Barrick Gold Aktie: Dividendenverdopplung

Barrick Gold erhöht die Quartalsdividende um 140 Prozent auf 0,42 US-Dollar und passt die Ausschüttungspolitik an. Parallel bereitet der Konzern den Börsengang seiner nordamerikanischen Goldaktiva vor.

Kurz zusammengefasst:
  • Dividende steigt auf 0,42 US-Dollar je Aktie
  • Neue Ausschüttungspolitik mit 50% des freien Cashflows
  • Börsengang nordamerikanischer Goldaktiva bis Ende 2026
  • Produktionsprognose für 2026 leicht gesenkt

Barrick Gold hat die Dividende für das vierte Quartal 2025 um 140 Prozent auf 0,42 US-Dollar je Aktie erhöht – die höchste Ausschüttung in der jüngeren Unternehmensgeschichte. Am 27. Februar ist Ex-Dividendentag. Gleichzeitig arbeitet der Konzern am Börsengang seiner nordamerikanischen Goldaktiva. Die Aktie legte am Montag um 2,7 Prozent auf rund 49,25 US-Dollar zu.

Neue Ausschüttungspolitik greift

Die drastische Erhöhung ist kein Einmaleffekt. Barrick hat seine Dividendenpolitik grundlegend angepasst: Künftig sollen 50 Prozent des freien Cashflows an die Aktionäre fließen. Das setzt sich zusammen aus einer um 40 Prozent erhöhten Basisdividende von 0,175 US-Dollar je Quartal plus einer erfolgsabhängigen Sonderzahlung zum Jahresende. Auf Jahresbasis ergibt sich daraus eine Ausschüttung von 1,68 US-Dollar je Aktie – das entspricht einer Rendite von rund 3,4 Prozent.

Barrick

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Die Auszahlung erfolgt am 16. März an alle Aktionäre, die am 27. Februar im Register stehen. Die Ankündigung stützt sich auf ein Rekordquartal: Der operative Cashflow erreichte 2,73 Milliarden US-Dollar, der freie Cashflow lag bei 1,62 Milliarden US-Dollar.

Starke Zahlen, gedämpfter Ausblick

Das vierte Quartal 2025 übertraf die Erwartungen deutlich. Barrick meldete einen Gewinn je Aktie von 1,04 US-Dollar – Analysten hatten im Schnitt nur 0,90 US-Dollar erwartet. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 65 Prozent auf 6,0 Milliarden US-Dollar, getrieben durch einen realisierten Goldpreis von 4.177 US-Dollar je Unze und eine Produktion von 871.000 Unzen.

Gleichzeitig dämpfte das Unternehmen die Erwartungen für 2026. Die Produktionsprognose liegt bei 2,90 bis 3,25 Millionen Unzen Gold – unter den 3,26 Millionen Unzen, die 2025 gefördert wurden. Die All-in-Sustaining-Kosten sollen auf 1.760 bis 1.950 US-Dollar je Unze steigen. Diese Aussichten führten am 5. Februar zunächst zu einem Kursrückgang von gut sieben Prozent. Seitdem hat sich die Aktie erholt.

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Börsengang in Vorbereitung

Parallel bereitet Barrick den Börsengang seiner nordamerikanischen Goldaktiva vor. Die neue Einheit soll die Joint-Venture-Beteiligungen an Nevada Gold Mines und Pueblo Viejo sowie das Fourmile-Goldprojekt in Nevada umfassen. Der Konzern plant, eine Mehrheitsbeteiligung zu behalten. Der IPO soll bis Ende 2026 abgeschlossen sein, vorbehaltlich der Marktbedingungen.

Anfang Februar löste Barrick zudem einen langjährigen Streit mit der malischen Regierung über den Loulo-Gounkoto-Komplex. Die Einigung sichert eine zehnjährige Verlängerung der Abbaugenehmigung und volle operative Kontrolle – im Gegenzug zog Barrick seine internationale Schiedsklage zurück.

Der Goldpreis notiert aktuell bei rund 5.170 US-Dollar je Feinunze und stützt damit die Margen der Produzenten. Ob die hohen Rohstoffpreise die rückläufigen Produktionsvolumina ausgleichen können, bleibt die zentrale Frage für die weitere Kursentwicklung.

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