Der kanadische Krypto-Spezialist treibt die Institutionalisierung seiner Digital-Asset-Infrastruktur voran. Durch eine neue Partnerschaft der Portfoliogesellschaft Stablecorp übernimmt eine staatlich regulierte Bank die Verwahrung des Stablecoins QCAD. Dieser Schritt könnte die Akzeptanz des ersten regulierten kanadischen Dollar-Stablecoins bei institutionellen Anlegern maßgeblich beeinflussen.
Partnerschaft mit VersaBank steht
Die am 4. Februar 2026 finalisierte Vereinbarung ernennt die VersaBank zum Verwahrer für die Reserve-Assets des QCAD Digital Trust. Als staatlich reguliertes Institut („Schedule I Bank“) bringt die VersaBank notwendiges Vertrauen in den Sektor. Für die Sicherheit der Einlagen soll die proprietäre Lösung „VersaVault“ sorgen. Diese nutzt Sicherheitsstandards auf militärischem Niveau und speichert Daten in einem privaten Rechenzentrum, das logisch vom öffentlichen Internet und Blockchains getrennt ist. Die Bank erhält im Gegenzug Verwahrungsgebühren und generiert Einnahmen durch Zinsmargen auf die QCAD-Einlagen.
Für DeFi Technologies ist dies von strategischer Bedeutung. Das Unternehmen hält nicht nur eine Beteiligung an Stablecorp, sondern fungiert auch als strategischer Partner. Der Fokus liegt nun auf der Skalierung des Ökosystems: Geplant sind die Entwicklung integrierter Produkte wie an den kanadischen Dollar gekoppelte ETPs sowie die Verbesserung der Marktliquidität durch institutionelle Zugänge.
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Wachstum trifft auf juristische Hürden
Die operative Entwicklung baut auf der Zulassung des QCAD im November 2025 auf. Auch die Tochtergesellschaft Valour lieferte zuletzt positive Signale und verzeichnete im Jahr 2025 Nettozuflüsse von geschätzt 138,2 Millionen Dollar. Die im November gemeldeten Quartalszahlen zeigten einen Umsatz von 22,5 Millionen Dollar bei einem operativen Ergebnis von 9 Millionen Dollar.
Dennoch gibt es Störfeuer. Das Unternehmen sieht sich weiterhin mit Sammelklagen konfrontiert, die den Zeitraum von Mai bis November 2025 betreffen. Die Vorwürfe beziehen sich auf angeblich fehlerhafte Angaben zur DeFi-Arbitrage-Strategie und Wettbewerbssituation. Während der neue CEO Johan Wattenström die operative Expansion vorantreibt, bleibt die juristische Aufarbeitung der Vergangenheit ein Faktor, der die weitere Kursentwicklung begleiten dürfte.
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