UBS Aktie: Dividende rauf

UBS schlägt eine um 22% erhöhte Dividende vor und plant Aktienrückkäufe, signalisiert damit Kapitalstärke trotz operativer Herausforderungen im US-Vermögensverwaltungsgeschäft.

Kurz zusammengefasst:
  • Dividendensteigerung um 22% auf 1,10 US-Dollar vorgeschlagen
  • Aktienrückkaufprogramm von bis zu 3 Milliarden US-Dollar geplant
  • Netto-Neugelder im Wealth Management trotz US-Abflüssen
  • Integration von Credit Suisse soll bis Ende 2026 abgeschlossen werden

Mehr Geld zurück an die Aktionäre – und das trotz der laufenden Mammut-Integration von Credit Suisse: UBS setzt nach den Q4- und Gesamtjahreszahlen 2025 auf ein klares Kapital-Signal. Gleichzeitig bleibt im Wealth Management nicht alles glatt, vor allem in den USA. Wie gut passt diese Mischung aus Stärke und Baustelle zusammen?

Kapitalrückführung als Signal

Nach den am Mittwoch vorgelegten Zahlen rückt vor allem die Ausschüttungspolitik in den Fokus. Der Verwaltungsrat schlägt eine deutlich höhere Dividende vor und legt beim Aktienrückkauf nach. Das wirkt wie ein Vertrauensbeweis in die eigene Kapitalstärke – gerade in einer Phase, in der die Integration noch Management-Aufmerksamkeit bindet.

UBS

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Die wichtigsten Punkte auf einen Blick:
Dividende: Vorschlag +22% auf 1,10 US-Dollar je Aktie
Aktienrückkauf: 2026 geplant, bis zu 3 Mrd. US-Dollar
Nettogewinn Q4 2025: 1,2 Mrd. US-Dollar
Integration Credit Suisse: „im Wesentlichen“ Abschluss bis Ende 2026
Kostenziele: kumulierte Brutto-Einsparungen von rund 13,5 Mrd. US-Dollar bis Ende 2026 angepeilt

Integration läuft – aber das Kerngeschäft sendet gemischte Signale

CEO Sergio Ermotti verwies auf Fortschritte bei der Credit-Suisse-Integration und bekräftigte das Ziel, die Fusion bis Ende 2026 weitgehend abzuschließen. Parallel treibt die Bank ihre Kostenziele weiter voran.

Im Global Wealth Management zeigt sich dagegen ein zweigeteiltes Bild: Im vierten Quartal kamen zwar 8,5 Mrd. US-Dollar an Netto-Neugeldern hinzu. Gleichzeitig wurden jedoch Abflüsse im US-Geschäft thematisiert, die teilweise mit Berater-Abgängen zusammenhängen. Das Management bezeichnete diese Entwicklung als vorübergehend und erwartet im weiteren Jahresverlauf eine Stabilisierung.

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Kursbild: Unter 50-Tage-Linie, aber über 200 Tage

Am Markt kamen die Signale nicht völlig eindeutig an. Nach „starker Kapitalrendite“ auf der einen und operativen Herausforderungen in den USA auf der anderen Seite reagierte die Aktie zuletzt wechselhaft.

Heute notiert der Titel bei 34,43 CHF (−0,15%). Auffällig: Der Kurs liegt rund 8,5% unter dem 50-Tage-Durchschnitt (37,62 CHF), aber knapp über dem 200-Tage-Durchschnitt (33,28 CHF). Nach −14,18% seit Jahresanfang bleibt die Aktie damit charttechnisch eher in einer Phase der Neuorientierung als im klaren Aufwärtstrend.

Zum Kalender: Am 15. April 2026 steht die ordentliche Generalversammlung an, Ex-Dividende ist am 21. April, die Auszahlung am 23. April 2026 geplant. Damit bekommen Anleger zeitnah Klarheit, ob die angekündigte Kapitalrückführung wie skizziert durchgewinkt wird.

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