BYD Aktie: Ergebnisentwicklung bekanntgegeben

Der chinesische Hersteller BYD hat Ford erstmals in den Jahresverkäufen überholt und rückt auf Platz 6 der Welt vor. Für das internationale Wachstum könnte ein bestehendes Werk in Mexiko genutzt werden.

Kurz zusammengefasst:
  • BYD überholt Ford in den globalen Jahresverkäufen
  • Exporte machen ein Viertel des Absatzes aus
  • Interesse an bestehendem Werk in Mexiko
  • Aktie leidet unter schwachen Monatszahlen

BYD hat 2025 erstmals mehr Fahrzeuge verkauft als Ford – und steigt damit in der globalen Hersteller-Rangliste weiter auf. Gleichzeitig arbeitet der Konzern an seiner internationalen Expansion und könnte dafür in Mexiko auf bestehende Produktionskapazitäten zugreifen. Doch wie belastbar ist die globale Erfolgsmeldung, wenn die jüngsten Monatszahlen gleichzeitig enttäuschen?

  • BYD-Auslieferungen 2025: rund 4,6 Mio. Fahrzeuge
  • Ford-Absatz 2025: knapp 4,4 Mio. Fahrzeuge (rund -2%)
  • Auslandsanteil bei BYD 2025: etwa 25%, über 1 Mio. Fahrzeuge exportiert
  • Auslandsziel 2026: 1,3 Mio. Fahrzeuge
  • Mexiko-Werk (Aguascalientes): Kapazität bis 230.000 Fahrzeuge/Jahr

Neuer Platz in der Autowelt

Laut Bloomberg-Daten (veröffentlicht am Montag) lieferte BYD 2025 weltweit etwa 4,6 Millionen Fahrzeuge aus. Ford kam mit seinen Großhandelszahlen auf knapp unter 4,4 Millionen Einheiten. Damit überholte BYD den US-Konzern erstmals auf Jahresbasis.

BYD

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In der globalen Rangliste rückt BYD damit auf Platz 6 vor – direkt vor Ford. An der Spitze blieb Toyota mit 11,3 Millionen verkauften Fahrzeugen. Dahinter folgen Volkswagen (rund 9 Millionen), Hyundai ( 7,2 Millionen), General Motors ( 6,2 Millionen) und Stellantis ( 5,5 Millionen).

Export als Wachstumsmotor

Ein wesentlicher Treiber der internationalen Expansion: Exporte machten 2025 laut Bericht rund ein Viertel der BYD-Verkäufe aus. Mehr als eine Million Fahrzeuge gingen ins Ausland. Für 2026 peilt BYD laut Berichten 1,3 Millionen Auslands-Auslieferungen an.

Dafür baut BYD Produktionsstandorte in mehreren Regionen auf – genannt werden Werke in Brasilien, Thailand und Ungarn. Das soll die Versorgung der jeweiligen Märkte in Südamerika, Südostasien und Europa effizienter machen.

Mexiko-Werk als Abkürzung

Reuters berichtete gestern, BYD und Geely gehörten zu den Finalisten im Bieterprozess um ein Nissan-Mercedes-Benz-Werk im mexikanischen Aguascalientes. VinFast zählt demnach ebenfalls zu den drei Top-Kandidaten unter insgesamt neun Interessenten.

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Das Werk wurde 2017 eröffnet und kann bis zu 230.000 Fahrzeuge pro Jahr bauen. Es schließt, nachdem Mercedes die Produktion des GLB nach Ungarn verlagert hat. Nissan stellt zudem die dort gefertigten, schwach laufenden Infiniti-Modelle QX50 und QX55 ein.

Ein Kauf hätte laut Bericht mehrere praktische Vorteile: keine notwendige Zustimmung der mexikanischen Regierung, eine eingearbeitete Belegschaft, vorhandene Logistik – und vor allem keine langen Genehmigungsprozesse für einen Neubau. Einen eigenen Neubau in Mexiko (geplant mit 150.000 Fahrzeugen Kapazität) hatte BYD im Juli 2025 laut Bericht wegen geopolitischer Unsicherheiten und Handelskonflikten aufgegeben. Chinas Handelsministerium hatte die Genehmigung demnach wegen Sorgen über Technologielecks in Nähe zu den USA verzögert.

Zum Hintergrund passt auch die Zoll-Lage: Die USA erheben weiter 100% Einfuhrzölle auf in China gebaute E-Autos. Mexiko führte im vergangenen Jahr 50% Zölle auf chinesische Fahrzeuge ein.

Aktie zuletzt wacklig

An der Börse blieb die Lage zuletzt unruhig. Anfang dieses Monats fielen die in Hongkong notierten BYD-Aktien nach schwächer als erwarteten Januar-Verkaufszahlen deutlich und rutschten auf den niedrigsten Stand seit etwa einem Jahr.

Reuters zufolge lagen die Januar-Verkäufe 30,1% unter dem Vorjahr – der fünfte Rückgang in Folge. Zudem wurde BYD im Januar von Geely Auto übertroffen; es war laut Bericht der schwächste Januar seit 2020.

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