Santacruz Aktie: IR-Ausbau

Santacruz Silver intensiviert seine Kapitalmarktkommunikation durch eine neue Optionszuteilung an Adelaide Capital. Das Unternehmen profitiert von einem Nasdaq-Listing und starken Wachstumszahlen.

Kurz zusammengefasst:
  • Neue Aktienoptionen für IR-Berater Adelaide Capital
  • Platz 1 im TSX Venture 50 Ranking 2026
  • Listing an der Nasdaq Capital Market erfolgt
  • Produktionssteigerung im vierten Quartal 2025

Santacruz Silver verstärkt seine Investor-Relations-Aktivitäten und bindet dafür erneut einen externen Kapitalmarktberater ein. Im Mittelpunkt steht eine neue Optionszuteilung an Adelaide Capital. Warum setzt das Unternehmen nach dem Nasdaq-Start so klar auf mehr Sichtbarkeit?

Optionen für Adelaide Capital

Santacruz teilte mit, dass es Adelaide Capital am 27. Februar 45.000 Aktienoptionen im Rahmen des Omnibus-Incentive-Plans gewährt hat. Der Ausübungspreis liegt bei 17,18 CAD. Die Optionen werden über zwölf Monate unverfallbar und laufen nach fünf Jahren aus.

Santacruz Silver

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Adelaide unterstützt Santacruz laut Mitteilung bei einem umfassenden Kapitalmarktprogramm. Dazu zählen unter anderem Non-Deal-Roadshows, virtuelle Kampagnen, Konferenzen, Social-Media-Aktivitäten sowie die laufende Kommunikation mit Investoren. Die Zusammenarbeit besteht bereits seit dem 24. Oktober 2024.

Rückenwind durch Ranking und Nasdaq-Listing

Die Optionszuteilung fällt in eine Phase, in der Santacruz mehrere Kapitalmarkt-Meilensteine vorweisen kann. Das Unternehmen belegte im TSX Venture 50 Ranking 2026 Platz 1. Grundlage waren laut Angaben ein Kursanstieg von 1.103% sowie ein Wachstum der Marktkapitalisierung um 1.137% im Jahr 2025.

Seit dem 21. Januar werden die Aktien zudem an der Nasdaq Capital Market unter dem Kürzel „SCZM“ gehandelt. Die Notierungen an der TSX Venture Exchange und der Frankfurter Börse bleiben bestehen. Mit dem Nasdaq-Start endete zugleich die Quotierung am OTCQX Best Market.

Produktion erholt sich – nächste Zahlen im Mai

Operativ meldete Santacruz für das vierte Quartal 2025 eine Produktion von 3,74 Mio. Unzen Silberäquivalent. Das entsprach einem Plus von 9% gegenüber dem dritten Quartal. Als Treiber nannte das Unternehmen vor allem die bolivianischen Aktivitäten, die sich nach einem klimabedingten Ereignis teilweise erholt hätten.

Die Silberäquivalent-Produktion in der Bolivar-Mine stieg gegenüber Q3 um 34%, gestützt durch höheren Durchsatz und bessere Bedingungen in bestimmten Erzadern. Nach einem Überflutungsereignis im Mai 2025 sei der Zugang zu einzelnen Bereichen eingeschränkt gewesen; eine vollständige Erholung aus diesen Arealen erwartet das Unternehmen bis Q4 2026.

Finanziell wies Santacruz für Q3 2025 Erlöse von 80,0 Mio. USD und einen Nettogewinn von 16,34 Mio. USD aus. In diesem Quartal beglich das Unternehmen außerdem die letzte Rate an Glencore im Zusammenhang mit dem Erwerb der bolivianischen Assets und beendete damit die Verpflichtung aus dem Base Purchase Price. Trotz der Zahlung lag das Working Capital zum Quartalsende bei 69,20 Mio. USD.

Die nächste größere Veröffentlichung sind die Ergebnisse für das Gesamtjahr und Q4 2025, die das Unternehmen für Mai erwartet. Dann dürfte sich zeigen, ob die zuletzt berichtete Produktionsverbesserung auch in der Ergebnisentwicklung weiteren Niederschlag findet.

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