Marriott International präsentiert für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 ein zweigeteiltes Bild. Während der wichtige Heimatmarkt Nordamerika stagniert, treibt das starke Auslandsgeschäft das Wachstum des Hotelriesen voran. Kann die Rekord-Pipeline die Flaute in den USA und Kanada dauerhaft kompensieren?
Die gestern veröffentlichten Zahlen verdeutlichen eine Verschiebung im globalen Reiseverhalten. Der Umsatz pro verfügbarem Zimmer (RevPAR) – eine entscheidende Kennzahl der Hotelbranche – stieg weltweit um 1,9 %. Dabei glänzten die internationalen Märkte mit einem Plus von 6,1 %, getragen von einer hohen Nachfrage im Freizeit- und Luxussegment. Im Gegensatz dazu verbuchten die USA und Kanada einen leichten Rückgang von 0,1 %.
Trotz der Schwäche im Heimatmarkt übertraf das Unternehmen die Erwartungen. Der bereinigte Gewinn je Aktie (EPS) kletterte im vierten Quartal auf 2,58 US-Dollar, nach 2,45 US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Der Gesamtumsatz erreichte 6,69 Milliarden US-Dollar und lag damit über den Analystenschätzungen von 6,67 Milliarden US-Dollar.
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- Bereinigtes EPS Q4: 2,58 USD (Vorjahr: 2,45 USD)
- Umsatz Q4: 6,69 Mrd. USD
- Internationaler RevPAR: +6,1 %
- Entwicklungspipeline: ~610.000 Zimmer
- Kapitalrückführungen 2026: Über 4,3 Mrd. USD geplant
Rekord-Pipeline und optimistischer Ausblick
Für das laufende Jahr 2026 setzt das Management verstärkt auf Expansion. Das Netto-Zimmerwachstum soll auf 4,5 % bis 5,0 % steigen, nachdem im vergangenen Jahr 4,3 % erreicht wurden. Ende 2025 umfasste die Entwicklungspipeline rund 4.100 Hotels mit insgesamt 610.000 Zimmern. Davon befinden sich bereits 43 % im Bau.
Auch finanziell setzt sich der Konzern ehrgeizige Ziele. Das bereinigte EBITDA soll 2026 zwischen 5,8 Milliarden und 5,9 Milliarden US-Dollar liegen, was einem Zuwachs von 8 % bis 10 % entspräche.
Aktionäre sollen direkt von dieser Entwicklung profitieren. Marriott plant, im Jahr 2026 mehr als 4,3 Milliarden US-Dollar durch Aktienrückkäufe und Dividenden auszuschütten. Der Fokus liegt im laufenden Geschäftsjahr auf der Inbetriebnahme der Rekord-Pipeline, um die stagnierende Nachfrage in Nordamerika durch die Dynamik in den internationalen Märkten auszugleichen.
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