Meta stellt seine Investmentgeschichte neu auf. Statt Kritik an hohen Ausgaben rückt nun die Frage in den Vordergrund, wie stark sich der milliardenschwere KI-Kurs auszahlen kann. Auslöser sind eine kräftige Kurswoche und ein klarer Stimmungsumschwung bei Analysten – kurz vor wichtigen Quartalszahlen.
Analysten pushen die KI-Story
Der jüngste Auftrieb der Aktie geht vor allem auf deutlich mehr Vertrauen in Metas Strategie zurück. Am Donnerstag sorgte eine einflussreiche Kaufempfehlung der Investmentbank Jefferies für einen deutlichen Kurssprung an einem Tag. Am Freitag legten Wells Fargo und Stifel mit positiven Kommentaren und angehobenen Kurszielen nach.
Gemeinsam ist diesen Einschätzungen der Fokus auf den Strategiewechsel: weg von einem einseitigen Fokus auf Metaverse-Investitionen hin zu einem breiteren, KI-getriebenen Produkt-Ökosystem. Analysten betonen, dass Meta seine massiven Ausgaben für Rechenzentren und KI-Infrastruktur zunehmend wirtschaftlich nutzbar machen könnte – etwa über neue Produkte und effizientere Werbesysteme.
Das Marktbild hat sich damit spürbar gedreht. Wo zuvor Skepsis gegenüber hohen Investitionen dominierte, sehen viele Investoren nun eine Chance auf langfristiges Wachstum durch KI.
In der Kursentwicklung spiegelt sich dieser Stimmungswechsel wider: Die Aktie hat in der vergangenen Woche rund 6 % zugelegt und notiert mit etwa 659 US‑Dollar deutlich über ihren 50- und 200‑Tage-Durchschnitten.
Strategische Treiber: Superintelligenz, Wearables, Threads
Inhaltlich geht es bei Metas Strategie um mehr als nur Kostensenkungen oder klassische Plattformverbesserungen. Das Management positioniert den Konzern als einen zentralen Akteur in der nächsten Welle der KI-Innovation rund um sogenannte „Superintelligenz“ und eigene große Sprachmodelle.
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Wichtige Bausteine dieser Story:
- KI-getriebene Produktwelt: Meta investiert stark in eigene Large Language Models und KI-Funktionen, die quer durch alle Dienste laufen sollen.
- AI-Wearables: Produkte wie die Ray-Ban-Smartbrille sollen KI im Alltag sichtbar machen und zusätzliche Nutzungsszenarien schaffen.
- Neue Umsatzquellen: Die textbasierte Plattform Threads startet Anfang Februar 2026 weltweit mit Werbung. Das eröffnet eine zusätzliche, klar monetarisierbare Erlösquelle neben Facebook, Instagram und WhatsApp.
Damit verschiebt sich die Wahrnehmung der hohen Investitionen: Statt reiner Kostenblock werden sie vermehrt als Basis für neue Geschäftsfelder gesehen.
Regulierung bleibt Gegenwind
Parallel zur positiven KI-Geschichte bleibt der regulatorische Druck ein wichtiges Thema. Die US-Wettbewerbsbehörde FTC hat diese Woche angekündigt, gegen ein für Meta günstiges Gerichtsurteil aus November 2025 in Berufung zu gehen. Es geht um einen großen Monopolisierungsfall, der die Geschäftsmodelle rund um soziale Netzwerke und Werbung berühren kann.
Das Verfahren läuft damit weiter und bleibt ein Unsicherheitsfaktor. Zwar ändert die Berufung kurzfristig nichts an Metas operativem Geschäft, doch sie erinnert Investoren daran, dass regulatorische Risiken trotz Kursrallye nicht verschwunden sind.
Ausblick: Quartalszahlen als Belastungstest
Der nächste zentrale Termin ist bereits gesetzt: Am Mittwochabend, 28. Januar 2026, legt Meta Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vor. Dann entscheidet sich, ob die aktuelle Euphorie zur KI-Strategie durch harte Fakten untermauert wird.
Im Mittelpunkt stehen drei Punkte: Erstens das Tempo der KI-bezogenen Ausgaben, zweitens die Entwicklung des Kerngeschäfts mit digitaler Werbung, drittens der Ausblick des Managements auf 2026. Die Einstufung „Strong Buy“ im Analystenkonsens zeigt, dass die Erwartungen hoch sind – die anstehenden Ergebnisse werden damit zum entscheidenden Test für den neu entfachten Optimismus.
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