttungen
  • Geplanter Börsengang der nordamerikanischen Goldaktiva
  • Steigende Produktionskosten und strukturelle Hürden

Barrick Mining hat das vierte Quartal 2025 mit den höchsten Quartalsergebnissen der Unternehmensgeschichte abgeschlossen – und gleichzeitig eine tiefgreifende Neuausrichtung eingeleitet. Rekordgewinne, eine überarbeitete Dividendenpolitik und ein geplanter Börsengang der nordamerikanischen Assets prägen das Bild. Doch steigende Kosten und strukturelle Hürden werfen Schatten auf den Ausblick.

Historische Quartalszahlen als Kurstreiber

Im vierten Quartal 2025 erzielte Barrick einen Umsatz von 6,0 Milliarden US-Dollar, einen operativen Cashflow von 2,73 Milliarden und einen freien Cashflow von 1,62 Milliarden Dollar. Der Nettogewinn je Aktie lag bei 1,43 US-Dollar – der höchste Quartalswert in der Geschichte des Unternehmens.

Barrick Mining

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Die Aktie legte in den vergangenen sechs Monaten um 61,3 Prozent zu und übertraf damit sowohl den Branchendurchschnitt der Goldminenunternehmen im Zacks-Index (+53 %) als auch den S&P 500 (+6,1 %). Treiber waren der Goldpreisanstieg infolge geopolitischer Spannungen und handelspolitischer Unsicherheiten sowie die über den Erwartungen liegenden Ergebnisse.

Die starken Cashflows haben auch die Dividendenpolitik verändert. Barrick führte ein neues Ausschüttungsmodell ein, das 50 Prozent des freien Cashflows an Aktionäre zurückgibt – bestehend aus einer erhöhten Basisdividende von 0,175 US-Dollar je Aktie pro Quartal (plus 40 Prozent gegenüber zuvor) sowie einem jährlichen Zusatzbetrag. Für das vierte Quartal wurde eine Dividende von 0,42 US-Dollar je Aktie ausgeschüttet, was einem Anstieg von 140 Prozent gegenüber dem dritten Quartal entspricht.

Der NewCo-Börsengang und seine Stolpersteine

Das strukturell bedeutsamste Vorhaben für 2026 ist der geplante Börsengang der nordamerikanischen Goldaktiva unter dem Namen NewCo. Das Paket umfasst Barricks Anteile an Nevada Gold Mines und Pueblo Viejo sowie das vollständig eigene Fourmile-Goldprojekt in Nevada. Der IPO soll bis Ende 2026 abgeschlossen werden, wobei Barrick eine kontrollierende Mehrheitsbeteiligung behalten will.

Das Ziel: Die nordamerikanischen Tier-1-Assets vom komplexeren internationalen Portfolio zu trennen, um eine klarere Marktbewertung beider Unternehmensteile zu ermöglichen.

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Allerdings steht dem Vorhaben ein gewichtiges Hindernis im Weg. Newmont hält ein Vorkaufsrecht auf Barricks 61,5-Prozent-Anteil an Nevada Gold Mines. Wie aus Dokumenten und Aussagen ehemaliger Barrick-Manager hervorgeht, die Reuters vorliegen, hängt der Erfolg des Spinoffs maßgeblich von der Haltung des Joint-Venture-Partners ab.

Wachstumsprojekte und Kostenentwicklung

Barricks Produktionspipeline stützt sich auf drei Schlüsselprojekte. In Fourmile (Nevada) wurde die ausgewiesene Goldressource zum zweiten Mal in Folge verdoppelt – auf 2,6 Millionen Unzen angezeigte und 13 Millionen Unzen abgeleitete Ressourcen. Das Bohrbudget steigt 2026 auf 150 bis 160 Millionen Dollar, nach 91 Millionen im Vorjahr. Die Lumwana-Erweiterung in Sambia liegt leicht vor dem Zeitplan, und das Reko-Diq-Projekt in Pakistan soll Barricks Kupferexposition über eine Laufzeit von mindestens 40 Jahren erheblich ausbauen.

Auf der Kostenseite trübt sich das Bild jedoch ein. Die Goldproduktionsprognose für 2026 liegt bei 2,90 bis 3,25 Millionen Unzen – leicht unter den 3,26 Millionen Unzen des Vorjahres. Die All-in Sustaining Costs (AISC) werden mit 1.760 bis 1.950 US-Dollar je Unze erwartet, gegenüber 1.199 Dollar Cashkosten je Unze in 2025. Niedrigere Erzgehalte, teurere Betriebsmittel und die Wiederaufnahme des Betriebs in Loulo-Gounkoto nach der Rückkehr der Kontrolle im Dezember 2025 treiben die Kosten.

Bewertung und Gewinnschätzungen

Barrick notiert aktuell bei 46,13 US-Dollar und wird mit einem Forward-KGV von 12,4x bewertet – einem Abschlag von rund 8 Prozent gegenüber dem Branchendurchschnitt von 13,5x sowie einem Abschlag gegenüber Agnico Eagle, Newmont und Kinross Gold. Die Konsensschätzungen für den Gewinn je Aktie wurden in den vergangenen 60 Tagen nach oben revidiert: Für 2026 wird ein Gewinnanstieg von 49,6 Prozent erwartet, für 2027 von weiteren 19,1 Prozent.

Die formale Einreichung des NewCo-IPO und die Klärung der Newmont-Frage bei Nevada Gold Mines sind die zwei entscheidenden Meilensteine, an denen sich Barricks Kursentwicklung im weiteren Jahresverlauf messen lassen muss.

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