Standard Lithium will seine Pilotphase beenden und in die industrielle Umsetzung gehen. CEO David Park gibt sich entschlossen: 2026 soll das Jahr des Baubeginns für das Großprojekt in Arkansas werden. Nach Jahren der Testläufe steht jetzt die finale Investitionsentscheidung an.
„Entrisiko“-Phase abgeschlossen
Die Strategie hat sich gewandelt. Park, seit Ende 2024 im Amt, formuliert es klar: Das Joint Venture Smackover Lithium sei „so weit entrisikiert, wie nur möglich“. Der Fokus liegt nun vollständig auf der Final Investment Decision (FID) und dem ersten Spatenstich.
Im Zentrum steht eine 1,5-Milliarden-Dollar-Anlage in Lafayette County, Arkansas. Gemeinsam mit dem norwegischen Energiekonzern Equinor setzt Standard Lithium auf Direct Lithium Extraction (DLE) – ein Verfahren, das batteriefähiges Lithium direkt aus Sole gewinnt, ohne klassischen Bergbau.
Finanzierung und Zeitplan
Die Kapitalstruktur nimmt Konturen an. Baustart 2026, erste kommerzielle Produktion 2028 – so der Plan. Die Finanzierung stützt sich auf mehrere Säulen:
- Projektschulden: Mehr als eine Milliarde US-Dollar an Finanzierungszusagen von Exportkreditagenturen und Banken liegen vor
- Staatliche Förderung: Bedingte Zuschüsse des US-Energieministeriums unterstreichen die strategische Bedeutung heimischer Lithiumproduktion
- Abnahmeverträge: Fortgeschrittene Verhandlungen mit potenziellen Kunden sollen die Umsatzplanung absichern
Die Kombination aus öffentlicher Förderung und privater Finanzierung zeigt: Das Projekt wird als Teil der nationalen Versorgungssicherheit betrachtet.
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Nordamerikas Lithium-Lücke
Standard Lithiums Vorstoß fällt in eine Phase des Umbruchs. Während die langfristige Nachfrage nach Elektrofahrzeugen robust bleibt, fehlt es der Branche an Raffinerie-Kapazität – jener chemischen Verarbeitungsinfrastruktur, die aus Rohsole batterietaugliches Material macht.
Der DLE-Ansatz könnte hier schneller sein als traditioneller Hartgesteinsabbau. Durch Nutzung bestehender Infrastruktur in der Smackover-Formation will das Unternehmen die Abhängigkeit von asiatischen Raffinerie-Kreisläufen reduzieren.
Die nächsten Meilensteine
Drei Ereignisse dürften die Kursentwicklung in den kommenden Monaten prägen: die finale Investitionsentscheidung als Hauptkatalysator, verbindliche Abnahmeverträge mit strategischen Partnern sowie die abschließende Genehmigung aller erforderlichen Baugenehmigungen. Erst wenn alle drei Puzzleteile zusammenpassen, wird aus der Ankündigung Realität.
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