AMD arbeitet auf zwei Fronten daran, seine Position im KI-Hardwaremarkt zu festigen. Während CEO Lisa Su nach Südkorea reist, um Speicherlieferungen zu sichern, hat das Unternehmen gleichzeitig einen Patentstreit beigelegt, der seit November 2025 anhängig war.
Strategische Reise nach Südkorea
Im Mittelpunkt der Südkorea-Reise steht ein Treffen zwischen Lisa Su und Samsung-Präsident Jay Y. Lee. Thema: die Versorgung mit High-Bandwidth Memory (HBM), einem Speichertyp, der für leistungsfähige KI-Beschleuniger und Rechenzentren-Prozessoren unverzichtbar ist. Ohne gesicherten HBM-Zugang lässt sich die Produktion von KI-Chips nicht skalieren – ein kritischer Engpass in der gesamten Branche.
Daneben ist auch ein Gespräch mit Naver-CEO Choi Soo-yeon geplant. Dabei geht es um mögliche Kooperationen im Bereich KI-Infrastruktur und Hochleistungsrechnen, was AMDs Strategie unterstreicht, sich enger mit großen Technologieunternehmen in der Region zu verzahnen.
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Patentstreit beigelegt
Parallel dazu hat AMD eine mehrjährige Lizenzvereinbarung mit Adeia Inc. abgeschlossen. Adeia hatte das Unternehmen wegen Patentverletzungen vor einem US-Bundesgericht und der US International Trade Commission verklagt. Im Kern des Streits standen Halbleiter-Verpackungstechnologien, darunter sogenannte Hybrid-Bonding-Verfahren, die AMD in seiner 3D V-Cache-Technologie einsetzt – sowohl in Server- als auch in Gaming-Prozessoren.
Die Einigung gewährt AMD Zugang zum gesamten Halbleiter-Patentportfolio von Adeia. Das zuständige Bundesgericht hat die Klagen daraufhin formal abgewiesen. Damit entfällt eine rechtliche Unsicherheit rund um Fertigungsverfahren, die für AMDs Produkt-Roadmap zentral sind.
Fokus auf Ausführung
Die Kombination aus gesicherter Speicherversorgung und bereinigter Patentlage zeigt, dass AMD derzeit vor allem an der Umsetzung seiner langfristigen Hardware-Strategie arbeitet. Zuletzt hatte das Unternehmen seine strategischen Aktivitäten ausgebaut, um den Aufbau großer Rechenzentren für Hyperscaler zu unterstützen. Gelingt es, die Lieferkette für HBM stabil zu halten, dürfte AMD seine Produktionskapazitäten für KI-Chips zügiger hochfahren können.
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