Strategy Aktie: Finanzinnovation trifft Milliardenverlust
Strategy verzeichnet einen Buchverlust von über 14 Milliarden US-Dollar auf Bitcoin, während die neue Vorzugsaktie STRC fünf Milliarden Dollar einnimmt und Analysten optimistisch bleiben.

Kurz zusammengefasst
- 14,46 Milliarden Dollar Buchverlust auf Bitcoin-Bestände
- Vorzugsaktie STRC generiert fünf Milliarden Dollar Umsatz
- Unternehmen kauft weiterhin Bitcoin für Millionenbeträge
- Analysten bestätigen Kaufempfehlungen trotz Kursrückgang
Im ersten Quartal 2026 musste Strategy einen gewaltigen Buchverlust von über 14 Milliarden US-Dollar auf seine Bitcoin-Bestände verbuchen. Gleichzeitig feiert das Unternehmen mit seiner neuen Vorzugsaktie STRC einen rasanten Verkaufserfolg, der laut Management sogar etablierte Krypto-ETFs in den Schatten stellt. Diese ungleiche Dynamik rückt die Finanzierungsstrategie des Unternehmens aktuell in den Fokus der Wall Street.
Rasanter Aufstieg der Vorzugsaktie
CEO Phong Le verkündete kürzlich, dass die Vorzugsaktie STRC innerhalb von nur sieben Monaten kumulierte Einnahmen von fünf Milliarden US-Dollar generiert hat. Le zog dabei Parallelen zur Markteinführung des iPhones und betonte, dass das Produkt etablierte Gold- und Ethereum-ETFs bei der Umsatzentwicklung übertroffen habe. Allein im März emittierte Strategy STRC-Papiere im Wert von über 1,5 Milliarden US-Dollar.
Dieses Instrument bietet eine variable Dividende von 11,5 Prozent und erfüllt einen klaren Zweck. Es ermöglicht dem Unternehmen, frisches Kapital für weitere Bitcoin-Käufe zu beschaffen, ohne die bestehenden Stammaktien zu verwässern.
Buchverluste bremsen den Kaufhunger nicht
Dieser Finanzierungserfolg steht in hartem Kontrast zur Bilanz des ersten Quartals. Ein Preisrückgang des Bitcoins um mehr als 20 Prozent bescherte dem von Michael Saylor geführten Unternehmen einen nicht realisierten Verlust von 14,46 Milliarden US-Dollar auf seine digitalen Vermögenswerte.
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Ungeachtet dieses Minus auf dem Papier setzt Strategy seine Akkumulationsstrategie nahtlos fort. Zwischen dem 1. und 5. April 2026 erwarb das Unternehmen weitere 4.871 Bitcoins für rund 330 Millionen US-Dollar. Um diese jüngsten Zukäufe zu stemmen, nutzte Strategy erneut den Kapitalmarkt und verkaufte STRC- sowie reguläre Stammaktien. Damit kontrolliert das Unternehmen nun etwa 3,8 Prozent der gesamten im Umlauf befindlichen Bitcoin-Menge.
Analysten bleiben optimistisch
Trotz eines Kursrückgangs der Aktie von fast 18 Prozent seit Jahresbeginn auf aktuell rund 110 Euro zeigen sich Marktbeobachter unbeeindruckt von der technischen Schwäche. Sie loben vor allem die neue Kapitalstruktur:
- BTIG: Bestätigt die Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 250 US-Dollar und sieht STRC als entscheidende Innovation.
- Bernstein: Behält das „Buy“-Rating bei und ruft ein Kursziel von 450 US-Dollar aus.
- Wall Street Konsens: 12 Analysten vergeben einstimmig ein „Strong Buy“ mit einem durchschnittlichen Kursziel von rund 284 US-Dollar.
Für eine nachhaltige charttechnische Trendwende an der Börse benötigt die Aktie einen bestätigten Ausbruch über die Marke von 138 US-Dollar. Bis dahin bleiben die kurzfristigen Risiken eng an die Schwankungen des Bitcoin-Preises und die anhaltende Investorennachfrage nach den neuen Vorzugsaktien gekoppelt.
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