Adidas steuert aktiv gegen die jüngste Kursschwäche. Mit einem umfangreichen Aktienrückkaufprogramm investiert der Sportartikelhersteller Millionen in die eigenen Papiere, um den Kurs zu stabilisieren. Kurz vor der Veröffentlichung der Jahreszahlen stellt sich nun die Frage: Reicht diese kapitalintensive Maßnahme aus, um den Boden bei der Aktie nachhaltig zu festigen?
Millionen fließen in den Kurs
Der Konzern aus Herzogenaurach macht ernst mit seiner Kapitalmarktstrategie. Wie aus der jüngsten Zwischenmeldung hervorgeht, hat Adidas bis zum 13. Februar bereits über 1,3 Millionen eigene Aktien vom Markt genommen. Besonders aktiv zeigte sich das Unternehmen am 12. Februar, als an einem einzigen Tag 185.000 Anteilsscheine zurückgekauft wurden.
Die Transaktionen erfolgten dabei in einer Preisspanne von 153 bis 156 Euro. Dieses Niveau scheint das Management derzeit als attraktiv zu bewerten, um die erste Tranche des Programms umzusetzen. Insgesamt sollen bis zum 18. März bis zu 500 Millionen Euro in den Rückkauf fließen. Das Gesamtvolumen für das Jahr 2026 beläuft sich sogar auf bis zu eine Milliarde Euro, finanziert aus dem laufenden Cashflow.
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Stabilisierung nach dem Abverkauf
Für Anleger ist diese Kaufaktivität ein wichtiges Signal. Die Adidas-Aktie hat auf Sicht von zwölf Monaten rund 37 Prozent an Wert verloren und markierte erst Ende Januar ein 52-Wochen-Tief bei 143,50 Euro.
Die stetige Nachfrage durch das Unternehmen selbst scheint nun Wirkung zu zeigen. Der Kurs hat sich vom Tief gelöst und notiert aktuell bei 155,95 Euro. Dennoch bleibt die Lage technisch herausfordernd: Mit einem Abstand von knapp 2 Prozent zur 50-Tage-Linie (159,06 Euro) kämpft der Titel weiterhin um den Anschluss an den mittelfristigen Trend.
Der entscheidende Termin steht
Das Rückkaufprogramm dient derzeit als stabilisierender Faktor, doch die fundamentale Richtung wird erst im März festgelegt. Am 4. März 2026 legt Adidas die finalen Geschäftszahlen für 2025 vor und gibt den Ausblick für das laufende Jahr bekannt. An diesem Tag entscheidet sich, ob die operative Entwicklung die aktuelle Bewertung stützt und ob die Strategie der Kapitalallokation fortgesetzt werden kann.
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