Ballard Power zeigt nach volatilen Monaten wieder Lebenszeichen. Die Aktie des Brennstoffzellen-Herstellers kletterte zuletzt auf 2,76 US-Dollar – ein Plus von knapp 3 Prozent. Dahinter steht eine rigorose Umstrukturierung, die sich in den Zahlen niederschlägt. Doch während die operativen Kennziffern sich aufhellen, bleiben Analysten skeptisch.
Operative Wende nach Strategieschwenk
Die jüngsten Quartalszahlen zeigen: Die Kostenschere greift. Ballard Power steigerte den Umsatz im dritten Quartal 2025 um satte 120 Prozent auf 32,5 Millionen US-Dollar – deutlich über den Erwartungen von rund 24 Millionen.
Entscheidend ist aber die Profitabilitätsseite:
- Bruttomarge: Sprung auf 15 Prozent (Vorjahr: minus 56 Prozent)
- Betriebskosten: Minus 36 Prozent auf 34,9 Millionen US-Dollar
- Verlust je Aktie: 0,09 US-Dollar (Konsens: minus 0,11 US-Dollar)
Verantwortlich für die Trendwende: CEO Marty Neese stoppte den Ausbau der geplanten Gigafactory in Texas. Begründung: Die vorhandene Kapazität reiche aus, um die aktuelle Nachfrage zu bedienen. Die Investitionsausgaben für 2025 wurden auf 8 bis 12 Millionen US-Dollar gedeckelt – Kapital, das nun geschont wird.
Analysten sehen wenig Luft nach oben
Trotz der operativen Fortschritte bleibt die Skepsis an der Wall Street bestehen. Der Konsens lautet „Reduzieren“, das durchschnittliche Kursziel liegt bei 2,21 US-Dollar – rund 20 Prozent unter dem aktuellen Kurs.
Von 17 Analysten raten elf zum Halten, sechs zum Verkaufen. Der Grund: Die Nettomarge steht weiterhin bei minus 133 Prozent. Profitabilität ist auch im laufenden Geschäftsjahr nicht in Sicht.
Technisch unter Beobachtung
Die Aktie bewegt sich derzeit in einem engen Korridor. Die Unterstützung bei 2,71 US-Dollar basiert auf akkumuliertem Handelsvolumen und dürfte kurzfristig halten. Wird diese Marke unterschritten, könnte weiterer Verkaufsdruck entstehen. Der nächste Widerstand liegt bei 3,27 US-Dollar.
Das Handelsvolumen zog zuletzt spürbar an – rund 3 Millionen Aktien wechselten am Montag den Besitzer. In fünf der letzten zehn Handelstage ging es aufwärts, insgesamt um etwa 5 Prozent innerhalb von zwei Wochen.
Die Bilanz bleibt robust: Ballard Power verfügt über eine solide Liquidität ohne Bankverbindlichkeiten. Doch die zentrale Frage lautet: Reichen die Fortschritte aus, um die hohen Erwartungen zu rechtfertigen? Der Markt preist offenbar mehr ein, als die Fundamentaldaten aktuell hergeben.
Ballard Power-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Ballard Power-Analyse vom 6. Januar liefert die Antwort:
Die neusten Ballard Power-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Ballard Power-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 6. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Ballard Power: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
