DroneShield legt an der australischen Börse deutlich zu. Nach einem Analystenupgrade und dem Erreichen eines wichtigen Umsatzmeilensteins rückt der Spezialist für Abwehrsysteme gegen Drohnen stärker in den Fokus institutioneller Anleger. Kann das Unternehmen die hohen Erwartungen an das Jahr 2026 erfüllen?
Analystenupgrade als Kurstreiber
Die Stimmung für die Aktie hat sich nach einer Einstufung durch Bell Potter spürbar aufgehellt. Die Analysten verweisen auf ein günstiges Umfeld für Technologien zur Abwehr unbemannter Luftfahrtsysteme und sprechen vom „Year of the Drone“.
Dieser Rückenwind zeigte sich unmittelbar im Kurs: Bereits früher in der Woche legte die Aktie intraday um 9,5 Prozent zu. Die Entwicklung hat sich stabilisiert, aktuell notiert der Titel bei 4,47 AUD. In der jüngsten Sitzung ergibt sich damit ein Plus von 5,10 Prozent und eine Marktkapitalisierung von rund 4,304 Milliarden AUD.
Umsatzmarke erreicht, Einmaleffekt verbucht
Operativ meldet DroneShield das Überschreiten einer wichtigen Schwelle: Der Umsatz hat die Marke von 200 Millionen AUD übertroffen. Der Markt bewertet diesen Schritt als Signal für anhaltendes Wachstum im Kerngeschäft.
Parallel dazu hat das Unternehmen 9,2 Millionen Mitarbeiteroptionen zugeteilt. Aus dieser Vergütung ergibt sich für das Geschäftsjahr 2025 ein nicht zahlungswirksamer Aufwand von 23,5 Millionen AUD. An der Börse steht jedoch klar der Umsatzanstieg im Vordergrund, die Optionseffekte werden vor allem als buchhalterische Größe wahrgenommen.
Wichtige Kennzahlen im Überblick
- Aktueller Kurs: 4,47 AUD
- Tagesperformance: +5,10 %
- Marktkapitalisierung: ca. 4,304 Mrd. AUD
- Umsatzmeilenstein: > 200 Mio. AUD
- Einmaleffekt: 23,5 Mio. AUD nicht zahlungswirksam (Optionen)
Heißes Umfeld für C-UAS-Technologie
Die Kursrally läuft vor dem Hintergrund deutlich steigender globaler Verteidigungsbudgets für Counter-UAS-Technologien. Neue Einzelaufträge waren in dieser Woche zwar nicht der Hauptantrieb für die Aktie, der Sektor insgesamt zieht aber viel Kapital an.
Ein Beispiel: Polen plant Investitionen von rund 2 Milliarden EUR in ein umfassendes Drohnenabwehrsystem. Solche Programme verdeutlichen die wachsende Bedeutung von Luftraumsicherheit für NATO-Staaten. Für spezialisierte Anbieter wie DroneShield entsteht damit ein grundsätzlich günstiges Marktumfeld.
Blick auf die kommenden Quartalszahlen
Im Mittelpunkt der nächsten Wochen stehen die anstehenden Ergebnisberichte. Entscheidend wird, wie sich der Umsatz von über 200 Millionen AUD in der Gewinn- und Verlustrechnung niederschlägt – insbesondere nach Berücksichtigung der nicht zahlungswirksamen Aufwendungen aus den Mitarbeiteroptionen.
Die Aktie bewegt sich derzeit in der Nähe ihrer jüngsten Hochs. Damit spiegelt der Kurs hohe Erwartungen an die Geschäftsentwicklung im Jahr 2026 wider, insbesondere an die Fähigkeit, das starke Umsatzwachstum in nachhaltig profitables Wachstum zu überführen.
DroneShield-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue DroneShield-Analyse vom 25. Januar liefert die Antwort:
Die neusten DroneShield-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für DroneShield-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 25. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
DroneShield: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
