Die OHB SE hat über ihre italienische Tochtergesellschaft einen Großauftrag der Europäischen Weltraumorganisation an Land gezogen. Mit einem Volumen von 81,2 Millionen Euro – inklusive Vorarbeiten sogar rund 150 Millionen Euro – ist dies ein substanzieller Zuschlag für den Raumfahrtkonzern. Im Mittelpunkt steht eine Mission, die nicht nur wissenschaftlich ambitioniert ist, sondern auch eine strategische Bedeutung für die planetare Verteidigung hat.
Mission mit straffen Vorgaben
OHB Italia wurde mit der Entwicklung der RAMSES-Raumsonde beauftragt, die den 375 Meter großen Asteroiden Apophis untersuchen soll. Der Himmelskörper wird im Frühjahr 2029 in nur rund 32.000 Kilometern Entfernung an der Erde vorbeifliegen – näher als viele geostationäre Satelliten. Um rechtzeitig vor Ort zu sein, muss die Sonde 2028 starten. Das bedeutet: Die gesamte Entwicklungs-, Bau- und Testphase muss in lediglich dreieinhalb Jahren abgeschlossen sein.
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Um diesen ambitionierten Zeitplan einzuhalten, greift OHB auf bewährte Technik zurück. Die Grundlage bildet die Hera-Mission, deren Sonde bereits in vier Jahren fertiggestellt wurde. Durch die Wiederverwendung erprobter Systemarchitekturen lässt sich die Entwicklungszeit nochmals verkürzen. Ergänzt wird die Hauptsonde durch zwei Cubesats, von denen einer als Lander seismische Messungen direkt auf dem Asteroiden durchführen soll.
Strategische Position ausgebaut
Der Zuschlag unterstreicht die Rolle von OHB als europäischen Spezialisten im Bereich Planetary Defense. Neben den Asteroiden-Sonden ist das Unternehmen auch am Bau des Flyeye-Teleskops beteiligt, das der Früherkennung von erdnahen Objekten dient. Die aktuelle Beauftragung stärkt den Auftragsbestand messbar und bestätigt die Fähigkeit, zeitkritische ESA-Großprojekte termingerecht umzusetzen. Mit der Vertragsunterzeichnung vom 10. Februar geht das Projekt nun in die entscheidende Umsetzungsphase – und der Countdown für den Start 2028 läuft.
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