Der Sportartikelriese steht vor entscheidenden Weichenstellungen, um das Wachstum wieder anzukurbeln. Während die Tochtermarke Converse mit Stellenstreichungen auf die Umsatzschwäche reagiert, forciert Nike gleichzeitig den Ausbau seiner Outdoor-Sparte ACG. Anleger fragen sich: Können diese Maßnahmen die anhaltenden Probleme in China und den jüngsten Kursverfall kompensieren?
Einschnitte bei Converse
Die Tochtergesellschaft Converse steht vor tiefgreifenden Änderungen. Laut einem internen Memo von CEO Aaron Cain sind eine Umstrukturierung und der Abbau von Arbeitsplätzen geplant. Ziel ist es, die sinkenden Umsätze aufzufangen, da sich die Marke zuletzt zu einer Schwachstelle im Konzernportfolio entwickelt hat. Zwar wurde der genaue Umfang der Entlassungen nicht beziffert, doch der Schritt passt in das aktuelle Bild: Erst Ende Januar strich Nike 775 Stellen in den Verteilzentren, um Prozesse stärker zu automatisieren und die Profitabilität zu sichern.
Folgende Entwicklungen prägen die aktuelle Lage:
* Restrukturierung: Converse reagiert mit Personalabbau auf schwache Verkaufszahlen.
* Neupositionierung: Die Linie „All Conditions Gear“ (ACG) wird zur eigenständigen Outdoor-Marke ausgebaut.
* Charttechnik: Die Aktie unterschritt am Montag die wichtige 50-Tage-Linie.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Nike?
Offensive im Outdoor-Markt
Im Kontrast zum Sparprogramm bei Converse steht die Expansion der „All Conditions Gear“ (ACG) Linie. Nike positioniert ACG neu als eigenständige Performance-Marke mit Fokus auf Trailrunning und Wandern. Um dieses Segment zu stärken, eröffnet der Konzern spezialisierte Stores, wie kürzlich das erste „ACG Base Camp“ in Peking. Marktbeobachter werten diesen Schritt als logischen Versuch, am wachsenden Trend zu Premium-Outdoor-Produkten zu partizipieren und neue Umsatzquellen zu erschließen.
Warnsignale im Chart
An der Börse sorgen die strategischen Anpassungen bislang nicht für Entlastung. Die Aktie rutschte am Montag unter den 50-Tage-Durchschnitt, was charttechnisch oft als kurzfristiges Warnsignal interpretiert wird. Belastend wirken weiterhin die schwache Nachfrage in China, wo Nike mit geringer Kundenfrequenz kämpft, sowie der allgemeine Margendruck durch hohe Kosten und notwendige Rabattaktionen zur Lagerbereinigung. Für das laufende dritte Quartal stellte das Management bereits im Dezember einen leichten Umsatzrückgang in Aussicht.
Nike-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Nike-Analyse vom 11. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Nike-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Nike-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 11. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Nike: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
