Siemens Aktie: Wachstumsschub gesichert!

Siemens kündigt strategische Partnerschaft mit Nvidia für ein industrielles KI-Betriebssystem an und erweitert sein Software-Portfolio durch eine Übernahme. Die Aktie zeigt weiterhin eine positive Kursentwicklung.

Kurz zusammengefasst:
  • Strategische Allianz mit Nvidia für industrielle KI
  • Übernahme von ASTER Technologies für Leiterplatten-Design
  • Erste KI-gesteuerte Fabrik ab 2026 in Erlangen
  • Aktie notiert deutlich über 50-Tage-Durchschnitt

Siemens setzt auf künstliche Intelligenz als Wachstumsturbo. Der Technologiekonzern kündigte auf der CES in Las Vegas eine weitreichende Kooperation mit Nvidia an, um ein Betriebssystem für industrielle KI zu entwickeln. Parallel dazu stärkt das Unternehmen mit der Übernahme von ASTER Technologies sein Software-Portfolio – zwei Schritte, die den Kurs mittelfristig prägen dürften.

Die wichtigsten Fakten im Überblick:

Siemens

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  • Siemens und Nvidia entwickeln gemeinsam ein „Industrial AI Operating System“
  • Neue Software „Digital Twin Composer“ kommt Mitte 2026 auf den Markt
  • Akquisition von ASTER Technologies erweitert Portfolio im Leiterplatten-Design
  • Erste vollständig KI-gesteuerte Fabrik entsteht ab 2026 in Erlangen
  • Aktie notiert bei 259,05 Euro, etwa 10% unter dem 52-Wochen-Hoch

Zwei strategische Bausteine in 48 Stunden

Am 14. Januar machte Siemens den Kauf des französischen IT-Spezialisten ASTER Technologies perfekt. Das Unternehmen bringt Expertise im Design, der Fertigung und dem Testen von Leiterplatten mit. Die Akquisition passt in die Digital-Industries-Sparte und soll die Position im Bereich Elektronikfertigung ausbauen.

Einen Tag später folgte die Ankündigung aus Las Vegas: Gemeinsam mit Nvidia will Siemens die industrielle Wertschöpfungskette durch KI neu definieren. Das geplante Betriebssystem soll Unternehmen ermöglichen, KI-gestützte Prozesse von der Simulation bis zum Betrieb durchgängig zu nutzen. Der „Digital Twin Composer“ bildet dabei das Kernprodukt – eine Software für das industrielle Metaversum im großen Maßstab.

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Erlangen wird zum KI-Labor

Besonders konkret wird es beim eigenen Werk in Erlangen. Ab 2026 will Siemens dort die erste vollständig KI-gesteuerte, adaptive Fertigungsstätte aufbauen. Die Produktion soll sich eigenständig an veränderte Bedingungen anpassen und Prozesse optimieren – ein Pilotprojekt, das zeigen soll, wozu die neuen Technologien in der Praxis fähig sind.

Die Aktie reagierte auf die Übernahme-Meldung zunächst verhalten und gab im XETRA-Handel nach. Mit einem Plus von knapp 9% auf Monatssicht und über 32% auf Jahressicht bleibt der Aufwärtstrend aber intakt. Der Titel notiert aktuell rund 9% über seinem 50-Tage-Durchschnitt.

Quartalszahlen im Fokus

Am 12. Februar legt Siemens die Ergebnisse für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2026 vor. Die Zahlen werden zeigen, wie sich das operative Geschäft vor dem Hintergrund der neuen KI-Strategie entwickelt. Investoren dürften zudem auf Hinweise achten, welche finanziellen Ressourcen der Konzern für den Ausbau der KI-Infrastruktur einplant.

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