Galaxy Digital positioniert sich verstärkt als Bindeglied zwischen dezentralen Protokollen und dem klassischen Finanzmarkt. Während eine neue Kooperation mit Apollo Global Management die operative Reichweite vergrößert, belasten ein hoher Quartalsverlust und rechtliche Untersuchungen die Stimmung. Kann das massive Aktienrückkaufprogramm das Vertrauen der Anleger stabilisieren?
- Galaxy Digital UK berät Morpho Association bei Partnerschaft mit Apollo Global Management.
- Management betont Potenzial von Krypto-Infrastruktur trotz Marktschwankungen.
- Unternehmen startet Aktienrückkaufprogramm über 200 Millionen US-Dollar.
- Nettoverlust von 482 Millionen US-Dollar im vierten Quartal 2025 drückt auf den Kurs.
Brückenschlag zur Wall Street
Am Sonntag agierte Galaxy Digital UK als exklusiver Finanzberater der Morpho Association bei einer Vereinbarung mit dem Vermögensverwalter Apollo Global Management. Apollo plant, über einen Zeitraum von 48 Monaten bis zu 90 Millionen MORPHO-Token zu erwerben. Ziel der Kooperation ist es, die On-Chain-Kreditmärkte zu stärken und institutionelle Liquidität in den Blockchain-Sektor zu integrieren.
Infrastruktur und Marktdynamik
Auf der gestrigen Bank of America Financial Services Conference ordnete Steve Kurz, Head of Asset Management bei Galaxy Digital, die jüngste Marktvolatilität ein. Er identifizierte einen massiven Abbau von Hebelpositionen im Umfang von etwa 19 Milliarden US-Dollar im Oktober 2025 als Hauptursache für die jüngsten Kursschwankungen.
Trotz dieser Ereignisse sieht Kurz einen anhaltenden Bullenmarkt für Krypto-Infrastruktur. Besonders Stablecoins und tokenisierte ETFs entwickeln sich nach seiner Einschätzung zu den treibenden Kräften für die nächste Phase der institutionellen Adaption.
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Finanzielle Belastungen und Rückkäufe
Operativ steht das Unternehmen unter Druck. Die Anfang Februar veröffentlichten Ergebnisse für das vierte Quartal 2025 wiesen einen Nettoverlust von 482 Millionen US-Dollar aus. Grund hierfür waren vor allem Wertminderungen auf digitale Vermögenswerte, wodurch Galaxy Digital die Erwartungen der Analysten verfehlte. In der Folge leitete die Kanzlei Pomerantz LLP eine Untersuchung ein, um die Einhaltung regulatorischer Standards bei der Finanzberichterstattung zu prüfen.
Um den Aktienkurs zu stützen, hat das Board ein Rückkaufprogramm für eigene Anteile im Wert von 200 Millionen US-Dollar autorisiert. Diese Maßnahme ist auf 12 Monate befristet und soll die Zuversicht der Geschäftsführung in die Bilanzstärke des Unternehmens unterstreichen.
Galaxy Digital wertet 2026 als Übergangsjahr, das weiterhin von makroökonomischen Verschiebungen und geldpolitischen Entscheidungen geprägt sein wird. Das Unternehmen hält jedoch an seiner langfristigen Prognose fest, wonach Bitcoin bis Ende 2027 ein Kursziel von 250.000 US-Dollar erreichen könnte, sofern die institutionelle Nutzung der Infrastruktur weiter zunimmt.
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